Faserland

Roman

»Faserland war einmal Debüt, jetzt ist es ein Fossil, angeschwemmt an den Ufern des Zürichsees und aufgelesen von einem erstaunten Kind.« Frank Schirrmacher

Die Kontroversen, die 1995 sofort nach der Veröffentlichung des Romans Faserland ausbrachen, haben sich gelegt, der Roman ist heute ein Klassiker der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, der immer wieder neue Generationen von Lesern fasziniert. »Ein junger Mann irrt durch die alte Bundesrepublik. Wir schreiben das Jahr 1995, und die Mauer ist gefallen, das interessiert den jungen Mann aber nicht. Von Nord nach Süd lässt er sich treiben, von Sylt zum Bodensee, dann weiter nach Zürich ans Grab von Thomas Mann. Betrunken ist er häufig, angewidert eigentlich ständig. Von den Menschen, dem Land, der Zeit. Geld hat er viel, Stil auch, nur Halt hat er keinen. Er versteht alles, sagt er, dann entgleitet ihm wieder alles. Christian Kracht legt in seinem Debütroman Faserland das hedonistische Zeitalter der Bundesrepublik, legt seine eigene Generation unters Mikroskop. Und findet hinter tausend Marken, hinter tausend Masken, unter einer meterdicken Oberfläche keine Welt. Als Geburt der Popliteratur in Deutschland wurde Krachts schnoddrig-verzweifeltes Debüt bezeichnet. Es war nicht ihre Geburt, es war ihre Hinrichtung.« Elmar Krekeler, Die Welt

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Erscheinungstermin: 30.12.2010

  • Verlag: Kiepenheuer&Witsch
  • Erscheinungstermin: 30.12.2010
  • Lieferstatus: Verfügbar
  • 176 Seiten
  • ISBN: 978-3-462-04239-9
  • »Wie kann ein Roman, der so viel fertigbringt, derart witzig sein, wie kann er so viel Spaß machen? Ich stehe mit Bewunderung vor diesem Geheimnis.« Daniel Kehlmann

    FAS, 26. April 2015
  • »Gäbe es einen Literatur-Oscar, dann wäre hier eine Nominierung für die beste Nebenrolle der Saison durchaus drin.«

    Eberhard Falcke, Die Zeit, 19. September 2020
  • »Endlich mal wieder ein Buch, über das Deutschland spricht.«

    stern, 19. September 2020
  • »... ich habe das Gefühl, diese Prosa hätte sogar den großen alten [Thomas] Mann amüsiert.«

    Martin Krumbholz, Der Freitag, 19. September 2020
  • »Diese Präzision der Wahrnehmung einer Welt [...] – das habe ich noch nirgendwo so glasklar dargestellt gefunden.«

    Gregor von Rezzori, 19. September 2020
  • »Wertvolle dokumentarische Einblicke in die Gedankenwelt einer ebenso orientierungslosen wie arroganten Jeunesse dorée.«

    Tages-Anzeiger, Schweiz, 19. September 2020
  • »Gäbe es einen Literatur-Oscar, dann wäre hier eine Nominierung für die beste Nebenrolle der Saison durchaus drin.«

    Die Zeit, 19. September 2020
  • »... ich habe das Gefühl, diese Prosa hätte sogar den großen alten [Thomas] Mann amüsiert.«

    Martin Krumbholz, Der Freitag, 19. September 2020
  • »Kracht bejammert nicht die verstellte Welt, er bilanziert sie.«

    Der Spiegel, 19. September 2020
  • »Wertvolle dokumentarische Einblicke in die Gedankenwelt einer ebenso orientierungslosen wie arroganten Jeunesse dorée.«

    Martin Halter, Tages-Anzeiger, Schweiz, 19. September 2020
  • »Diese Präzision der Wahrnehmung einer Welt [...] – das habe ich noch nirgendwo so glasklar dargestellt gefunden.«

    Gregor von Rezzori, 19. September 2020

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