Herzfaden

Roman der Augsburger Puppenkiste

Ein großer Roman über ein kleines Theater: die Augsburger Puppenkiste.

Ein zwölfjähriges Mädchen gerät nach einer Vorstellung der Augsburger Puppenkiste durch eine verborgene Tür auf einen märchenhaften Dachboden, auf dem viele Freunde warten: die Prinzessin Li Si, Kater Mikesch, Lukas, der Lokomotivführer. Vor allem aber die Frau, die all diese Marionetten geschnitzt hat und nun ihre Geschichte erzählt. Es ist die Geschichte eines einmaligen Theaters und der Familie, die es gegründet und berühmt gemacht hat. Sie beginnt im 2. Weltkrieg, als Walter Oehmichen, ein Schauspieler des Augsburger Stadttheaters, in der Gefangenschaft einen Puppenschnitzer kennenlernt und für die eigene Familie ein Marionettentheater baut. In der Bombennacht 1944 verbrennt es zu Schutt und Asche. »Herzfaden« erzählt von der Kraft der Fantasie in dunkler Zeit und von der Wiedergeburt dieses Theaters. Nach dem Krieg gibt Walters Tochter Hatü in der Augsburger Puppenkiste Waisenkindern wie dem Urmel und kleinen Helden wie Kalle Wirsch ein Gesicht. Generationen von Kindern sind mit ihren Marionetten aufgewachsen. Die Augsburger Puppenkiste gehört zur DNA dieses Landes, seit in der ersten TV-Serie im westdeutschen Fernsehen erstmals Jim Knopf auf den Bildschirmen erschien.

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Erscheinungstermin: 10.09.2020

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  • Verlag: Kiepenheuer&Witsch
  • Erscheinungstermin: 10.09.2020
  • Lieferstatus: Verfügbar
  • 288 Seiten
  • ISBN: 978-3-462-05256-5
  • »Wie in einem vorzüglichen Puppentheater weiß der Autor, […] und somit gewiss früher Nutzer aller erwähnten kulturellen Angebote, Schrecken und Pointe und das, was sich im Gedächtnis festhaken soll, zu platzieren.«

    Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau, 11. Oktober 2020
  • »Ein Roman über die magische Kraft des Erzählens, über die Macht der Poesie.«

    Frank Pommer, Die Rheinpfalz, 10. Oktober 2020
  • »Eine zauberhafte Lektüre.«

    Marion Schwarzmann, Gießener Allgemeine, 2. Oktober 2020
  • »Mit spielerischem Tiefgang hat Thomas Hettche selbst wie ein Puppenspieler agiert und schreibend auf wundersame Weise an unserem „Herzfaden“ gezogen. Eine der imponierendsten Neuerscheinungen dieses Bücherjahres.«

    Peter Mohr, Stadtspiegel Wattenscheid, 1. Oktober 2020
  • »Ein vielschichtiger Roman über eine deutsche Familie, über ihr Verhältnis zu Kultur und Ideologie und auch eine Coming-of-Age-Geschichte.«

    Cornelia Geißler, Berliner Zeitung, 27. September 2020
  • »Meisterhaft versteht es Thomas Hettche, immer wieder jene magischen Momente zu beschwören, in denen die Figuren erwachen.«

    Welf Grombacher, Schwäbische Zeitung, 25. September 2020
  • »Wie Thomas Hettche hier die Geschichte der Augsburger Puppenkiste und ihrer Gründer:innen mit den Geschichten ihrer hölzernen Bewohner und mit einem modernen Märchen verknüpft, das ist hochspannend, hinreißend – und das ist große Kunst.«

    Tom Wohlfahrth, Der Freitag, 24. September 2020
  • »Thomas Hettche füllt die Geschichte des berühmten Marionettentheaters so klug, spannend, wissend, ja, bezaubernd mit Leben.«

    stern, 24. September 2020
  • »Es ist ein Märchen über die Wahrheit.[...] Eine Erzählung aus Fakten und bunten Phantasmagorien.«

    Paul Jandl, NZZ, 23. September 2020
  • »Aus diesem Kontrast zwischen dunklen Kriegstagen und der Macht der Fantasie zieht der Roman viel Kraft. Hettche gelingt das Kunststück, jene ganz besondere Magie auch in seinem Roman zu entfachen.«

    Andreas Schröter, Ruhr Nachrichten, 23. September 2020
  • »Thomas Hettche erzählt mit einfachen Worten und poetischem Fluss.«

    Stefan Keim, WDR 4, 22. September 2020
  • »Hettche hat ein feines Gehör für Schönheit und Schrecken.«

    Stefan Kister, Stuttgarter Zeitung, 19. September 2020
  • »Hettche arbeitet heraus, dass Realität und Märchen eng verbunden sind.«

    Nadine Schmidt, Krachfink, 18. September 2020
  • »Sein [Thomas Hettche] neues Buch ›Herzfaden‹ ist als ›Roman der Ausgsburger Puppenkiste‹, wie der Untertitel lautet, auch ein Generationenphänomen.«

    Andreas Platthaus, FAZ, 15. September 2020
  • »Literarische Referenzen leuchten auf, Märchenhaftes, Zauberhaftes. ›Herzfaden‹ ist der Faden der Marionette zum Publikum. Thomas Hettche versteht es, daran zu ziehen.«

    BR24.de, 15. September 2020
  • »[...] wie sie sich die Erzähl- und Zeitebenen aufeinander zu bewegen und unmerklich ineinander übergehen, das bildet das ästhetische Zentrum dieses Romans. Er ist unverkennbar selbst ein ›Marionettenspiel‹.«

    Helmut Böttinger, Süddeutsche Zeitung, 15. September 2020
  • »›Herzfaden‹ entfacht ganz nebenbei die im Kindesalter entfachte Faszination am nur vermeintlich schlichten groben Marionettenspiel neu.«

    Philipp Seidel, Abendzeitung München, 15. September 2020
  • »Von der Kraft der Fantasie in dunkler Zeit erzählt Thomas Hettche Roman ›Herzfaden‹.«

    Anja Höfer, SWR 2 lesenswert, 13. September 2020
  • »Es ist eine grandios vergnügliche Wiedersehensfeier mit der eigenen Kindheit. [...] Ein literarischer Triumph.«

    Denis Scheck, ARD druckfrisch, 13. September 2020
  • »›Herzfaden‹ ist eine hochromantische Hommage an eine Kunstform, die ganz von der Illusion lebt, dass ein Stück totes Holz zum lebendigen Wesen wird.«

    Richard Kämmerlings, Welt am Sonntag, 13. September 2020
  • »Nichts weniger als dieses ewige Präsens der Fantasie holt Thomas Hettche von der Marionettenbühne und feiert es in seinem besonderen Roman.«

    Katrin Hillgruber, Der Tagesspiegel, 12. September 2020
  • »Charmant steigt Hettche in die Vergangenheit hinab und lässt die Gründungsgeschichte von Oehmichens Marionettentheater aufs Neue lebendig werden.«

    Alois Knoller, Augsburger Allgemeine, 10. September 2020
  • »Geschickt hält der Roman die Balance zwischen Märchenton, phantastischen Elementen im Stil von Michael Endes ›Unendlicher Geschichte‹, Coming-of-Age Roman und Zeithistorischem.«

    Hubert Spiegel, FAZ, 10. September 2020
  • »Eine vertrackte Konstruktion [Handlungsebene und Erzählebene], die Thomas Hettche ohne mechanisches Knirschen und mit großer Eleganz zu einem zugleich so unterhaltsamen wie auch beunruhigenden Roman zusammengefügt hat.«

    Christoph Schröder, Die Zeit, 10. September 2020
  • »Dieser für den Deutschen Buchpreis nominierte Roman erzählt sehr anschaulich und empathisch die aufschlussreiche reale Geschichte der Augsburger Puppenkiste.«

    Jürgen Kanold, Südwest Presse, 10. September 2020
  • »Hettche erzählt lebendig, es ist ein leicht zu lesendes, zweifarbig gedrucktes Buch für Jüngere – als Kunstallegorie leichtgewichtig, aber eine schöne Liebeserklärung.«

    Alexander Kluy, Buchkultur, 1. September 2020
  • »Das ist wirklich ein Roman, bei dem ich alle meine abgebrühten Lesegewohnheiten zur Seite lege und einfach in diesem Buch versinke, das aber dennoch sehr sehr klug ist und auch sehr lustig.«

    Wiebke Porombka, Deutschlandfunk Kultur Lesart, 18. August 2020

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