Moderiertes Gespräch

Matthias Brandt // AUSGEBUCHT

Die Veranstaltung ist ausgebucht. Eine Anmeldung ist leider nicht mehr möglich.

  • Moderation:  Elisabeth Ruge, Lektorin und Verlegerin, Mitglied des Vorstands der Stiftung 20. Juli 1944
  • Berlin, Gedenkstätte Deutscher Widerstand
  • 24.06.2026
  • 19:00 Uhr
  • Kostenpflichtig

Über den Mut, Nein zu sagen

Angesichts der neuen Bedrohung der Demokratie durch Rassismus und Fremdenfeindlichkeit erinnert der Schauspieler Matthias Brandt an den Mut der Widerstandskämpfer und -kämpferinnen gegen das NS-Regime, zu denen auch seine Eltern gehörten.

Matthias Brandt hielt 2025 eine denkwürdige Rede zur Erinnerung an die Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944 in der Gedenkstätte Berlin-Plötzensee – dem Ort, an dem viele der Beteiligten an dem Attentat gegen Adolf Hitler hingerichtet wurden. 

Als Sohn des Emigranten und späteren Bundeskanzlers Willy Brandt und seiner Frau Rut nahm Matthias Brandt die Rede zum Anlass, aus heutiger Sicht über den Mut und die Motive der Verschwörer des 20. Juli und vieler anderer Widerstandskämpfer:innen, zu denen auch die eigenen Eltern gehört hatten, nachzudenken und auch sich selbst über notwendige Konsequenzen aus der Geschichte zu befragen. 

Den Ausschlag, sich mit diesem, auf seiner Rede basierenden Buch politisch zu äußern, gaben für Matthias Brandt die bedrohliche Wiederkehr des Rechtsextremismus und die Wahlerfolge der AfD.

Veranstaltungsort

Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Stauffenbergstraße 13-14 / Eingang über den Ehrenhof
10785 Berlin

Preise

Eintritt: Kostenpflichtig