Unsere leeren Herzen Unsere leeren Herzen
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Unsere leeren Herzen

Über Literatur

Warum erzählen?

Thomas Hettches Essays sind ebenso genaue Diagnosen unserer krisengeschüttelten, entzauberten Moderne wie mutige Bestandsaufnahmen seines eigenen Bewusstseins und Denkens. Eine Frage bestimmt das Schreiben dieses Autors: Welche Tröstung kann Literatur für unsere leeren Herzen heute noch bieten?»Unsere leeren Herzen« setzt nach »Fahrtenbuch« und »Totenberg« Thomas Hettches essayistisch-erzählerischen Erkundungen fort, mit denen er, neben dem hochgerühmten Romanwerk, seine intellektuelle Autobiografie fortschreibt.Ohne kulturpessimistische Larmoyanz, aber im Wissen, dass sich metaphysische Sinnfragen in unseren fundamental bedrohten westlichen Gesellschaften immer dringlicher stellen, befragt Thomas Hettche in seinen Essays leidenschaftlich die Literatur nach ihrem Sinn und ihrer Zukunft. Gegen den naiven Glauben einer Abbildbarkeit der Welt, der unsere Gegenwart beherrscht und das Glücks- wie das Erkenntnisversprechen der Literatur verrät, spürt Hettche in »Unsere leeren Herzen« den Quellen eines anderen Realismus, ja einer anderen Moderne nach.

Über Thomas Mann, E. T. A. Hoffmann, Marcel Proust, Rainer Maria Rilke, Wilhelm Raabe, Ernst Jünger, Karl Ove Knausgård, Thomas Brasch, Franz Fühmann, Peter Kurzeck, Georg Lukács, Wolfgang Koeppen, Immanuel Kant, Ovid, Robert Louis Stevenson, Paulus Böhmer, David Bowie, Michel Houellebecq u.v.a.

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Erscheinungstermin: 09.11.2017

  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch eBook
  • Erscheinungstermin: 09.11.2017
  • Lieferstatus: Verfügbar
  • 208 Seiten
  • ISBN: 978-3-462-31720-6
Book Cover
Unsere leeren Herzen
  • »Hettches Essays, so fundiert und materialreich sie einerseits sind, so bewusst literarisch sind sie andererseits gehalten [...]«

    Wiebke Porombka, FAZ
  • »Hettche nimmt einen mit in vertraute und fremde Landschaften der Literatur und der Künste [...] Und das ist in seiner verdichteten Form poetisch und lehrreich zugleich... Freiheit, Unendlichkeit, Moral – Hettche stellt hohe Erwartungen an den Gegenstand seiner Reflexionen. Dass die Literatur diese Versprechen halten kann, beweist das schmale Buch selbst. [Es] hat wenig von jenen Dissertationen, die in den Regalen verstauben, und viel von einer äußerst anregenden Poetikvorlesung. “Über Literatur”, lautet der Untertitel bescheiden. Aber es ist natürlich selbst Literatur.«

    Karin Janker, Süddeutsche Zeitung
  • »Hettche zeigt in präzisen, plastischen Vignetten, wie man sich mit Lesen die gegenwärtige Welt und sich selbst erschließen kann.«

    FAS
  • »Immer wieder gelingt diesen Essays der Kunstgriff, Themen, die zunächst wenig interessant wirken, zum Gegenstand faszinierender Einsichten zu machen.«

    Uwe Schütte, Wiener Zeitung
  • »[...] Hoffnungsvoll umkreist er die bleibende humane Relevanz der Literatur.«

    Tobias Mayer, Communio
  • »Hettche ist ein leidenschaftlicher Autor, seine Essays eine Erkundungstour, die weiter gräbt, tiefer vorstößt und genauer hinschaut [...].«

    Hamburger Abendblatt
  • »Räume der Sammlung – sie gehen durch das Internet verloren. [...] Empathisch hält Hettche dieser Bewegung die Literatur entgegen.«

    Nico Bleutge, Der Tagesspiegel
  • »Ohne kulturpessimistische Larmoyanz, aber im Wissen, dass sich metaphysische Sinnfragen in unseren fundamental bedrohten westlichen Gesellschaften immer dringlicher stellen, befragt Thomas Hettche in seinem Essay die Literatur nach ihrem Sinn und ihrer Zukunft.«

    Stadtzauber Köln
  • »Der Romancier Thomas Hettche ist auch ein glänzender Essayist. In seinen neuen Denkstücken untersucht er vorurteilsfrei Phänomene der Gegenwart.«

    Nico Bleutge, NZZ

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