Ich dachte, bis dahin bin ich tot

  • Unsparing, honest, and remorseful – former leftwing terrorist Silke Maier-Witt recounts the story of her life
  • An rare and self-critical firsthand look inside the Red Army Faction

Schonungslos, ehrlich, reuevoll – die ehemalige RAF-Terroristin Silke Maier-Witt erzählt ihr Leben

Die RAF ist ein deutsches Trauma. Viele Verbrechen der Roten Armee Fraktion aus den 1970er- bis 1990er-Jahren sind bis heute unaufgeklärt, noch immer ranken sich Mythen um die Mitglieder, die die Bundesrepublik terrorisierten. Silke Maier-Witt gibt in diesem Buch einzigartige Einblicke in das Innere der Gruppe. 

Silke Maier-Witt war eine der meistgesuchten Terroristinnen der Bundesrepublik. Während des »Deutschen Herbstes« 1977 spähte sie die Fahrtstrecke von Hanns Martin Schleyer aus, leistete logistische Hilfe und gehörte dem innersten Kreis der RAF an, der in Köln den Arbeitgeberpräsidenten entführte und dessen vier Begleiter tötete. Nach einem Banküberfall der RAF, bei dem eine Unbeteiligte erschossen wurde, übte sie Kritik – und stieg aus der Terrorgruppe aus. Mithilfe der Staatssicherheit tauchte sie in der DDR unter und begann ein neues, bürgerliches Leben – das mit ihrer Verhaftung nach dem Fall der Mauer ein jähes Ende fand. 

In ihrem Buch blickt Silke Maier-Witt auf ihr Leben zurück. Vor allem aber ergründet sie, wie es dazu kam, dass sie sich als junge Frau der Roten Armee Fraktion anschloss, und warum sie das Töten als Mittel zum Erreichen der RAF-Ziele hinnahm. 

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  • Publisher: KiWi-Taschenbuch
  • Release: 03.09.2026
  • ISBN: 978-3-462-01502-7
  • 384 Pages
  • Author: Silke Maier-Witt
  • Contributed by: André Groenewoud
Buchcover von Ich dachte, bis dahin bin ich tot: Meine Zeit als RAF-Terroristin und mein Leben danach
Silke Maier-WittIch dachte, bis dahin bin ich tot
Portrait von Silke Maier-Witt
© Kastriot Pasholli
Silke Maier-Witt

Silke Maier-Witt , born in 1950. In 1977, she joined the RAF and went underground. In 1979, she broke away from the terrorist group and went into hiding in East Germany. After the fall of the Berlin Wall, she was arrested and deported to West Germany, where she was sentenced to ten years in prison. After her early release in 1995, she completed her studies in psychology and trained as a peace specialist. Today, Silke Maier-Witt lives mostly in North Macedonia.