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Unendlichkeiten
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Unendlichkeiten

Roman

»Banville überrascht erneut mit wohldosiertem Übermaß.« Seamus Heaney

Ein langer Sommertag in einem Herrenhaus in Irland: Adam Godley liegt im Sterben, Grund genug für seinen Sohn Adam jun. und seine Tochter Petra, Ressentiments über Bord zu werfen und ihren Vater und ihre erheblich jüngere Mutter Ursula noch einmal zu besuchen. Was die Godleys nicht wissen: Ihr Familientreffen wird von den Göttern beobachtet, die sich nicht scheuen, korrigierend und bisweilen boshaft einzugreifen.

Adam Godley, ein bekannter Mathematiker, der sich mit dem Konzept der Unendlichkeit einen Namen gemacht hat, scheint am Ende seines Lebens angekommen zu sein. Während er stumm und dennoch wach in seinem Bett liegt, treffen seine Kinder ein, um ihn noch einmal zu sehen. Da ist sein Sohn Adam, der ihm nie das Wasser reichen konnte und bis heute an der Ablehnung durch seinen Vater leidet, sowie die unglückliche und verstörte Tochter Petra, die die Namen von Krankheiten sammelt, um daraus einen Almanach zu erstellen. Erzählt wird der Roman von niemand Geringerem als Hermes, doch auch Zeus und Pan sind mit von der Partie. Sie lassen es sich nicht nehmen, in das Leben der Sterblichen einzugreifen, mal unterstützend, mal verwirrend und spöttisch.John Banville hat einen Roman geschrieben, in dem lyrische Passagen auf profane treffen und die Götter auf die Menschen. Ein tiefer Einblick in die Schwächen des menschlichen Daseins.

»Der Roman enthält alle Markenzeichen, die Banville groß gemacht haben – präzise Sprache, flüssige Erzählweise und einen hintergründigen Humor.« (Sunday Times)

»Sein bestes Buch« (Colum McCann)

  • Gebundene Ausgabe 19,99 €
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Erscheinungstermin: 16.02.2012

  • Verlag: Kiepenheuer&Witsch
  • Erscheinungstermin: 16.02.2012
  • Lieferstatus: Verfügbar
  • 320 Seiten
  • ISBN: 978-3-462-04379-2
  • »Die Seiten sind pures Lesevergnügen. Leichfüßiger lassen sich die großen Fragen nicht jonglieren.«

    Susanne Mayer, Die Zeit, 16. Februar 2012
  • »Mit erzählerischer Leichtigkeit seziert er große Themen wie Liebe und Tod, Vater-Sohn-Verbindungen und wissenschaftliche Fragen.«

    derstandard.at, 23. April 2013
  • »Über den Tod zu schreiben [...] ist eine Kunst, und sie ist John Banville hier überzeugend gelungen.«

    Cicero, 11. Juli 2012
  • »Banvilles Romane sind anspielungsreiche Textsysteme, voller Querverweise auf die Weltliteratur, die Kunst- und Geistesgeschichte;«

    rbbKultur, 30. April 2012
  • »Wenige Erzähler bieten ihren Lesern ein solches Feuerwerk origineller Sprache wie dieser Ire.«

    Die Welt, 24. März 2012

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