Lesung und Gespräch

Alexander Gertz

Eine Veranstaltung des Verlags Kiepenheuer & Witsch in Kooperation mit dem Deutschen Theater.

  • Berlin, Rangfoyer des Deutsches Theaters
  • 14.10.2026
  • 19:30 Uhr
  • Kostenpflichtig

Kurz nach dem russischen Angriff auf die Ukraine beschließt der Student Alexander Gertz, ins Heimatland seiner Mutter zu reisen. Er engagiert sich in der humanitären Hilfe und tritt im Herbst 2023 als Sanitäter in die Armee ein. An der Front erlebt er unvorstellbare Dinge. Und beginnt schließlich, sie aufzuschreiben. 

Eigentlich wollte der Sohn ukrainisch-russischer Spätaussiedler Diplomat werden, um die Welt sicherer zu machen. Im Donbass begegnet ihm das Grauen. Sein Bericht aus dem Alltag eines Krieges, der langsam aus den Schlagzeilen verschwindet und dabei mit ungebremster Brutalität fortgeführt wird, soll aufrütteln. Und er lässt einen nicht so bald wieder los.

»Zum ersten Mal seit Minuten können wir verschnaufen. Und denken. Bis jetzt sind wir ziellos vor den Drohnen geflohen. Ohne Karte, ohne Funkgerät kann das genauso gut bedeuten, dass wir direkt auf russische Stellungen zulaufen. Im Ort gibt es längst keine klare Frontlinie mehr. Es kommt vor, dass uns ein Haus gehört und in den umliegenden sitzt bereits der Feind.«

Veranstaltungsort

Rangfoyer des Deutsches Theaters
Schumannstr. 13 a
10117 Berlin

Veranstalter

Deutsches Theater


Weitere Informationen zur Veranstaltung

Preise

Eintritt: Kostenpflichtig