Doppelleben

Roman

Ein grandioser Roman über die letzten Jahre der zwillingsgleich lebenden Brüder Goncourt und das Doppelleben ihrer Haushälterin, inmitten von Glanz und Elend im Paris zu Zeiten Napoleons III.

Der Roman nimmt uns mit zu Jules und Edmond de Goncourt, die alles teilten: das Haus, die Gedanken, die Arbeit, die Geliebte. Zu zweit gingen sie zum Treffen mit Flaubert, Zola und anderen Künstlern ins Palais der Cousine des Kaisers, in Ausstellungen und zu Restaurantbesuchen mit Freunden und Bekannten. Und danach lästerten sie ab über alle, die sie getroffen hatten, im geheimen Tagebuch, das sie gemeinsam führten. Berühmt-berüchtigt waren sie für ihren Blick, dem angeblich nichts entging, und ihre spitze Feder, die alles notierte. Bis Jules unheilbar erkrankte …

Und der Roman nimmt uns mit in die Gegenwelt: zu Rose, ihrer Haushälterin, die zum Hausstand gehört wie ein Möbelstück. Die unbemerkt von den Brüdern existenzielle Dramen durchlebt, sich hoffnungslos in den Falschen verliebt und von ihm schamlos ausgenutzt wird, die ein Kind austrägt, ohne dass die Brüder es bemerken, es gebiert, liebt und später auch verliert; die Trinkerin wird und ihre Dienstherrn hintergeht und bestiehlt, ohne dass diese es merken. Bis sie stirbt und den Brüdern ein Licht aufgeht …

Ein packendes Epochengemälde in Lebensläufen, die gegensätzlicher kaum sein können.

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Sulzer setzt damit ein literarisches Denkmal. Und macht Lust, die Goncourts wiederzuentdecken.

Peter Zander,
Berliner Morgenpost, 21. August 2022

In diesem ganzen Getöse unserer lauten Zeit war dieses Buch für mich eine Oase der Ruhe und der Konzentration und der Feinheit.

Thea Dorn,
ZDF Das literarische Quartett, 27. August 2022

Ein umwerfend schöner Roman.

Adam Soboczynski,
ZDF Das literarische Quartett, 27. August 2022

Alain Claude Sulzer ist einer der großartigsten Stilisten überhaupt.

Vea Kaiser,
ZDF Das literarische Quartett, 27. August 2022

Gratwanderungen zwischen Literatur und Leben - davon handelt Doppelleben gleich mehrfach: vom Leben für die Literatur und von fehlenden Worten im Alltag.

Michael Schmitt,
3sat Kulturzeit, 25. August 2022

Aus vermeintlich bekannten Gestalten schafft Alain Claude Sulzer Figuren, die in ihrer Menschlichkeit berühren.

Claudia Mäder,
NZZ, 06. September 2022

Wie elegant Sulzer erzählt, wie souverän er seinerseits das Leben der Brüder beobachtet, das ist von großer Meisterschaft, sehr heutig und doch mit der Raffinesse und Feinheit alter Meister. (...) Ein intelligentes, unterhaltendes und ganz besonderes Buch.

Elke Heidenreich,
Kölner Stadt-Anzeiger, 20. September 2022

Roman Alain Claude Sulzer stellt in «Doppelleben» die Geschichte der unzertrennlichen Brüder Goncourt derjenigen ihrer Hausangestellten Rose gegenüber. Ein blitzgescheites und tiefgründiges Buch.

Manfred Papst,
NZZ am Sonntag, 25. September 2022

Es ist erstaunlich, mit welcher Anmut und Leichtigkeit Alain Claude Sulzer die Leser in eine andere Epoche entführt: Frankreich in der Mitte des 19. Jahrhunderts.

Annemarie Stoltenberg,
NDR Kultur, 10. Oktober 2022

Ein sehr lesenswertes Buch, eine Perle in der Flut der Neuerscheinungen in diesem Herbst.

Elke Heidenreich,
Spiegel Spitzentitel, 01. Oktober 2022

Großartig geschrieben. Ein sehr leises, sehr elegantes und sehr vornehmes Buch. Ich kann es allen empfehlen, die etwas Raffiniertes, Elegantes und schön Erzähltes lesen wollen.

Elke Heidenreich,
SRF 1 Literaturclub, 11. Oktober 2022

Alain Claude Sulzer ist einer der großen Erzähler unserer Gegenwart, viel zu wenig bekannt.

Denis Scheck,
WDR 2 Lesen, 23. Oktober 2022

Ein Roman der mich umtreibt wie lange kein Buch mehr! (...) Unbedingt lesenswert!

Denis Scheck,
SWR Lesenswert, 16. November 2022

Es macht große Freude. [...] Alain Claude Sulzer erzählt sehr vornehm, sehr elegant. [...] Feinste Unterhaltung!

Elke Heidenreich,
WDR 4 Bücher, 13. November 2022

atmosphärisch dicht und sprachlich fein geschliffen

Babina Cathomen,
Kulturtipp, Schweiz, 24. November 2022

Sulzer gelingt eine anrührende Beschreibung der Dialektik zwischen Erkenntnis und Verdrängung. Er kann die frenetische Suche nach Trost nachzeichnen und auch die vernichtenden Momente des Verlusts.

Nils Minkmar,
Süddeutsche Zeitung, 02. Dezember 2022

Sehr präzise in all seinen Nuancen

Kirsten Voigt,
SWR Bestenliste, 30. Dezember 2022

Alain Claude Sulzer hat aus den berühmten Tagebüchern der Brüder Edmond und Jules de Goncourt, den Chronisten des 19. Jahrhunderts in Frankreich, ein Portrait ihrer sozialen Schicht und vor allem ihrer innigen Beziehung destilliert.

Insa Wilke,
WDR 3 Gutenbergs Welt, 07. Januar 2023

„Doppelleben“ ist ein packend geschriebenes Sittengemälde, nicht zuletzt über das Leben in der absoluten Kulturmetropole Europas.

Gallus Frei,
literaturblatt.ch, 13. Januar 2023

"Doppelleben ist ein kluges, sensibles Buch über Leben und Literatur, über Schauen und Blindheit, über Verkrüppelung und Multiplikation durch Andere, richtiger:den Anderen, ist Sulzer gelungen."

Alexander Kluy,
Der Standard, 05. Februar 2023
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch eBook
  • Erscheinungstermin: 18.08.2022
  • Lieferstatus: Sofort per Download lieferbar
  • ISBN: 978-3-462-30432-9
  • 304 Seiten
  • Autor: Alain Claude Sulzer
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Doppelleben
Alain Claude Sulzer Doppelleben
  • Sulzer setzt damit ein literarisches Denkmal. Und macht Lust, die Goncourts wiederzuentdecken.

    Peter Zander, Berliner Morgenpost, 21. August 2022
  • In diesem ganzen Getöse unserer lauten Zeit war dieses Buch für mich eine Oase der Ruhe und der Konzentration und der Feinheit.

    Thea Dorn, ZDF Das literarische Quartett, 27. August 2022
  • Ein umwerfend schöner Roman.

    Adam Soboczynski, ZDF Das literarische Quartett, 27. August 2022
  • Alain Claude Sulzer ist einer der großartigsten Stilisten überhaupt.

    Vea Kaiser, ZDF Das literarische Quartett, 27. August 2022
  • Gratwanderungen zwischen Literatur und Leben - davon handelt Doppelleben gleich mehrfach: vom Leben für die Literatur und von fehlenden Worten im Alltag.

    Michael Schmitt, 3sat Kulturzeit, 25. August 2022
  • Aus vermeintlich bekannten Gestalten schafft Alain Claude Sulzer Figuren, die in ihrer Menschlichkeit berühren.

    Claudia Mäder, NZZ, 06. September 2022
  • Wie elegant Sulzer erzählt, wie souverän er seinerseits das Leben der Brüder beobachtet, das ist von großer Meisterschaft, sehr heutig und doch mit der Raffinesse und Feinheit alter Meister. (...) Ein intelligentes, unterhaltendes und ganz besonderes Buch.

    Elke Heidenreich, Kölner Stadt-Anzeiger, 20. September 2022
  • Roman Alain Claude Sulzer stellt in «Doppelleben» die Geschichte der unzertrennlichen Brüder Goncourt derjenigen ihrer Hausangestellten Rose gegenüber. Ein blitzgescheites und tiefgründiges Buch.

    Manfred Papst, NZZ am Sonntag, 25. September 2022
  • Es ist erstaunlich, mit welcher Anmut und Leichtigkeit Alain Claude Sulzer die Leser in eine andere Epoche entführt: Frankreich in der Mitte des 19. Jahrhunderts.

    Annemarie Stoltenberg, NDR Kultur, 10. Oktober 2022
  • Ein sehr lesenswertes Buch, eine Perle in der Flut der Neuerscheinungen in diesem Herbst.

    Elke Heidenreich, Spiegel Spitzentitel, 01. Oktober 2022
  • Großartig geschrieben. Ein sehr leises, sehr elegantes und sehr vornehmes Buch. Ich kann es allen empfehlen, die etwas Raffiniertes, Elegantes und schön Erzähltes lesen wollen.

    Elke Heidenreich, SRF 1 Literaturclub, 11. Oktober 2022
  • Alain Claude Sulzer ist einer der großen Erzähler unserer Gegenwart, viel zu wenig bekannt.

    Denis Scheck, WDR 2 Lesen, 23. Oktober 2022
  • Ein Roman der mich umtreibt wie lange kein Buch mehr! (...) Unbedingt lesenswert!

    Denis Scheck, SWR Lesenswert, 16. November 2022
  • Es macht große Freude. [...] Alain Claude Sulzer erzählt sehr vornehm, sehr elegant. [...] Feinste Unterhaltung!

    Elke Heidenreich, WDR 4 Bücher, 13. November 2022
  • atmosphärisch dicht und sprachlich fein geschliffen

    Babina Cathomen, Kulturtipp, Schweiz, 24. November 2022
  • Sulzer gelingt eine anrührende Beschreibung der Dialektik zwischen Erkenntnis und Verdrängung. Er kann die frenetische Suche nach Trost nachzeichnen und auch die vernichtenden Momente des Verlusts.

    Nils Minkmar, Süddeutsche Zeitung, 02. Dezember 2022
  • Sehr präzise in all seinen Nuancen

    Kirsten Voigt, SWR Bestenliste, 30. Dezember 2022
  • Alain Claude Sulzer hat aus den berühmten Tagebüchern der Brüder Edmond und Jules de Goncourt, den Chronisten des 19. Jahrhunderts in Frankreich, ein Portrait ihrer sozialen Schicht und vor allem ihrer innigen Beziehung destilliert.

    Insa Wilke, WDR 3 Gutenbergs Welt, 07. Januar 2023
  • „Doppelleben“ ist ein packend geschriebenes Sittengemälde, nicht zuletzt über das Leben in der absoluten Kulturmetropole Europas.

    Gallus Frei, literaturblatt.ch, 13. Januar 2023
  • "Doppelleben ist ein kluges, sensibles Buch über Leben und Literatur, über Schauen und Blindheit, über Verkrüppelung und Multiplikation durch Andere, richtiger:den Anderen, ist Sulzer gelungen."

    Alexander Kluy, Der Standard, 05. Februar 2023

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