Gemalte Feuer ist ein soghafter Roman über Freundschaft, Schicksal, Selbstbestimmung und eine künstliche Befruchtung. Mit hypnotischen Sätzen und feinem Humor erzählt Eva Hegge von einer Frau, die sich auf der Suche nach einem Kind in einer Zwischenwelt wiederfindet und stellt die Frage, wie wir ausbrechen können aus Ordnung und Norm.
Rebekka ist Mitte dreißig, studiert, und Verkäuferin in einem Möbelgeschäft. Sie lebt in einer Beziehung, sehnt sich nach einem Kind, das nicht kommt und fragt sich, warum dieser Wunsch so stark ist, und weshalb er nicht einfach verschwinden kann. Als ihre beste Freundin Jenny schwanger wird, zieht sich eine Schlinge um Rebekkas Herz. Und es überkommt sie das Gefühl, dass sich nun alles in ihrem Leben in eine schicksalhafte Ordnung fügt. Sie begibt sich auf eine Odyssee – in fensterlose Arztpraxen, in Bibliotheken, an die Orte ihrer Kindheit und der Freundschaft zu Jenny, und in die rätselhaften Mythen einer fernen Vergangenheit. Währenddessen fließt der Fluss unter ihrem Fenster weiter träge durch die Stadt und in den Bergen hängt in einer Höhle vielleicht ein Embryo aus Eis.