Oberkampf

Roman

Ein Buch voller Sehnsucht und Melancholie, Komik und Schrecken.

Es soll die Verwirklichung eines Traums werden: Jonas Becker zieht nach Paris, um ein Buch über den bohemienhaften Schriftsteller Richard Stein zu schreiben. Während der Verlag die kleine Wohnung in der Rue Oberkampf bezahlt, verbringt Jonas die Tage mit dem von ihm verehrten Autor, die Nächte mit seiner neuen Freundin Christine.

Doch nach dem Attentat auf Charlie Hebdo ist die Stadt plötzlich im Ausnahmezustand und auch bei Jonas droht alle Leichtigkeit zu verfliegen: Ein Brief seiner Ex-Freundin reißt alte Wunden auf, er erfährt vom Tod eines Freundes und auch bei Christine muss er entscheiden, wie ernst er es meint. Als Stein ihn bittet, mit ihm in den USA seinen verschollenen Sohn zu suchen, willigt er ein. Hilmar Klute schickt einen Schöngeist in eine abgründige Welt. In schwebenden Sätzen schreibt er über den Zauber der Literatur und über die Brüchigkeit unserer Existenz. 

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Das ist alles sehr aus dem Leben. (...) Ich möchte das Buch allen empfehlen, die Freude haben an Paris (...), und es ist ein Roman für Leute, die sich fürs Zeitgeschehen interessieren.

Michael Luisier,
Radio SRF 1 BuchZeichen, 18. August 2020

Aus Witz und Ekel komponiert Hilmar Klute, der scharfsinnige Beobachter intimster Innen- und öffentlichster Außenwelten, ein großes Kunstwerk über die Dämonen unseres Alltags: Beziehungsangst, Angst vorm Scheitern, die Gewalt einer Welt in Auflösung.

Alexander Solloch,
NDR, 27. August 2020

Klute ist ein sprachgewaltiger, witziger Roman gelungen, der virtuos zeitgeschichtliche und persönliche Wendepunkte miteinander verknüpft.

Sascha Stienen,
General-Anzeiger Bonn, 29. August 2020

Eine unglaubliche Wortgewalt.

Oliver Schnyder,
SRF 1 Literaturclub, 01. September 2020

Klute kann nicht nur glossierend schreiben, er kann auch Personen zum Leben erwecken - dieses Buch lebt.

Martin Ebel,
SRF 1 Literaturclub, 01. September 2020

Großartig geschriebener Paris-Roman um zwei Männer, die sich plötzlich auf wunderbar-widerstreitende Weise aneinandergekettet sehen.

Peter Henning,
SR 2 Kulturradio, 02. September 2020

Doch gerade weil Klute sich nicht zum Seismografen der französischen Gesellschaft im Terrorjahr macht, öffnet sich eine andere Lesart von Jonas’ Paris-Abenteuer: Denn die dunklen Flecken, die inneren Dämonen, die blutigsten Mordgelüste, sie befallen selbst die Glückseligen im schön durchgentrifizierten Bobo-Land, und so wird auch der kultivierteste Schöngeist eines Tages die hässliche Fratze seiner selbst im Spiegel erkennen müssen.

Romy Straßenburg,
Der Freitag, 11. September 2020

Atmosphärisch dicht und mit vielen Wendungen beschreibt der Roman, wie gefährdet die lange für sicher gehaltenen Vorzüge unserer westlichen Zivilisation geworden sind.


Süddeutsche Zeitung, 21. September 2020

Klute erzählt die Geschichte einer spektakulären Desillusionierung - mit einem Knalleffekt-Ende, das einen lange nicht loslassen wird.

Anja Höfer,
SWR 2 Buchkritik, 18. Oktober 2020

Klutes Roman dringt zu Grundproblemen unserer Zivilisation vor, erforscht Grenzen und Paradoxien der Freiheit in Zeiten ihrer mutmaßlich maximalen Geltung.

Jens Dirksen,
WAZ, 12. Oktober 2020
  • Verlag: KiWi-Taschenbuch
  • Erscheinungstermin: 10.03.2022
  • Lieferstatus: Lieferbar innerhalb von 6 Wochen
  • ISBN: 978-3-462-00265-2
  • 320 Seiten
  • Autor: Hilmar Klute
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Oberkampf
Hilmar Klute Oberkampf
  • Das ist alles sehr aus dem Leben. (...) Ich möchte das Buch allen empfehlen, die Freude haben an Paris (...), und es ist ein Roman für Leute, die sich fürs Zeitgeschehen interessieren.

    Michael Luisier, Radio SRF 1 BuchZeichen, 18. August 2020
  • Aus Witz und Ekel komponiert Hilmar Klute, der scharfsinnige Beobachter intimster Innen- und öffentlichster Außenwelten, ein großes Kunstwerk über die Dämonen unseres Alltags: Beziehungsangst, Angst vorm Scheitern, die Gewalt einer Welt in Auflösung.

    Alexander Solloch, NDR, 27. August 2020
  • Klute ist ein sprachgewaltiger, witziger Roman gelungen, der virtuos zeitgeschichtliche und persönliche Wendepunkte miteinander verknüpft.

    Sascha Stienen, General-Anzeiger Bonn, 29. August 2020
  • Eine unglaubliche Wortgewalt.

    Oliver Schnyder, SRF 1 Literaturclub, 01. September 2020
  • Klute kann nicht nur glossierend schreiben, er kann auch Personen zum Leben erwecken - dieses Buch lebt.

    Martin Ebel, SRF 1 Literaturclub, 01. September 2020
  • Großartig geschriebener Paris-Roman um zwei Männer, die sich plötzlich auf wunderbar-widerstreitende Weise aneinandergekettet sehen.

    Peter Henning, SR 2 Kulturradio, 02. September 2020
  • Doch gerade weil Klute sich nicht zum Seismografen der französischen Gesellschaft im Terrorjahr macht, öffnet sich eine andere Lesart von Jonas’ Paris-Abenteuer: Denn die dunklen Flecken, die inneren Dämonen, die blutigsten Mordgelüste, sie befallen selbst die Glückseligen im schön durchgentrifizierten Bobo-Land, und so wird auch der kultivierteste Schöngeist eines Tages die hässliche Fratze seiner selbst im Spiegel erkennen müssen.

    Romy Straßenburg, Der Freitag, 11. September 2020
  • Atmosphärisch dicht und mit vielen Wendungen beschreibt der Roman, wie gefährdet die lange für sicher gehaltenen Vorzüge unserer westlichen Zivilisation geworden sind.

    Süddeutsche Zeitung, 21. September 2020
  • Klute erzählt die Geschichte einer spektakulären Desillusionierung - mit einem Knalleffekt-Ende, das einen lange nicht loslassen wird.

    Anja Höfer, SWR 2 Buchkritik, 18. Oktober 2020
  • Klutes Roman dringt zu Grundproblemen unserer Zivilisation vor, erforscht Grenzen und Paradoxien der Freiheit in Zeiten ihrer mutmaßlich maximalen Geltung.

    Jens Dirksen, WAZ, 12. Oktober 2020

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