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Meine Schwester

Kann ein Buch einen Lebensschmerz überwinden? Ja.

Als die Fotografin Bettina Flitner vor einigen Jahren vom Suizid ihrer geliebten Schwester erfuhr, waren die ersten Reaktionen Schock, Lähmung und Verzweiflung. Doch dann entschied sie sich zum Erzählen. Das Ergebnis ist ein tief bewegender, meisterhafter Text, ein Buch der Befreiung.

Mit einem an der Fotografie geschulten, unbestechlichen Blick, voller Hingabe, Witz und Traurigkeit erzählt Bettina Flitner die Geschichte einer innigen Geschwisterbeziehung: eine Kindheit der 70er Jahre, die Jahre auf der Waldorfschule, die Erinnerung an die charismatischen Großeltern, darunter ein berühmter Reformpädagoge, der Vater ein Kulturmanager und Exponent des links-liberalen Bildungsbürgertums der alten BRD, ein Jahr in New York, die Ferien auf Capri, die ersten Liebesabenteuer in der Pubertät. Und dann die Risse: die Überforderung der Kinder durch das Leben der Eltern im Zeichen sexueller Libertinage, die Flucht der Mutter in die Depression, die unerfüllbaren Berufserwartungen der Eltern an die Töchter. Bettina Flitners Buch ist ein bewundernswert mutiger Schritt, sich den Gespenstern der gemeinsamen Vergangenheit zu stellen, sich von diesen zu befreien und so den Tod geliebter Menschen verarbeiten zu können. Ein Buch über ein Thema, das für viele Menschen immer noch von Tabus und Schweigen besetzt ist.

  • Gebundene Ausgabe 22,00 €
  • E-Book 18,99 €

Erscheinungstermin: 10.02.2022

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  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch eBook
  • Erscheinungstermin: 10.02.2022
  • Lieferstatus: Verfügbar
  • 320 Seiten
  • ISBN: 978-3-462-30396-4
  • »[S]chon auf den ersten Seiten wird klar, was für eine klare Erzählerin Bettina Flitner ist.«

    Christoph Amend, Zeit Magazin Newsletter, 2. Februar 2022
  • »Auf mehr als 300 Seiten erzählt Bettina Flitner von ihrer Schwester, die sich 2018 das Leben genommen hatte – so treffend, souverän und stilsicher, dass man gar nicht glauben kann, dass dies ein literarisches Debüt ist.«

    Kerstin Meier, Kölner Stadt-Anzeiger, 4. März 2022
  • »Das sehr persönliche Buch ›Meine Schwester‹ ist das berührende und lesenswerte Resultat einer Erinnerungsarbeit, die anstrengend und befreiend war. Seine Kraft schöpft dieser Text nicht allein aus seinem Ton, der gleichzeitig sachlich und empathisch ist, sondern aus seinem Gegenstand, der Familie. Die rückt in den Mittelpunkt, wenn Flitner mit eminent scharf gestellter Linse in die Vergangenheit blickt.«

    Thomas Andre, Hamburger Abendblatt, 31. März 2022
  • »Bettina Flitner ist tief in die eigene Vergangenheit gestiegen und mit einem eindringlichen Buch wieder herausgekommen.«

    Susanne Kippenberger, Der Tagesspiegel, 27. März 2022
  • »Es ist [Flitner] mit diesem bewegenden Buch hervorragend gelungen, sich ihrer Zerrissenheit über Zuneigung und Verpasstes im Zusammenleben mit ihrer geliebten Schwester zu stellen und sich mit dem Schreiben von lähmenden Schuldgefühlen zu befreien.«

    Giovanna Riolo, Freiburger Nachrichten, 14. März 2022
  • »Es ist das Wunder dieses Buchs, dass Bettina Flitner all das mit feiner Ironie erzählt und dem zunehmend düsteren Hintergrund stets strahlende Miniaturen und hinreißend komische Episoden entlockt.«

    Tom Wohlfarth, taz, 17. Februar 2022
  • »[E]in anrührendes, behutsam in die Geschichte ihrer Familie eintauchendes Erinnerungsbuch [...]. Ein einfühlsames, trotz allem auch komisches ›Memoir‹, das danach fragt, warum die einen weiterleben (können) und die anderen nicht.«

    Rainer Moritz, chrismon, 26. März 2022
  • »[E]in bewegendes, meisterhaftes Buch der Befreiung [...] eine literarische Erinnerung, die zeigt, wie man den Tod eines geliebten Menschen verarbeiten kann.«

    Kölner Stadtanzeiger, 17. März 2022
  • »Dass Bettina Flitner eine der spannendsten deutschen Fotografinnen ist, war bekannt. Aber wie sie es schafft, die Fülle eines Lebens mit all seinen Schatten in leuchtende Prosa zu verwandeln, ist eine Entdeckung.«

    Brigitte Woman, 2. März 2022
  • »Bettina Flitner ist, auch ohne Kamera, eine scharfe Beobachterin, skizziert Menschen und Situationen mit wenigen Worten, die ins Schwarze treffen.«

    Kerstin Meier, Kölner Stadt-Anzeiger, 4. März 2022
  • »›Meine Schwester‹ ist alles andere als eine Biografie nach Schema F. Dieses Buch hat Charakter, überzeugt mit klugem Erzählen und einer fesselnden Handlung. Die Wichtigkeit, die diesem Werk seitens der Autorin zuteil wurde, ist omnipräsent und auch zwischen den Zeilen spürbar. Es ist ein Buch voller Charme, klugem Witz und bitterer Erkenntnis, ohne dabei depressiv zu sein. Eine klare Empfehlung für jeden Liebhaber detaillierter Familiengeschichten, die bei aller Tragik die richtige Portion Humor nicht vermissen lassen.«

    Demian Stock, Aachener Zeitung, 14. Februar 2022
  • »Bettina Flitner ist ein liebevoller, ungeheuer intimer, trauriger und zugleich hoffnungsvoller Text gelungen. Schreibend befreit sie sich von den Fesseln der Vergangenheit und der Trauer. Dass ihr das gelingt, ist eine große Kunst, die weit über das rein Persönliche hinausreicht.«

    Deutschlandfunk, 9. Februar 2022
  • »[E]in ergreifendes Buch.«

    NDR Kultur Kultur à la carte, 21. Februar 2022
  • »[Flitner] entfaltet das Lebensunglück der Schwester so eindringlich, dass man atemlos liest, trotz der Betroffenheit.«

    Marlen Hobrack, Welt Online, 22. Februar 2022
  • »Dieses Buch hat alles, was wir uns von einem Buch wünschen: Wucht und Zartheit, Emotion und Intelligenz, Schönes, Schreckliches. Das ganze Leben fächert sich vor uns auf und das in einer Sprache, die immer durscheinend bleibt, fast schwebend, schnörkellos. [...] Als Leser folgt man der Geschichte atemlos und legt das Buch am Ende tief berührt zur Seite.«

    Elke Heidenreich, WDR 4 Bücher, 20. Februar 2022
  • »Meisterlich erzählt und zutiefst bewegend.«

    Silvia Feist, emotion, 2. Februar 2022
  • »Flitner scheut sich nicht vor widersprüchlichen Gefühlen [...]. Es entsteht so ein Memoir, das Verletzlichkeit zeigt, ohne ins Pathetische abzudriften.«

    Der Spiegel, 14. Februar 2022
  • »[E]in bewegendes Buch.«

    Kölnische Rundschau, 10. Februar 2022
  • »Vor allem aber ist das Buch mitreißend geschrieben, ohne je aufgesetzt emotional zu sein [...].«

    Andreas Platthaus, FAZ, 10. Februar 2022
  • »Dieses Buch hat Wucht und Zartheit, Emotion und Intelligenz, das Schöne, das Schreckliche, das ganze Leben fächert sich auf, und das in einer Sprache, die immer durchscheinend bleibt, schwebend, wenig Adjektive, es geht schnörkellos klar geradeaus, und der Leser kann nicht aufhören, einer so unsentimental und doch tief berührend erzählten Geschichte zu folgen, von Satz zu Satz [...] Bettina Flitner erweist bei aller Empathie als grandios lakonische Erzählerin.«

    Elke Heidenreich, Süddeutsche Zeitung, 10. Februar 2022
  • »Es ist daher weit mehr als nur ein anrührendes Denkmal, das Bettina Flitner ihrer Schwester mit ihrem Buch gesetzt hat. Die Partnerin von Alice Schwarzer entlarvt auch die Lebenslügen einer ganzen Generation und ihre Folgen gerade für heranwachsende Frauen.«

    Oliver Pfohlmann, SWR Lesenswert, 10. Mai 2022

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