Ostersonntag Ostersonntag
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Ostersonntag

Roman

Dies ist eine ordentliche Familie – hier spricht man nicht miteinanderIn ihrem beeindruckenden Debüt erzählt Harriet Köhler von vier Menschen, die ihre Familie am liebsten loswerden würden. Aber es bleiben die Wut, das Unverständnis, die Angst vor dem Altwerden und die Sehnsucht nach Anerkennung und Anteilnahme.

Heiner war immer nur klug, früher einmal Professor für Insektenkunde. Jetzt sitzt er zu Hause vor dem Discovery Channel und versucht vergeblich zu verbergen, dass das Ende bereits angefangen hat. Er beobachtet erste Anzeichen einer Demenz an sich. Eine Katastrophe für jemanden, der sich hinter seiner Klugheit immer bestens verstecken konnte – vor dem Leben und den Ansprüchen, die eine Familie stellt.Ulla war immer nur schön. Sie war das, was man eine perfekte Professoren-Gattin nennt. Gekonnt richtete sie das Leben für sich und ihre Familie ein – mit Tipps aus_ Feinschmecker_ und Elle Bistro. Seit Heiner den ganzen Tag zu Hause ist, kostet sie das immer mehr Kraft – ihre gelegentlichen Affären sind da nur ein billiger Trost. Aber zu Ostern, wenn die Kinder nach Hause kommen, soll noch einmal alles perfekt sein.Linda hatte immer schon viel Talent. Sie ist erfolgreiche Kolumnistin. Von ihrer Familie will sie nicht viel wissen, sie war ihr immer schon peinlich. Auch ihrem kleinen Bruder Ferdinand geht sie lieber aus dem Weg.Ferdinand, der gerade wieder bei einer Frau rausfliegt oder ein Studium schmeißt, treibt durch Berlin – bis die Nacht ihn vor die Füße einer Ex-Freundin spült. Maria nimmt ihn mit, und als sie ihm am nächsten Morgen alte Post übergibt, ist da ein Brief von seiner Schwester Friederike. Friederike, die bei einem Unfall tödlich verunglückt ist.

  • Gebundene Ausgabe 17,90 €
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Erscheinungstermin: 22.02.2007

  • Verlag: Kiepenheuer&Witsch
  • Erscheinungstermin: 22.02.2007
  • Lieferstatus: Verfügbar
  • 224 Seiten
  • ISBN: 978-3-462-03764-7
  • »Was Harriet Köhler aus ihren Hauptfiguren heraushört, ist schon ungeheuerlich. Und sticht heraus aus einem Chor ungeheuerlicher Familie-ist-die-Hölle-Romane. [...] Hoffnungsvolles Talent.«

    Die Welt
  • »Das erstaunliche Debüt einer dreißigjährigen Autorin, deren Beobachtungsschärfe und sardonischer Witz den Leser in hohem Maß verblüffen.«

    NZZ
  • »Mit fulminanten Sprachgefühl, nicht ohne Witz und mit feinem Gespür für Zwischentöne. Ein beeindruckend genaues Bild menschlicher Befindlichkeiten.«

    Süddeutsche Zeitung
  • »[...] kraftvoll [...] grandios. [...] sehr nah an der überreizten Stimmung in Deutschland, heute: an dem Gefühl, sich mit Wunschvorstellungen an das eigene Leben ständig selbst zu überfordern.«

    Der Spiegel KulturSpiegel
  • »Die Sprache enthält so viele Bonmots, Metaphern, zarte Beobachtungen und schöne bis schonungslose Bilder, dass man [...], wenn man ausgelesen hat, wieder von vorne beginnen möchte.«

    Intro

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