Endlich Kokain Endlich Kokain
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Endlich Kokain

Roman

Die Geschichte eines politisch korrekten Spießers vom armen Schwein zum It-Man der Kunst- und Medienszene – dank Kokain!

»Ein irres Buch, in dem nichts stimmt und alles wahr ist…Der große Lügner Joachim Lottmann sollte der Schriftsteller unseres Vertrauens sein.« Süddeutsche Zeitung

Ein rührend normaler, leider zu dicker Gutmensch, der nie wild, aufregend und hemmungslos gelebt hat, erhält die furchtbare Diagnose: noch maximal drei Jahre Lebenserwartung bei weiter zunehmendem Bluthochdruck und Bewegungslosigkeit. Der frühpensionierte TV-Redakteur fasst einen verzweifelten Entschluss, als er erfährt, dass nur harte Drogen gegen seine monströse Fettsucht helfen: Er beginnt eine »Kokain-Diät«. Der geborene Spießer protokolliert penibel Dosis und Wirkung, doch bald schon wird er immer rauschhafter, wilder, offener – und dünner! Sein Charakter löst sich auf. Er lügt, fälscht, betrügt, hat plötzlich Sex im Übermaß und steigt mit jedem verlorenen Pfund auf zur schrulligen Kultfigur der Wiener und schließlich auch der Berliner Kunstboheme. Nur ein Zufall kann ihn vor seinem naiven Optimismus und dem sicheren Drogenende retten.Joachim Lottmanns Roman ist die eindrückliche Seelenstudie eines Mannes, der in einen Strudel dekadenter Abenteuer gerät. Ein furioser Anti-Entwicklungsroman, der zugleich das Porträt einer lebensgierigen Szene abseits der »normalen« krisenbesessenen Jammergesellschaft zeichnet.

»Es ist, nach zwanzig Jahren Pause, wieder die Zeit von Kokain.« Thomas Draschan in »Profil«

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Erscheinungstermin: 10.04.2014

  • Verlag: KiWi-Taschenbuch
  • Erscheinungstermin: 10.04.2014
  • Lieferstatus: Verfügbar
  • 256 Seiten
  • ISBN: 978-3-462-04635-9
  • »Eine bissig-witzige Kunstbetriebsfarce über die Sehnsucht nach Pop, Glamour und Celebrities (...) Lottmann ist der Piranha im Goldfischteich des deutschen Subventionsromans. Wenn Loriot ein HipHop- Video gedreht hätte, es sähe ungefähr so aus.«

    Wolfgang Schneider, FAZ, 4. Juli 2014
  • »Joachim Lottmann versteht es, Tempo zu machen. [...] Am besten ist es, Endlich Kokain wie im Rausch in einem Zug zu lesen.«

    Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel, 2. Juni 2014
  • »[...] ein irres Buch, in dem nichts stimmt und alles wahr ist. [...] Wegen solcher Wahrheiten sollte der große Lügner Joachim Lottmann der Schriftsteller unseres Vertrauens sein.«

    Süddeutsche Zeitung, 23. Mai 2014
  • »Im Lottmann-Erzählkosmos gehört dieser Roman zu den Highlights. Man darf also durchaus ‘Hit’ dazu sagen.«

    Gerrit Bartels, zeit.de, 19. September 2020
  • » Endlich Kokain [ist] der unorthodoxe Spätzünder unter den Coming-of-Age Romanen [...] Bemerkenswert bleibt die Gewalt der Sprache: Lottmann liest sich bissig, derb und herrlich komisch.«

    Der Freitag, 19. September 2020
  • » Endlich Kokain heißt dieses kleine Lottmann’sche Meisterwerk, sein wohl bestes, weil auch lustigstes Buch seit Jugend von heute (2004)«

    taz, 19. September 2020
  • » [...] sein jüngster Roman Endlich Kokain betört [...] durch fantasievolle Fakes, die dem kunstvollen Täuscher-Genre alle Ehre machen.«

    Weser-Kurier, 15. September 2014
  • »Eine tolle Satire.«

    Berliner Zeitung am Sonntag, 10. September 2014

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