Revolutionen Revolutionen
Revolutionen
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Revolutionen

Roman

»Der anspruchvollste, umfassendste und eindrucksvollste Roman Le Clézios.«

Nizza in den 1950er Jahren. Der fünfzehnjährige Jean Marro besucht oft seine blinde alte Tante Catherine, die ihm Geschichten von der Insel Mauritius erzählt, dem verlorenen Paradies der Marros. Tante Catherine ist für Jean der Schlüssel zu einer lebendigen Vergangenheit, die Verbindung zu dem Bretonen Jean Eus Marro, der nach der Französischen Revolution an der Kanonade von Valmy teilnahm und später nach Mauritius auswanderte. Jeans Gegenwart ist geprägt vom Algerienkrieg, der Frankreich erschüttert. Er flüchtet nach London, um Medizin zu studieren, zieht ruhelos weiter nach Mexiko, wo er 1968 die Niederschlagung des Volksaufstands erlebt. Politische Revolutionen und private Revolten prägen sein Leben; jede Phase steht im Zeichen einer intensiven Liebesbeziehung. Ruhe findet er erst bei der Algerierin Mariam, mit der er nach Mauritius fährt.

Revolutionen ist Le Clézios persönlichstes Buch. Nizza, London, Mexiko, Mauritius sind Stationen seines Lebens. Jean Marro ist sein fiktionales Alter Ego. Das Widerspiel der verschiedenen Epochen, die wechselseitige Spiegelung der Charaktere und die klare, poetische Sprache machen den Roman zu einem großen Leseerlebnis.

  • Taschenbuch 12,95 €
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Erscheinungstermin: 15.10.2008

  • Verlag: KiWi-Taschenbuch
  • Erscheinungstermin: 15.10.2008
  • Lieferstatus: Verfügbar
  • 560 Seiten
  • ISBN: 978-3-462-04120-0
  • »[Le Clézio] schafft [...] in seinen Büchern, was gute Literatur seit jeher ausmacht: die Welt aus fremder Augen zu sehen.«

    Kersten Knipp, WDR 5, 9. August 2020
  • » Revolutionen ist somit ein so wehmütiges wie aktuelles Logbuch der menschlichen Existenz – und eine elegische Hymne der Erinnerung.«

    Deutschlandradio, 9. August 2020
  • »Revolutionen ist ein wunderbar geschriebener (und übersetzter) Roman, der für die gern geübte Wortkombination Geschichte und Geschichten steht.«

    Lausitzer Rundschau, 9. August 2020
  • »Im Mittelpunkt [...] steht das Grenzgängertum zwischen den Kulturen. Le Clézio versteht es, dieses Grenzgängertum vielstimmig, einfühlsam und auch eingängig zu beschreiben.«

    Deutschlandfunk, 9. August 2020

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