Der kretische Gast Der kretische Gast
Der kretische Gast
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Der kretische Gast

Roman

»Ein Balanceakt zwischen historischer Recherche, Abenteuerroman, Liebesromanze und Hommage an eine Insel« Hajo Steinert, Deutschlandfunk.

Kreta 1943: Der deutsche Archäologe Johann Martens soll im Auftrag der Wehrmacht die Kunstschätze der besetzten Insel katalogisieren, die sich als Beutegut für Hitlers Germanisches Museum eignen. Der Einheimische Andreas wird zu seinem Fahrer und Führer, doch verbindet beide bald mehr. Die Lebensart der Kreter und noch mehr Andreas’ schöne Tochter Eleni schlagen Martens immer mehr in ihren Bann. Als die Deutschen eine Razzia planen, muss er sich entscheiden, wo er steht.Ein hochaktueller, spannender und gut recherchierter Roman, der zwischen den Vierzigerjahren und den Jahrzehnten danach, zwischen kretischem Sommer und Hamburger Winter angesiedelt ist.

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Erscheinungstermin: 17.08.2017

  • Verlag: KiWi-Taschenbuch
  • Erscheinungstermin: 17.08.2017
  • Lieferstatus: Verfügbar
  • 592 Seiten
  • ISBN: 978-3-462-05105-6
Book Cover
Der kretische Gast
  • »Wie schon in früheren Büchern gelingt es Klaus Modick auch im neuen Roman Der kretische Gast ein großes Thema leicht zu erzählen. Er fragt nicht nur, wie Schuld entsteht und welche Last sie für die nachfolgenden Generationen bedeutet, sondern macht klar, wie verhängnisvoll es sein kann, sich aus allem raushalten zu wollen. Ein kluges Buch.«

    Der Spiegel, 9. Juli 2020
  • »Modicks souverän konstruierter Roman wird von einer Erzähllust vorangetrieben, wie sie sonst nur in lateinamerikanischer Prosa begegnet. Meisterhafte Prosa.«

    Jochen Hörisch, NZZ, 9. Juli 2020
  • »Modick arbeitet stimmig historisches Quellenmaterial ein, arbeitet ein weitgehend unbekanntes Kapitel deutscher Geschichte spannend für alle Lesergenerationen auf und setzt, weil hier einer – selten genug in der deutschen Literatur – ohne großes Federlesen erzählt, einfach erzählt, das deutsche Schimpfwort ‚Schmöker‘ außer Kraft.«

    Hajo Steiner, Die Welt, 9. Juli 2020
  • »Ein packender Roman, der die Einsamkeit menschlicher Entscheidungen und moralischer Verantwortung in einer Schärfe herausarbeitet, wie man sie von den Dramen Sartres kennt – und sie mit der unendlichen Leichtigkeit einer hedonistischen, bis zur Verwirrung offenen Lebensweise konfrontiert.«

    Martin Ebel, Tages-Anzeiger, Schweiz, 9. Juli 2020
  • »Eine Stimme von einer epischen Kraft, wie sie in der deutschen Literatur seit Sten Nadolnys ‚Entdeckung der Langsamkeit‘ nicht mehr zu vernehmen war. Eine atemberaubende Geschichte. Das Buch atmet sowohl aufrichtigen, differenzierten Moralismus als auch rigorose Wildheit und Lebensfreude. Ein Buch, das keinen mehr loslassen wird.«

    Jens-Uwe Sommerschuh, Sächsische Zeitung, 9. Juli 2020
  • »Klaus Modick ist ein Meister des anspruchsvollen Unterhaltungsromans. Sein Buch bietet über 400 Seiten eine atemlose Lektüre. Abenteuerroman, Kriegsroman und Liebesroman zugleich, bearbeitet er ein Thema, das in der deutschsprachigen Literatur kaum behandelt wurde.«

    Martin Luchsinger, Der Tagesspiegel, 9. Juli 2020
  • »Zweifellos ein wichtiges Buch. Das Thema der deutschen Besatzung Kretas ist bis heute weitgehend marginalisiert, und dass die Wehrmacht auch verbrecherisch agierte, wird immer noch angezweifelt. Hervorzuheben ist dabei, daß Modick diese Themen differenziert behandelt – keiner der Handlungsträger des Romans ist frei von menschlichem Fehlverhalten.«

    Thomas Plaul, Athener Zeitung, 9. Juli 2020
  • »Ein mitreißendes Stück Fiktion, das den Leser unweigerlich in den Sog der geschilderten Ereignisse geraten lässt. Am Beispiel eines Helden wider Willen beleuchtet Modick die Fragwürdigkeit der Begriffe Schuld und Sühne. Romantisch verklärt wird dabei nichts.«

    Birgit Nüchterlein, Nürnberger Nachrichten, 9. Juli 2020
  • »Eine packende Geschichte, und doch weit entfernt vom bloßen Abenteuerroman vor historischer Kulisse. Klaus Modick hatte nie Scheu, zu seinem Anspruch zu stehen, dass Literatur auch unterhalten müsse. Und doch biedert sich sein Buch nicht an. Er entwickelt eine feine Balance zwischen Dramatik und Stille.«

    Susanne Schaber, Die Presse, 9. Juli 2020
  • »Der kretische Gast liest sich wie ein Abenteuerroman, trotz des ernsten Themas. Modick gelingt es, die großen Fragen von Schuld und Sühne in eine leicht verdauliche Geschichte einzuweben. Ein mitreißender Erzähler.«

    Heide Soltau, NDR, 9. Juli 2020
  • »Ein üppiger Roman, ein handlungs- und atmosphäresatt erzähltes Drama. Die Insel ist ganz unverhohlen die eigentliche Heldin dieses Romans, dessen Lektüre man allenfalls vorzeitig abbrechen möchte, um unverzüglich nach Kreta zu reisen.«

    Thomas Schaefer, Hannoversche Allgemeine Zeitung, 9. Juli 2020
  • »Einfühlsam und bildhaft, fast im Stil eines Polit-Krimis, beschreibt Klaus Modick die Sinnlosigkeit des Krieges. Die nationalen Interessen der Kriegsparteien verbünden sich unheilvoll mit übersteigerten und naiven Erwartungen der Partisanenkämpfer. Und in all diesen Wirren versuchen die Beteiligten auch noch ihr persönliches Glück zu retten. Dem Leser erscheinen alle diese Szenen beklemmend aktuell.«

    Claudia Utermann, Westdeutsche Zeitung, 9. Juli 2020
  • »Ein starkes Buch voller aussagekräftiger Bilder, das von seiner literarischen Sprache lebt, und Liebhaber/innen intelligenter Spannung einen wahren Lesegenuss bietet.«

    Michaela Grames, Österreichischer Bibliotheksdienst, 9. Juli 2020
  • »Modicks Buch ist eine Liebeserklärung an Kreta und eine Geschichte über persönliche Verantwortung. Seine Kunst ist es, beides ohne Pathos zu erzählen.«

    Maxim, 9. Juli 2020
  • »Wieder einmal meistert Klaus Modick einen gewichtigen Stoff glänzend. Leicht und doch tiefgründig erzählt er von Feigheit und Mut, von Schuld und Vergebung.«

    Brigitte, 9. Juli 2020
  • »Ohne Schnörkel in direkter Sprache ist ein abenteuerlicher Roman über Eigenverantwortung und Verrat, über Bedrohungen des Ich und über Liebe entstanden, ohne den historischen Stoff zu dämonisieren oder zu bagatellisieren.«

    rbb Antenne Brandenburg, 9. Juli 2020
  • » Der kretische Gast ist zum einen ein mitreißender Roman über die Lebenslüge eines großen Teils der bundesrepublikanischen Vätergeneration; zum anderen eine abgründige Meditation über die Ortlosigkeit des Menschen, über die Suche nach Ersatz für die verlorene Heimat. Ein bewegender, in der Figurenzeichnung nie typisierender Roman über Mitläufertum und Freiheitskampf, über Liebe, Verrat und Tod.«

    Christoph Vormweg, Deutsche Welle, 9. Juli 2020
  • »Das Buch zeichnet sich durch eine für einen deutschen Autor außergewöhnliche epische Kraft aus.«

    Stader Tageblatt, 9. Juli 2020
  • »Eine Liebeserklärung an Kretas archaische Schönheit und seine Einwohner.«

    Focus, 9. Juli 2020
  • »Geschmeidiger Romancier der er ist, hat sich Modick einen interessanten und noch wenig abgegriffenen zeithistorischen Erzählstoff ausgesucht – Krieg als abenteuerlicher Hintergrund einer packenden Story von einem, der quasi als Feldforscher eine fremde Kultur betritt und dem Going Native verfällt, mit allen riskanten Folgen.«

    Sigrid Löffler, Literaturen, 9. Juli 2020
  • » Der kretische Gast hat viele Facetten: Der Generationenkonflikt, das Schweigen der Väter, die am Krieg teilgenommen haben, und die Geschichte Kretas während des Zweiten Weltkriegs halten das Erzählgefüge zusammen. Dem Sog dieser schier unglaublichen Geschichte kann man sich kaum entziehen.«

    Katrin Krämer, Radio Bremen, 9. Juli 2020
  • »Eine packend geschriebene Geschichte und eine Art historischer Roman, eine literarische Aufarbeitung deutscher Vergangenheit und eine Liebeserklärung an Kreta.«

    Oliver Seppelfricke, literaturkritik.de, 9. Juli 2020
  • »Modick erzählt schlüssig und glaubwürdig, spannend und anschaulich, humorvoll und ironisch, häufig nachdenklich. Der Autor erzeugt Dramatik und Spannung wie in einem Abenteuerroman.«

    Stefan Berkholz, NDRkultur, 9. Juli 2020
  • »Modick schafft auf bewundernswerte Weise den Spagat zwischen Intellekt und Gefühl, was derzeit nur wenige deutschsprachige Autoren vermögen. Der Grundton des Buchs ist Ausdruck von großem Humanismus, der die Grenzen von Volk und Nationalität überwindet.«

    Andreas Friedrich, Lesart, 9. Juli 2020
  • »Ein unglaublich raffiniertes Werk, das zum packenden Hochkaräter heranwächst und trotz seiner fiktiven Handlung überaus authentisch wirkt.«

    Lovis Binder, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 9. Juli 2020
  • »Vergangenheit und Gegenwart vermischen sich zu einem spannungsgeladenen Drama über Familienbande und Freundschaft, über Schuld und Sühne.«

    Margarete von Schwarzkopf, NDR1, 9. Juli 2020

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