Am Beispiel meines Bruders

Vom Autor neu durchgesehene Ausgabe mit aktuellem Nachwort

Karl-Heinz Timm, geboren 1924 in Hamburg, gestorben 1943 in einem Lazarett in der Ukraine. Der Neunzehnjährige lebt weiter in der Trauer der Eltern, ihren Erzählungen, den sprachlichen Wendungen, die für sein Schicksal bemüht wurden, aber auch in den Träumen des jüngeren Bruders, der kaum eigene Erinnerungen an ihn hat.

Der Impuls, über den Bruder zu schreiben, erwächst bei Uwe Timm auch aus der Notwendigkeit, über die Voraussetzungen der eigenen Biografie Klarheit zu gewinnen. Warum hat sich der Bruder freiwillig zur SS gemeldet? Wie ging er mit der Verpflichtung zum Töten um? Welche Optionen hatte er, welche Möglichkeiten blieben ihm verschlossen? Wo ist der Ort der Schuld, wo der des Gewissens bei den Eltern, die ihn überlebt haben?

Uwe Timms Buch ist ein bewegender und nachdenklicher Versuch über den Bruder, über Schuld und Erinnerung, aber auch ein Porträt der eigenen Familie und eine Studie darüber, welche Haltungen den Nationalsozialismus und den Krieg möglich machten, was das mit uns zu tun hat und wie wir darüber sprechen können.

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»Eine ebenso dichte wie aussagekräftige Familiengeschichte«

Jochen Hörisch,
NZZ

»Ein künftiger Klassiker seines Genres [...] Nüchterner und liebevoller, zarter und unerbittlicher ist über die deutsche Vergangenheit selten geschrieben worden.«

Hubert Spiegel,
FAZ

»Dieses Buch musste geschrieben werden.«

Helmut Böttiger,
Literaturen

»Ein überaus wichtiges Buch«

Klaus Siblewski,
Frankfurter Rundschau

»Ein intimes Buch, von enormer Sensibiliät und Kraft«

Peter Zemla,
Buchjournal

»Ein kluges und nachdenkliches Buch, das noch lange nachklingt.«


Focus

»Ein individuelles Stück Aufarbeitung, das dem Leser drastisch vor Augen führt, welche (Erklärungs-)Lücken offen bleiben, wenn Fragen nicht zu Lebzeiten gestellt werden.«

Andrea Barthelemy,
Kölnische Rundschau

»Ein größere Harmonie zwischen der Nähe subjektiv-identifikatorischer Aneignung und der Distanz historischer Beurteilung, mithin Poesie und Aufklärung ist kaum denkbar.«

Ursula März,
Die Zeit

»Uwe Timm hat ein wichtiges Buch verfasst, das [...] bezeugt: Die Geschichte ist so lange nicht abgegolten, wie sie in die Biografien der Lebenden eingreift.«

Monika Melchert,
Sächsische Zeitung

»Ein bewegendes Dokument der Trauer und der Liebe und der Gewissheit, dass man seiner Geschichte nicht entrinnt.«

Heide Soltau,
NDRInfo

»Uwe Timm ist eine Erzählung von hoher emotionaler Intensität und Authentizität gelungen. Ein bewegendes und sehr mutiges Buch.«

Michaela Schmitz,
Rheinischer Merkur

»Ein kluges, berührendes Buch.«

Gudrun Norbisrath,
Westdeutsche Allgemeine Zeitung

»Ein höchst lesenswertes Stück Mentalitätsgeschichte der deutschen Gesellschaft vor und nach dem Krieg.«

Volker Isfort,
Abendzeitung München
  • Verlag: Kiepenheuer&Witsch
  • Erscheinungstermin: 24.04.2024
  • Lieferstatus: Lieferzeit 1-2 Tage
  • ISBN: 978-3-462-00786-2
  • 176 Seiten
  • Autor: Uwe Timm
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Am Beispiel meines Bruders
Uwe Timm Am Beispiel meines Bruders
  • »Eine ebenso dichte wie aussagekräftige Familiengeschichte«

    Jochen Hörisch, NZZ
  • »Ein künftiger Klassiker seines Genres [...] Nüchterner und liebevoller, zarter und unerbittlicher ist über die deutsche Vergangenheit selten geschrieben worden.«

    Hubert Spiegel, FAZ
  • »Dieses Buch musste geschrieben werden.«

    Helmut Böttiger, Literaturen
  • »Ein überaus wichtiges Buch«

    Klaus Siblewski, Frankfurter Rundschau
  • »Ein intimes Buch, von enormer Sensibiliät und Kraft«

    Peter Zemla, Buchjournal
  • »Ein kluges und nachdenkliches Buch, das noch lange nachklingt.«

    Focus
  • »Ein individuelles Stück Aufarbeitung, das dem Leser drastisch vor Augen führt, welche (Erklärungs-)Lücken offen bleiben, wenn Fragen nicht zu Lebzeiten gestellt werden.«

    Andrea Barthelemy, Kölnische Rundschau
  • »Ein größere Harmonie zwischen der Nähe subjektiv-identifikatorischer Aneignung und der Distanz historischer Beurteilung, mithin Poesie und Aufklärung ist kaum denkbar.«

    Ursula März, Die Zeit
  • »Uwe Timm hat ein wichtiges Buch verfasst, das [...] bezeugt: Die Geschichte ist so lange nicht abgegolten, wie sie in die Biografien der Lebenden eingreift.«

    Monika Melchert, Sächsische Zeitung
  • »Ein bewegendes Dokument der Trauer und der Liebe und der Gewissheit, dass man seiner Geschichte nicht entrinnt.«

    Heide Soltau, NDRInfo
  • »Uwe Timm ist eine Erzählung von hoher emotionaler Intensität und Authentizität gelungen. Ein bewegendes und sehr mutiges Buch.«

    Michaela Schmitz, Rheinischer Merkur
  • »Ein kluges, berührendes Buch.«

    Gudrun Norbisrath, Westdeutsche Allgemeine Zeitung
  • »Ein höchst lesenswertes Stück Mentalitätsgeschichte der deutschen Gesellschaft vor und nach dem Krieg.«

    Volker Isfort, Abendzeitung München

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