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Klaus Modick erhält den Hannelore-Greve-Literaturpreis 2020

Die Jury hat entschieden: In diesem Jahr geht der Preis an Klaus Modick.

Am Ende erfolgte das Votum der Jury des Hannelore-Greve-Literaturpreises unter dem Vorsitz von Frau Eva-Maria Greve einstimmig. Der Preis geht in diesem Jahr an den Schriftsteller Klaus Modick.

Die Jury würdigt das umfangreiche Werk eines der gebildesten Autoren in Deutschland. Modick ist ein wortgewaltiger Schreiber, seine Wortmalereien ein einziger ästhetischer Genuss. Der Autor spiele auf verschiedenen Bühnen und verbinde Ernsthaftigkeit mit Können. Er benutze in seinen Romanen und Essays äußere Anlässe, um dann in die Tiefe zu gehen. Hinreißend zum Beispiel die Beschreibung der Entfremdung zwischen dem Künstler Heinrich Vogeler und dem Dichter Rainer Maria Rilke im historisierenden  Roman  »Konzert ohne Dichter« um die Künstlerkolonie Worpswede im Jahr 1990. Ebenso herausragend Modicks letzter Künstlerroman »Keyserlings Geheimnis«.

(Quelle: Pressemitteilung Hamburger Autorenvereinigung)

Über den Preis

Der Hannelore-Greve-Literaturpreis ist mit 25.000 € dotiert und wird im jährlichen Wechsel mit dem Walter Kempowski-Literaturpreis, dem Förderpreis für Kurzgeschichten, in diesem Jahr zum 9. Mal verliehen.  Beide Literaturpreise werden von der Hannelore und Helmut- Greve-Stiftung für Kultur und Wissenschaften gestiftet.

Die Stadt Hamburg hat Frau Prof. Dr. Hannelore Greve und der von ihr geleiteten HANNELORE UND HELMUT GREVE STIFTUNG FÜR KULTUR UND WISSENSCHAFT viel zu verdanken und auch die HAMBURGER AUTORENVEREINIGUNG ist ihr sehr verbunden, dass sie den Kunstzweig unterstützt, der Deutschland einst, neben der Musik, zur Weltgeltung verholfen hat. Mit dem Preis sollen herausragende Leistungen auf dem Gebiet der deutschsprachigen Literatur gewürdigt werden.

(Quelle: Hannelore-Greve-Literaturpreis)

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