Faserland

Roman

Die Kontroversen, die 1995 sofort nach der Veröffentlichung des Romans Faserland ausbrachen, haben sich gelegt, der Roman ist heute ein Klassiker der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, der immer wieder neue Generationen von Lesern fasziniert.

»Ein junger Mann irrt durch die alte Bundesrepublik. Wir schreiben das Jahr 1995, und die Mauer ist gefallen, das interessiert den jungen Mann aber nicht. Von Nord nach Süd lässt er sich treiben, von Sylt zum Bodensee, dann weiter nach Zürich ans Grab von Thomas Mann. Betrunken ist er häufig, angewidert eigentlich ständig. Von den Menschen, dem Land, der Zeit. Geld hat er viel, Stil auch, nur Halt hat er keinen. Er versteht alles, sagt er, dann entgleitet ihm wieder alles. Christian Kracht legt in seinem Debütroman Faserland das hedonistische Zeitalter der Bundesrepublik, legt seine eigene Generation unters Mikroskop. Und findet hinter tausend Marken, hinter tausend Masken, unter einer meterdicken Oberfläche keine Welt. Als Geburt der Popliteratur in Deutschland wurde Krachts schnoddrig-verzweifeltes Debüt bezeichnet. Es war nicht ihre Geburt, es war ihre Hinrichtung.« Elmar Krekeler, Die Welt

  • E-Book 8,99 €
  • Gebundene Ausgabe 20,00 €

Erscheinungstermin: 10.09.2020

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  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch eBook
  • Erscheinungstermin: 10.09.2020
  • Lieferstatus: Verfügbar
  • 176 Seiten
  • ISBN: 978-3-462-30146-5
  • »Wie kann ein Roman, der so viel fertigbringt, derart witzig sein, wie kann er so viel Spaß machen? Ich stehe mit Bewunderung vor diesem Geheimnis.« Daniel Kehlmann

    FAS, 26. April 2015
  • »Wertvolle dokumentarische Einblicke in die Gedankenwelt einer ebenso orientierungslosen wie arroganten Jeunesse dorée.«

    Tages-Anzeiger, Schweiz
  • »Gäbe es einen Literatur-Oscar, dann wäre hier eine Nominierung für die beste Nebenrolle der Saison durchaus drin.«

    Die Zeit
  • »... ich habe das Gefühl, diese Prosa hätte sogar den großen alten [Thomas] Mann amüsiert.«

    Martin Krumbholz, Der Freitag
  • »Kracht bejammert nicht die verstellte Welt, er bilanziert sie.«

    Der Spiegel
  • »Wertvolle dokumentarische Einblicke in die Gedankenwelt einer ebenso orientierungslosen wie arroganten Jeunesse dorée.«

    Martin Halter, Tages-Anzeiger, Schweiz
  • »Gäbe es einen Literatur-Oscar, dann wäre hier eine Nominierung für die beste Nebenrolle der Saison durchaus drin.«

    Eberhard Falcke, Die Zeit
  • »Endlich mal wieder ein Buch, über das Deutschland spricht.«

    stern
  • »... ich habe das Gefühl, diese Prosa hätte sogar den großen alten [Thomas] Mann amüsiert.«

    Martin Krumbholz, Der Freitag

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