Hundepark

Roman

»Ein rasanter Thriller über die Machtverhältnisse der Fruchtbarkeitsindustrie im Osten.« Aftonbladet.

Die preisgekrönte finnische Bestsellerautorin Sofi Oksanen führt uns in die Welt reicher Europäerinnen, die auf Kosten ärmerer Frauen aus dem Osten oder in den Entwicklungsländern, die in ihrer Not keine Wahl haben, ihren Kinderwunsch erfüllen. Ein Roman von großer politischer und moralischer Brisanz und literarischer Brillanz. Helsinki, 2016. Olenka sitzt auf einer Parkbank und beobachtet eine Familie: Mutter, Vater, zwei Kinder. Als sich eine Frau neben sie setzt, erschrickt sie; sie würde diese Frau überall wiedererkennen, denn Olenka hat ihr Leben zerstört. Und gewiss ist sie gekommen, um Rache zu nehmen. Für einen kurzen Moment sind sie hier zusammen – und schauen ihren eigenen Kindern, die nichts von ihrer Existenz ahnen, beim Spielen zu.

Der Roman, der sich zwischen dem heutigen Finnland und der Ukraine nach dem Zusammenbruch der UdSSR bewegt, ist ein scharf beobachteter, temporeicher Text, der an der Schnittstelle zwischen Ost und West spielt und sich um ein Netz von Ausbeutung und die Kommerzialisierung des weiblichen Körpers dreht. Sofi Oksanen erzählt mit psychologischer Schärfe die fesselnde Geschichte einer Frau, die der Sehnsucht nach ihrem verlorenen Kind nicht entkommen kann, und über die rücksichtslosen Mächte, die sie erbarmungslos jagen.

  • Gebundene Ausgabe 23,00 €
  • E-Book 19,99 €

Erscheinungstermin: 13.01.2022

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  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch eBook
  • Erscheinungstermin: 13.01.2022
  • Lieferstatus: Verfügbar
  • 480 Seiten
  • ISBN: 978-3-462-30068-0
  • »Ein spannender Thriller, der einen Blick auf die Systematik der Kommerziellen Leihmutterschaft [wirft]. [...] Sehr empfehlenswerter Lesestoff!«

    Ursula Pirker, Bibliotheksnachrichten, 1. November 2021
  • »Sofi Oksanen beherrscht das Spiel mit der Spannung. […] Lebensprall und atmosphärisch.«

    Ö1 Morgenjournal, 11. Januar 2021
  • »›Hundepark‹, im Original 2019 erschienen, ist raffiniert geschrieben, wechselt ständig Schauplätze und Zeitebenen und lässt die Leser lange im Dunkeln tappen.«

    APA Austria Presse Agentur, 13. Januar 2022
  • »Der neue Roman von Sofi Oksanen ist mehr als ein Thriller und glänzt mit einer vielschichtigen Handlung. [...] Mit ›Hundepark‹ beweist Sofi Oksanen einmal mehr, dass sie schwierige und ungewöhnliche Themen souverän zu handhaben weiß.«

    Irene Binal, Deutschlandfunk, 17. Januar 2022
  • »Die Komplexität des Textes in Kombination mit einem solch brisanten Thema ergibt ein wertvolles, ein lesenswertes Stück Literatur.«

    buchkultur.net, 14. Januar 2021
  • »Ein erschreckend aktuelles Buch.«

    NDR Kulturjournal, 17. Januar 2021
  • »Sofi Oksanens neuer Roman über die Ukraine ist so prophetisch wie unheimlich aktuell. Wohl weil sich die finnisch-estnische Schriftstellerin in Machtfragen auskennt wie selten eine Zweite.«

    Martina Läubli, NZZ am Sonntag, 16. Januar 2021
  • »Hundepark ist ein spannendes Buch über ein Thema, das bei uns kaum bekannt ist.«

    Udo Biss, NDR, 16. Januar 2022
  • »Sofi Oksanen erzählt mit psychologischer Schärfe die fesselnde Geschichte einer Frau, die der Sehnsucht nach ihrem verlorenen Kind nicht entkommen kann, und über die rücksichtslosen Mächte, die sie erbarmungslos jagen.«

    radio eins Bücherliste, 17. Januar 2021
  • »Zum wiederholten Mal entpuppt sich Sofi Oksanen in diesem Opus als Meisterin des Pageturners. Geradezu fieberhaft folgt man den kühnen Wendungen ihres Thrillers, der vom geschickten Balancierakt zwischen Unterhaltung und Engagiertheit zehrt.«

    Ulf Heise, MDR Kultur, 22. Januar 2022
  • »So aktuell, dass man beim Lesen auf jeder Seite Gänsehaut hat.«

    Anika, Papierstau Podcast, 12. Januar 2022
  • »Rasanter und zugleich sehr bewegender Thriller über die Fruchtbarkeitsindustrie im Osten.«

    Zeit für mich, 27. Januar 2022
  • »Die für einen guten Spannungsbogen richtige Dosierung der Informationen ist eine große Kunst, die Oksanen so gut beherrscht, dass der Roman wie ein Thriller bis zur letzten Seite spannend bleibt.«

    Fokke Joel, taz, 29. Januar 2022
  • »Fesselnd schreibt Sofi Oksanen über das unerbittliche Geschäft mit dem weiblichen Körper, das vor nichts haltmacht.«

    Barbara, 1. Februar 2022
  • »[Hundepark] ist raffiniert geschrieben, wechselt ständig Schauplätze und Zeitebenen und lässt die Leser lange im Dunkeln tappen.«

    APA Austria Presse Agentur, 13. Januar 2022
  • »Der Text ist sehr anspruchsvoll - und doch möchte man das Buch nicht zur Seite legen. Dies liegt daran, dass die Geschichte so spannend und fesselnd erzählt wird, dass ›Hundepark‹ sich schon fast wie ein Thriller liest.«

    WDR 2 Lesen, 9. Februar 2022
  • »Spannend, aktuell und tiefgründig.«

    Roswitha Fitzinger, Oberösterreichische Nachrichten, 5. Februar 2022
  • »Sofi Oksanen [verwebt] die historischen Verbindungen zweier Länder mit persönlichen Schicksalen, die sie aus ihrer eigenen Biografie schöpft und in großartige Literatur verwandelt.«

    Linda Stift, Die Presse am Sonntag, 30. Januar 2022
  • »Hundepark ist ein packender und zugänglicher Thriller – und zugleich eine hochbrisante Auseinandersetzung mit den Auswirkungen von Ausbeutung, westlicher Hegemonie, postsowjetischer Verwahrlosung und Misogynie.«

    kulturnews.de, 12. Februar 2022
  • »Der Roman ›Hundepark‹ wird durch die aktuellen Vorgänge um die Ukraine, von denen die Autorin bei Erscheinen des Romans im Jahre 2019 nichts wissen konnte, noch einmal brisanter. Dies beweist aufs Neue, dass Schriftsteller häufig Seher sind, begabt mit einem Gefühl für das, was in der Luft liegt.«

    Brigitte Neumann, Ö1 Ex libris, 20. Februar 2022
  • »Atemberaubend erzählt und spannend wie ein Krimi.«

    Emma, 24. Februar 2022
  • »Ein Roman von großer politischer und moralischer Brisanz und literarischer Brillanz.«

    Textland, 23. Februar 2022
  • »[Oksanen] gelingt es wieder meisterhaft, ein heikles Thema spannend, fast wie einen Thriller, umzusetzen. [...] mühelos jedenfalls bewegt sie sich in ihrem Roman zwischen der Ukraine, Estland, Russland und Finnland, jongliert zwischen Welten und Zeiten.«

    Jessika Kuehn-Velten, Deutsch-Finnische Rundschau, 1. März 2022

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