Grabungsfieber Grabungsfieber
Grabungsfieber
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Grabungsfieber

Die abenteuerliche Entdeckung des Poblicius-Grabmals

Durch die Kellerbar ins Römerreich

Im Römisch-Germanischen Museum in Köln steht das mächtige, 14,7 Meter hohe Poblicius-Grabmal, eines der bedeutendsten römischen Denkmäler nördlich der Alpen. Junge Männer sollen beim Partykellerbau darauf gestoßen sein – so eine Kölner Legende. Der Ausgräber Josef Gens erzählt die wahre Geschichte dazu, die sich wie ein archäologischer Krimi liest: Von 1965 bis 1967 bergen die Brüder Gens und ihre Freunde in mehr als 13 000 Feierabendstunden unter ihrem Elternhaus 70 zum Teil tonnenschwere Quader des Grabmals.Der erste römische Quaderfund unter dem elterlichen Haus ist purer Zufall. Die Familie Gens informiert die Stadt Köln darüber, die umgehend ein Grabungsverbot verhängt. Weil daraufhin ein halbes Jahr lang nichts geschieht, beschließen die Brüder Gens und ihre Freunde, auf eigene Faust zu graben. Neun Meter unter dem Elternhaus errichten sie ein statisch sicheres Bergwerk mit mehreren Grabungsstollen. Materialverbrauch: 7 Kubikmeter Fertigbeton, 35 Meter Eisenträger, 10.000 Ziegel und 90 Sack Zement. Im Laufe von zwei Jahren bergen sie unter abenteuerlichsten Umständen und dennoch höchst professionell 70 römische Quader, die sie ab 1967 im Rahmen einer privaten Ausstellung über 15 000 Besuchern zeigen. Heute ist das Poblicius-Grabmal aus dem 1. Jh. n. Chr. neben dem Dionysos-Mosaik das Glanzstück des Römisch-Germanischen Museums.

  • Gebundene Ausgabe 19,99 €
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Erscheinungstermin: 10.09.2013

  • Verlag: KiWi-Köln
  • Erscheinungstermin: 10.09.2013
  • Lieferstatus: Verfügbar
  • 352 Seiten
  • ISBN: 978-3-462-03839-2 (Gebundene Ausgabe)
  • »[...] das Buch Grabungsfieber entfacht schon auf den ersten Seiten ein Lesefieber, denn die Geschichte ist so unglaublich, dass man zunächst an ein Fake denkt.«

    Ulf Engelmayer, StadtRadio Göttingen
  • »Herzblut pur und Humor steckt in dem Buch. Zudem eine beachtliche Dokumentation der Fundstücke mit vielen Lageplänen, Schwarzweißbildern und Gutachten.«

    koelnreporter.de
  • »Wer Grabungsfieber zur Hand nimmt, den erwartet ein spannungsgeladener archäologischer Krimi. Doch Vorsicht – es besteht die Gefahr, nicht mehr von dem Buch loszukommen.«

    Theodor Kissel, spektrum.de
  • » Grabungsfieber berichtet höchst unterhaltsam von der spannenden Entdeckung eines wichtigen Stücks Kölner Stadtgeschichte, das heute weltbekannt ist.«

    Westdeutsche Zeitung

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