Rot

Roman

Der große Roman von Uwe Timm erzählt vom Jazzkritiker und Beerdigungsredner Thomas Linde, von seiner Liebesaffäre mit der Lichtdesignerin Iris, von Aschenberger, der tot ist und die Siegessäule sprengen wollte, von den Hoffnungen und Wünschen der 68er, von der Farbe Rot, von Lebensläufen und ihren Geheimnissen, von den Utopien und Verbrechen unserer Geschichte und von der Kostbarkeit des Lebens.

Thomas Linde schwebt. Etwas ist anders, aber er weiß nicht genau, was. In wenigen Sekunden wird er es wissen, aber diese kurze Zeitspanne ist erfüllt von einem ganzen Leben, mehr als einem halben Jahrhundert, von Geschichten, Erinnerungen, Begegnungen, Bildern und Gedanken. Thomas Linde ist Jazzkritiker und Beerdigungsredner, er schreibt an einer Arbeit über die Farbe Rot, und er hat eine Geliebte, die zwanzig Jahre jüngere Lichtdesignerin Iris, die ihm etwas zu sagen hat. Linde bereitet die Rede auf Aschenberger vor, einen ehemaligen Kampfgefährten von 67/68, als die Welt eine andere war und eine andere werden sollte. Zwischen Aschenbergers Nachlass-Papieren findet Linde Sprengstoff, dafür gedacht, die Siegessäule in die Luft zu jagen...

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Erscheinungstermin: 05.03.2015

  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch eBook
  • Erscheinungstermin: 05.03.2015
  • Lieferstatus: Verfügbar
  • 432 Seiten
  • ISBN: 978-3-462-30880-8
  • »Der Roman ›Rot‹, ein Meisterwerk, das alle großen Themen dieses Autors vereint.«

    Tobias Wenzel, Deutschlandfunk Kultur, 29. März 2020
  • »Sympathisch macht ihn seine menschliche Klugheit, bewundernswert das Verhältnis von Ambition und Ergebnis.«

    Ursula März, Frankfurter Rundschau, 30. September 2020
  • »Timm erzählt in saftigen Details, mit überschäumender Fabulierlust, dabei in der Konstruktion einem eben Timm-typischen Montageprinzip folgend.«

    Markus Schwering, Kölner Stadt-Anzeiger Magazin, 30. September 2020
  • »Uwe Timms bester Roman. Ebenso verblüffend wie überzeugend in seiner Form, reich in Anschauung und Reflexion.«

    Ulrich Greiner, Die Zeit, 30. September 2020
  • »Uwe Timm erzählt leicht und hat einen genauen Blick für Gesten und Bewegungen, verbindet mühelos Gedanken und Aktion. [...] so klug wie unterhaltsam.«

    Manuela Reichart, Süddeutsche Zeitung, 30. September 2020
  • »Uwe Timm hat einen der schönsten, spannendsten und ernsthaftesten Romane der vergangenen Jahre geschrieben.«

    Matthias Altenburg, Die Woche, 30. September 2020
  • »Timms Buch bietet eine Fülle lustvoll erzählter Episoden... es hat Mut zur Politik, zur Ethik und Mut, das alles klug differenziert darzustellen.«

    Münchner Merkur, 30. September 2020
  • »Uwe Timm zeigt das Große im Kleinen und das Kleine im Großen. Damit steht er in der Tradition Heinrich Bölls.«

    Die Jury des Heinrich Böll-Preises der Stadt Köln 2009, 30. September 2020
  • »Dies ist Uwe Timms bester Roman. Ebenso verblüffend wie überzeugend in seiner Form, reich in Anschauung und Reflexion ist dieses Buch ein Wiedergänger.«

    Ulrich Greiner, Die Zeit, 30. September 2020

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