Selbstregulierung des Herzens

Roman

Über Liebe und Freundschaft in einer Welt, die Vertrauen nicht kennt

Ein Roman über das Ringen um Nähe, um Liebe, Loyalität und Freundschaft im Schatten staatlicher Kontrolle. Ein bestechendes Porträt von der Kraft und Zerbrechlichkeit menschlicher Bindungen, dem Enthusiasmus des Neuanfangs und dem Verlust von Illusionen.

»Selbstregulierung des Herzens« entfaltet ein vielfältiges Panorama des Lebens in der DDR und im frisch wieder vereinigten Deutschland. Im Zentrum stehen Georg, der anfangs noch hofft, seinen Staat mithilfe von ersten Computern und Kybernetik vorwärtszubringen, und die Künstlerin Mona.

Um sie herum entwickelt sich ein reiches Ensemble an Figuren: der illusionslose Intellektuelle Roland, der in den Westen flieht; Marlies, die versucht, das System von innen zu reformieren, sowie die Künstlerfreunde Monas. Alle treffen sich in einem Dorf in der Nähe von Wandlitz, wo bald seltsame geheime Bautätigkeiten beginnen. 

Mit stiller Wucht schreibt Peggy Mädler über das Flirren zwischen Halt und Auflösung – über Nähe und Entfremdung, Anpassung und Resilienz.

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Mädler stellt in ihrem Roman die Frage, wann kippt ein System und wie viel Einfluss haben die Menschen darauf. Es ist eine bewegende Erzählung über Lebensgeschichten in der DDR, jede von ihnen ein kleiner Störfaktor in der Staatsmaschine. ... Und sie fragt: Wie verändern Maschinen unser Leben? ... damit ist der Roman auch ein Kommentar auf unsere Gegenwart.


rbb Kultur, 07. Februar 2026

In einer unaufgeregten und unglaublich fein gearbeiteten Sprache verbindet Peggy Mädler Wirtschafts- und Mentalitätsgeschichte. Ihr Roman ist äußerst spannend zu lesen, weil sie theoretische Fragen stets in praktische Arbeit zu übersetzen weiß – und den Alltag eines Programmierers genauso anschaulich beschreibt wie den einer Krankenschwester.


MDR Kultur, 12. Februar 2026

Für mich ein sehr bewegendes Abbild dieser eingemauerten, abgeschlossenen Gesellschaft der DDR.

Nils Beintker,
BR, 21. Februar 2026

Peggy Mädlers Buch ist ein DDR-Roman in Farbe, ein Gesellschaftsbild mit Widersprüchen, ein Reigen von Porträts mit Herz und Tränen.

Cornelia Geißler,
Berliner Zeitung, 27. Februar 2026

Das Faszinierende, tief Beeindruckende an diesem Roman ist, wie ihm gelingt, die utopisch abstrakte Regelidee mit detaillierten Realien der Lebenswelt und in Figuren zusammenzubringen, die einem bald vor Augen stehen wie gute Bekannte.


Kulturnews, 01. März 2026

Peggy Mädler beschreibt in ihrem leisen, aber lange nachwirkender Roman unterschiedliche DDR-Bürger. Ihre Stimmungslagen erklären das Scheitern dieses Staates von innen her.

Helmut Böttiger,
DLF Kultur Lesart, 06. März 2026

"Selbstregulierung des Herzens" erzählt die Mentalitätsgeschichte einer Desillusionierung und von Familiengründungen, Beziehungsproblemen, Alltagsdingen, die einfach weiterlaufen, weil der Rückzug ins Private nun mal die Eigenart des Menschenlebens ist. Eine Blaupause dafür, wie Menschen auf Systeme und Umbrüche reagieren.

Gunda Bartels,
Der Tagesspiegel, 07. März 2026

Ihr präzise recherchierter Text erlangt oftmals beinahe dokumentarischen Charakter, fordert uns aber auch unseren Gegenwartssystemen gegenüber einen genaueren Blick ab.

Valerie Bäuerlein,
Berliner Morgenpost, 03. März 2026

Was für ein Spagat! So mitreißend eingängig ist die Handlung, dass einem der Gedankenreichtum dahinter nicht sofort ins Auge fällt. Aber Peggy Mädlers Roman ist aus Nachdenklichkeit geboren.

Irmtraud Gutschke,
Der Freitag, 12. März 2026

Nicht erst seit „Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat“ gilt die Schriftstellerin und Dramaturgin Peggy Mädler als eine der präzisesten Stimmen ostdeutscher Erzählungen. In ihrem neuesten Werk, „Selbstregulierung des Herzens“, taucht sie nun tief ein in die Wirtschaftsgeschichte der DDR: Der poetisch anmutende Titel verweist tatsächlich auf den kurzlebigen Versuch, die Planwirtschaft der 1960er-Jahre mithilfe kybernetischer Modelle zu reformieren. Durch optimierte Arbeitsprozesse und neue Technik mehr Zeit zu gewinnen, mehr Freiheit – diese Hoffnung treibt Mädlers Romanfiguren an. Bloß wurde daraus natürlich nichts. In Zeiten von KI liest sich das beklemmend aktuell.

Marit Blossey,
tipBerlin, 06. März 2026

Die "Selbstregulierung der Herzen“ bezeugt den Knacks, den das Leben auf politisch und historisch unwegsamem Gelände den Menschen zugefügt hat. Die Kälte, die so oft der wiedervereinigten deutschen Gesellschaft vorgeworfen wird, sie hatte längst Einzug gehalten in den sich verlierenden Lebensläufen, weil die Wärme eines „mit Freunden gefüllten Hauses“ nur noch in der Erinnerung aufrufbar ist und Orte, die nicht wirklich bewohnt werden, Zerstörungslust wecken.

Insa Wilke,
Süddeutsche Zeitung, 13. März 2026

Die fiktiven Lebensgeschichtenerzählen davon, aus welchen Gründen die Menschen zu denen werden, alsdie sie ihre Familien und ihr Umfeldbeeinflussen. Sie zeigen, warum dieKunst des Lebens in der DDR bisheute jene Gegenwart beeinflusst,die sich im Osten vom Rest des Landes unterscheidet. Die Fehler im System variieren, eine Konstante bleibt:Sehnsucht nach einem guten Ort.

Janina Fleischer,
Leipziger Volkszeitung, 17. März 2026

Dieser Text ist ungeheuer komplex, aber man merkt es ihm nicht an, er ist sehr lebendig erzählt, das ist große Kunst … eines der besten Bücher über die DDR, die ich je gelesen habe.

Christoph Schröder,
hr2-kultur, 20. März 2026

Historisch und gleichzeitig ungeheuer gegenwärtig.

Heike Geißler,
hr2-Kultur, 20. März 2026

Begeisternd, weil „Die Ostdeutschen“ einzelne Individuen werden.

Sandra Kegel,
hr2-kultur, 20. März 2026

Einer der bemerkenswertesten Romane dieses Frühjahrs.

Wiebke Porombka,
DLF Kultur Büchermarkt, 19. März 2026
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch eBook
  • Erscheinungstermin: 12.02.2026
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  • ISBN: 978-3-462-31443-4
  • 304 Seiten
  • Autorin: Peggy Mädler
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Selbstregulierung des Herzens
Peggy Mädler Selbstregulierung des Herzens
  • Mädler stellt in ihrem Roman die Frage, wann kippt ein System und wie viel Einfluss haben die Menschen darauf. Es ist eine bewegende Erzählung über Lebensgeschichten in der DDR, jede von ihnen ein kleiner Störfaktor in der Staatsmaschine. ... Und sie fragt: Wie verändern Maschinen unser Leben? ... damit ist der Roman auch ein Kommentar auf unsere Gegenwart.

    rbb Kultur, 07. Februar 2026
  • In einer unaufgeregten und unglaublich fein gearbeiteten Sprache verbindet Peggy Mädler Wirtschafts- und Mentalitätsgeschichte. Ihr Roman ist äußerst spannend zu lesen, weil sie theoretische Fragen stets in praktische Arbeit zu übersetzen weiß – und den Alltag eines Programmierers genauso anschaulich beschreibt wie den einer Krankenschwester.

    MDR Kultur, 12. Februar 2026
  • Für mich ein sehr bewegendes Abbild dieser eingemauerten, abgeschlossenen Gesellschaft der DDR.

    Nils Beintker, BR, 21. Februar 2026
  • Peggy Mädlers Buch ist ein DDR-Roman in Farbe, ein Gesellschaftsbild mit Widersprüchen, ein Reigen von Porträts mit Herz und Tränen.

    Cornelia Geißler, Berliner Zeitung, 27. Februar 2026
  • Das Faszinierende, tief Beeindruckende an diesem Roman ist, wie ihm gelingt, die utopisch abstrakte Regelidee mit detaillierten Realien der Lebenswelt und in Figuren zusammenzubringen, die einem bald vor Augen stehen wie gute Bekannte.

    Kulturnews, 01. März 2026
  • Peggy Mädler beschreibt in ihrem leisen, aber lange nachwirkender Roman unterschiedliche DDR-Bürger. Ihre Stimmungslagen erklären das Scheitern dieses Staates von innen her.

    Helmut Böttiger, DLF Kultur Lesart, 06. März 2026
  • "Selbstregulierung des Herzens" erzählt die Mentalitätsgeschichte einer Desillusionierung und von Familiengründungen, Beziehungsproblemen, Alltagsdingen, die einfach weiterlaufen, weil der Rückzug ins Private nun mal die Eigenart des Menschenlebens ist. Eine Blaupause dafür, wie Menschen auf Systeme und Umbrüche reagieren.

    Gunda Bartels, Der Tagesspiegel, 07. März 2026
  • Ihr präzise recherchierter Text erlangt oftmals beinahe dokumentarischen Charakter, fordert uns aber auch unseren Gegenwartssystemen gegenüber einen genaueren Blick ab.

    Valerie Bäuerlein, Berliner Morgenpost, 03. März 2026
  • Was für ein Spagat! So mitreißend eingängig ist die Handlung, dass einem der Gedankenreichtum dahinter nicht sofort ins Auge fällt. Aber Peggy Mädlers Roman ist aus Nachdenklichkeit geboren.

    Irmtraud Gutschke, Der Freitag, 12. März 2026
  • Nicht erst seit „Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat“ gilt die Schriftstellerin und Dramaturgin Peggy Mädler als eine der präzisesten Stimmen ostdeutscher Erzählungen. In ihrem neuesten Werk, „Selbstregulierung des Herzens“, taucht sie nun tief ein in die Wirtschaftsgeschichte der DDR: Der poetisch anmutende Titel verweist tatsächlich auf den kurzlebigen Versuch, die Planwirtschaft der 1960er-Jahre mithilfe kybernetischer Modelle zu reformieren. Durch optimierte Arbeitsprozesse und neue Technik mehr Zeit zu gewinnen, mehr Freiheit – diese Hoffnung treibt Mädlers Romanfiguren an. Bloß wurde daraus natürlich nichts. In Zeiten von KI liest sich das beklemmend aktuell.

    Marit Blossey, tipBerlin, 06. März 2026
  • Die "Selbstregulierung der Herzen“ bezeugt den Knacks, den das Leben auf politisch und historisch unwegsamem Gelände den Menschen zugefügt hat. Die Kälte, die so oft der wiedervereinigten deutschen Gesellschaft vorgeworfen wird, sie hatte längst Einzug gehalten in den sich verlierenden Lebensläufen, weil die Wärme eines „mit Freunden gefüllten Hauses“ nur noch in der Erinnerung aufrufbar ist und Orte, die nicht wirklich bewohnt werden, Zerstörungslust wecken.

    Insa Wilke, Süddeutsche Zeitung, 13. März 2026
  • Die fiktiven Lebensgeschichtenerzählen davon, aus welchen Gründen die Menschen zu denen werden, alsdie sie ihre Familien und ihr Umfeldbeeinflussen. Sie zeigen, warum dieKunst des Lebens in der DDR bisheute jene Gegenwart beeinflusst,die sich im Osten vom Rest des Landes unterscheidet. Die Fehler im System variieren, eine Konstante bleibt:Sehnsucht nach einem guten Ort.

    Janina Fleischer, Leipziger Volkszeitung, 17. März 2026
  • Dieser Text ist ungeheuer komplex, aber man merkt es ihm nicht an, er ist sehr lebendig erzählt, das ist große Kunst … eines der besten Bücher über die DDR, die ich je gelesen habe.

    Christoph Schröder, hr2-kultur, 20. März 2026
  • Historisch und gleichzeitig ungeheuer gegenwärtig.

    Heike Geißler, hr2-Kultur, 20. März 2026
  • Begeisternd, weil „Die Ostdeutschen“ einzelne Individuen werden.

    Sandra Kegel, hr2-kultur, 20. März 2026
  • Einer der bemerkenswertesten Romane dieses Frühjahrs.

    Wiebke Porombka, DLF Kultur Büchermarkt, 19. März 2026

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