Der Silberfuchs meiner Mutter Der Silberfuchs meiner Mutter
Der Silberfuchs meiner Mutter
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Der Silberfuchs meiner Mutter

Roman

Ein großer Roman über Fremdsein und Selbstbehauptung und die lebensrettende Kraft des Erzählens.

1942 fährt eine Norwegerin nach Vorarlberg. Sie ist schwanger. Eigentlich wollte sie hier ein neues Leben beginnen mit ihrem Verlobten, einem Wehrmachtssoldaten. Doch alles kommt anders. Für sie und für ihren Sohn, Heinz. Schlimmer. Ein brillanter Roman über einen Menschen, der sich nicht brechen lässt. Und die berührende Liebeserklärung eines Sohnes an seine Mutter.

Das einzige, was Heinz Fritz mit Gewissheit von seiner Mutter weiß, sind die Stationen ihrer ersten langen Reise: Oslo – Kopenhagen – Berlin – München – Hohenems. Verbürgt ist sie durch ein Schriftstück, das er sein Leben lang bei sich trägt: ein Dokument des SS-Lebensborn. Die Norwegerin hat sich mit dem Feind eingelassen. Und sie hat dem Falschen vertraut. Denn als sie in Österreich ankommt, wird sie nicht willkommen geheißen von der Familie ihres Verlobten, sondern abgewiesen. Zurück kann sie auch nicht, denn in Norwegen gilt sie nun als Kollaborateurin … In einer großen, kompromisslosen Selbstbefragung versucht der Erzähler des Romans – ihr Sohn –, die Rätsel seiner Herkunft zu lösen, die Wahrheit über seine Eltern freizulegen. Es ist eine Spurensuche, an deren Ende sich noch einmal alles dreht. Und eine zweite, »hellere« Version der düsteren Geschichte aufscheint...

  • Gebundene Ausgabe 20,00 €
  • E-Book 16,99 €

Erscheinungstermin: 09.09.2021

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  • Verlag: Kiepenheuer&Witsch
  • Erscheinungstermin: 09.09.2021
  • Lieferstatus: Verfügbar
  • 224 Seiten
  • ISBN: 978-3-462-00213-3
Book Cover
Der Silberfuchs meiner Mutter
  • »›Der Silberfuchs meiner Mutter‹ ist ein berührender historischer Roman von Identitätssuche, Erinnerung, Liebe und Verstrickung und hält trotz aller Tragik viele glückliche Lesemomente bereit.«

    Annette Raschner, ORF, 7. September 2021
  • »Wir haben es [...] mit einer Virtuosität des Erzählens zu tun, die ihresgleichen sucht, machen uns mit der Lektüre auf die Spur des bestgehüteten Geheimnisses, über das jeder Mensch, solange er bei Trost ist, fraglos verfügt: die Einbildungskraft.«

    Markus Bundi, Wiener Zeitung, 11. September 2021
  • »Ein starkes Stück über zwei Familien.«

    Karin Waldner-Petutschnig, Kleine Zeitung, 11. September 2021
  • »So etwas lässt sich nicht erfinden. Und wohl kaum eindrucksvoller beschreiben.«

    APA Austria Presse Agentur, 10. September 2021
  • »›Der Silberfuchs meiner Mutter‹ [ist] ein beeindruckendes Porträt von Menschen, die immer wieder an den Rand der Verzweiflung gedrängt werden – und dennoch nicht aufhören, auf Linderung zu hoffen.«

    Rainer Moritz, Die Presse Spectrum, 11. September 2021
  • »Alois Hotschnig hat einen literarischen Monolog von existenzieller Wucht geschrieben.«

    hr2-kultur, 20. September 2021
  • »Alois Hotschnig hat einen bewegenden Roman über ein sogenanntes Lebensborn-Kind geschrieben [...]. Was den Roman so lesenswert und besonders macht, ist Hotschnigs geschickt arrangiertes Spiel mit Erinnerungen. Was trägt? Was ist trügerisch? Immer wieder eröffnet sich eine andere Perspektive.«

    Claudia Ingenhoven, MDR Kultur, 22. September 2021
  • »›Der Silberfuchs meiner Mutter‹ ist ein konsequent-komponierter Schritt nach vorne auf bislang noch unerschlossenes Erzähl-Territorium – und mithin Hotschnigs riskantester Text. [...] Roman also, nicht Biografie; Erzählung, nicht Nacherzählung. Und Erzählen heißt bei Hotschnig immer bedingungsloses Erzählen.«

    Joachim Leitner, ORF, 1. Oktober 2021
  • »Alois Hotschnig [erzählt] in diesem Roman, auf jeder Seite, in jeder Zeile, in jedem Wort und in jedem Satzzeichen von einem durch Geburtszufall besonders geprägten Leben. In einer Sprache, die man singen hört.«

    Wilhelm Huber, Die Brücke, 1. Oktober 2021
  • »Eines der wichtigen Bücher aus Österreich in diesem Jahr!«

    Anton Thuswaldner, Salzburger Nachrichten, 23. November 2021
  • »Erzählt wird die Geschichte eines Menschen, [...] der durch die Macht des Schauspiels aus den Niederungen seiner Verzweiflung herausfindet. Alois Hotschnig setzt diesem Akt der Selbstermächtigung in einem ebenso feinfühligen wie bewegenden Roman ein anrührendes Denkmal.«

    Günter Kaindlstorfer, WDR 5 Bücher, 10. Dezember 2021
  • »Aber die eine Wahrheit gibt es in diesem so berührenden wie kunstvollen, und zwar auch bühnenkunstvollen Roman ohnehin nicht.«

    Carsten Otte, SWR 2 lesenswert, 19. Dezember 2021
  • »Alois Hotschnig erzählt in seinem grossartigen neuen Buch über eine wahre Begebenheit [...] [und] zeichnet mit Empathie die bewegte Geschichte eines Kindes nach.«

    Paul Jandl, NZZ, 16. Dezember 2021
  • »Hotschnig hat die Biographie eines Schauspielers, die in die Nazizeit zurückreicht, anvertraut bekommen, und er umkreist dieses Leben behutsam, mit mikrochirurgischer Präzision. Es ist, als würde man dem Autor beim Kochen über die Schulter schauen und immer wieder kosten dürfen. Obwohl es jedes Mal ausgewogen schmeckt, kocht er weiter, immerzu, bis das Gericht mehrere mögliche Fassungen hat, eine jede bittersüß.«

    Ilija Trojanow, faz.net, 2. Januar 2022
  • »Ein bewegendes Stück Gegenwartsliteratur, das bestimmt viele LeserInnen findet und sich bestens für Literaturgespräche eignet.«

    Elisabeth Zehetmayer, Bibliotheksnachrichten, 1. März 2022

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