Telluria

Roman

Ein vielstimmiges Meisterwerk vom wichtigsten zeitgenössischen Autor Russlands

Nach dem von der Kritik gefeierten und preisgekrönten Roman »Der Schneesturm« setzt Vladimir Sorokin mit seinem neuesten Werk noch einen drauf: ein fulminanter literarischer Rundumschlag, der den Zustand der Welt und der Menschen darin um die Mitte des 21. Jahrhunderts zum Thema hat und auf den die aktuellen Weltereignisse bereits zu verweisen scheinen. Eurasien, Mitte des 21. Jahrhunderts: Die Welt ist nach verschiedenen Religionskriegen, Revolutionen und Aufständen in weitgehend voneinander isolierte Kleinstaaten zerfallen, in denen unterschiedlichste politische Machtstrukturen herrschen. Es gibt u.a. das kommunistisch-orthodoxe Moskowien, eine Sowjetische Sozialistische Stalinrepublik und ein feudalistisches Neukölln mit Konrad von Kreuzberg an der Spitze, der die Salafisten zurückgeschlagen hat. Köln ist eine Republik geworden, und dann ist da noch die kleine, feine Bergrepublik Telluria, aus der das kommt, was alle Menschen in diesem Meer der Barbarei haben wollen: das ultimative Mittel, das beständiges Glück erzeugt. Das Leben nach der Katastrophe ist durchaus nicht immer depressiv, man hat sich darin eingerichtet. Sorokin entfacht in diesem neuen Roman ein Feuerwerk der Poly-phonie, in 50 verschiedenen Texten fabuliert, imaginiert und parodiert er, spielt mit verschiedenen Textformen und schafft so eine großartige, wenn auch düstere Satire, die ihresgleichen sucht. An der Übertragung dieses brillanten Werks waren acht renommierte Übersetzer beteiligt.

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Erscheinungstermin: 01.08.2015

  • Verlag: Kiepenheuer&Witsch, Kiepenheuer & Witsch eBook
  • Erscheinungstermin: 01.08.2015
  • Lieferstatus: Verfügbar
  • 416 Seiten
  • ISBN: 978-3-462-04811-7 (Gebundene Ausgabe)
  • ISBN: 978-3-462-30987-4 (E-Book)
  • » Telluria ist ein großes [...], sogar geniales Werk.«

    Tiroler Tageszeitung, 28. November 2015
  • »Nach dieser Lektüre fühlt man sich, als hätte man zuviel Zuckerwatte gegessen, zu lange diesem Treiben beigewohnt, zu viele Kuriositäten gesehen, gehört und genascht. [...] - und doch sehnt man sich schon wieder zurück – nach Telluria.«

    neuewoertlichkeit.de, 20. November 2015
  • »Ein unikales Sprachkunstwerk der russischen Postmoderne: Sorokin zieht alle Register, setzt souverän Ironie, Travestie, Persiflage und halluzinogene Mystifikation ein.«

    neues deutschland, 14. Oktober 2015
  • » Telluria ist Satire und Literaturtravestie, Kölner Karneval und Konzeptkunst, virtuos und radikal.«

    Die Rheinpfalz, 10. Oktober 2015
  • »Lange ist man beeindruckt von Sorokins Erfindungen, seinem Formenreichtum, seinem analytischen Blick.«

    Die Zeit, 17. September 2015
  • »Man ist in der Postmoderne angelangt, und Sorokin ist deren Hexenmeister.«

    nzz.ch, 16. September 2015
  • »[...] ein echter Sorokin [...]«

    Der Freitag, 20. August 2015
  • »Mit seinem dystopischen Zukunftsroman Telluria ist dem russischen Autor Vladimir Sorokin ein Meisterwerk gelungen.«

    derstandard.at, 18. August 2015
  • »Meisterhafte Miniaturen: Vladimir Sorokins neuer Roman Telluria ist wie ein irrer Drogentrip.«

    Profil, 17. August 2015
  • »Virtuos und rätselhaft wie in einem Neo-Rauch-Gemälde türmt Sorokin die Textsorten.«

    Sächsische Zeitung, 14. August 2015
  • »Schräg und einfach genial.«

    Kurier, 9. August 2015
  • »[...] eine zeitgenössische Parabel im Gewande von Science-Fiction und Tolstois Realismus. [...] Sorokin ist der russische Houellebecq [...].«

    FAZ, 6. August 2015
  • » Telluria ist ein Kaleidoskop Sorokins scharfironischen Denkens und seiner Sprachgewalt [...].«

    Süddeutsche Zeitung, 5. August 2015
  • »[...] Sorokins [...] Kunst besteht darin, die [...] sich [gegenwärtig] abzeichnenden Tendenzen so präzise zu analysieren, [...] dass [seine] literarischen Entwürfe retrospektiv wie eine Vorwegnahme von Zukunft erscheinen [...].«

    FAS, 2. August 2015
  • »Mit Telluria hat Vladimir Sorokin das Schlachtengemälde einer großen Zeitenwende geschaffen. Und das mit einer ungeheuren sprachlichen Wucht.«

    ARD ttt, 2. August 2015
  • »[...] eine packende Dystopie«

    Straubinger Tagblatt, 1. August 2015

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