RCE

#RemoteCodeExecution. Roman

»Eine Pause im Irrsinn.

Noch eine Anstrengung, das Aussterben zu verhindern,

in einer seltsamen Entschlossenheit vereint.

Es ist der letzte Versuch.«

Sibylle Bergs neuer Roman setzt da an, wo »GRM« endet – in unserer neoliberalen Absurdität, in der der Einzelne machtlos scheint. Der Kapitalismus ist alternativlos geworden. Das beste aller Systeme hat wenigen zu absurdem Reichtum verholfen und sehr vielen ein menschenwürdiges Dasein genommen. Die Krise ist der Normalzustand, Ausbeutung heißt nicht mehr »Kolonialismus« sondern »Förderung strukturschwacher Länder«. Inflation, Seuchen, Kriege, Diktatoren, Naturkatastrophen, Müllberge. Und die Menschheit vereint nur noch in ihrer Todessehnsucht. Die Lage scheint ausweglos. Aber in einem abhörsicheren Container brennt noch Licht. Fünf Hacker programmieren die Weltrettung.

Manchmal gibt es diese historischen Momente, in denen Mauern eingerissen werden, Frauen studieren und wählen dürfen, Rassismus nur noch in einigen Köpfen existiert, Geschlechter keine Rolle mehr spielen, in denen verschwindet, was Menschen für hundert Jahre für ein Naturgesetz hielten. 

  • Gebundene Ausgabe 26,00 €
  • E-Book 22,99 €

Erscheinungstermin: 05.05.2022

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  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch eBook
  • Erscheinungstermin: 05.05.2022
  • Lieferstatus: Verfügbar
  • 704 Seiten
  • ISBN: 978-3-462-30322-3
  • »RCE #RemoteCodeExecution ist ein heftiger Trip, man will immer wieder sagen ›Gut jetzt!‹ und liest dann doch weiter.«

    Nora Zukker, Tagesanzeiger, 5. Mai 2022
  • »Wer im Sommer 2022 was hermachen will, der liest dieses Buch in einem Großstadtcafé.«

    Thomas Andre, Hamburger Abendblatt, 20. Juni 2022
  • »Dieses Buch liest sich wie eine Psychose. [...] [E]in abgrundtiefer Blick auf die Verwicklungen der Weltwirtschaft und eine Offenbarung globaler Zusammenhänge.«

    Ariana Zustra, musikexpress, 14. Juli 2022
  • »Wenn nun ein Buch das gegenwärtige Gesamtdesaster virtuos zu Literatur verdichtet, dann ist das Sibylle Bergs neuer Roman RCE.«

    Daniel Hackbarth, WOZ Die Wochenzeitung, 9. Juni 2022
  • »RCE ist ein Plädoyer für Humanismus in einer zunehmend inhumanen Welt.«

    Annette Stiekele, Hamburger Abendblatt, 20. Mai 2022
  • »Ein ›Almanach des Irrsinns‹, der uns jeden Tag mehr beängstigend bekannt vorkommt.«

    Ulrich Steinmetzger, Lesart, 20. Juni 2022
  • »[Ein] atemlos, im typischen Berg-Ton geschriebenes Abenteuer.«

    Kristina Toussaint, Aachener Nachrichten, 13. Juni 2022
  • »[E]in schreckliches und zugleich irre witziges Zerrbild unserer baldigen Zukunft.«

    Tomo Pavlovic, Stuttgarter Nachrichten, 17. Juni 2022
  • »Denn um der Utopie einen Schritt näher zu kommen, reicht es vielleicht schon, diesen Roman genau zu lesen. […] [J]enes Spiel zu erkennen, das Literatur der Wirklichkeit entgegensetzt. Nicht, um sie zu spiegeln, sondern sie zu ändern – und bevorstehendes Unheil vielleicht doch noch abzuwenden.«

    Stefan Kister, Stuttgarter Zeitung, 17. Juni 2022
  • »„RCE“ haut uns [...] den grauenhaften Zustand der Welt in nächster Zukunft um die Ohren, mit Berg’scher Eloquenz, aber auch mit einer Entrüstung, wie sie aktuell analog und digital wallt – wie sich die Gegenwart ohnehin viel weniger von „RCE“ unterscheidet, als es angenehm wäre.«

    Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau, 4. Mai 2022
  • »Es ist die beste Form des engagierten Schreibens der Gegenwart, einer Literatur, die sich als entscheidender Resonanzraum der Wirklichkeit versteht und die Lesenden zwar auch durch die Erzählweise unterhält, aber vor allem aufklärt und zupackt.«

    Wolfgang Schütz, Augsburger Allgemeine, 25. Mai 2022
  • »Und wieder gehen Wut, Schrecken und Humor irritierende Allianzen ein. Berg hat das Sci-Fi-Genre auf ein neues Level gehoben, im schlimmsten Pessimismus tauchen böse Pointen auf, mit denen man nicht rechnet.«

    Karin Cerny, Profil, 24. Mai 2022
  • »Mit ihrem neuen Roman „RCE. #RemoteCodeExecution“ hat Sibylle Berg eine gallige Abrechnung mit dem digitalen Kapitalismus unserer Gegenwart geschaffen.«

    Björn Hayer, Wiener Zeitung, 21. Mai 2022
  • »Der nächste Ziegel von Sibylle Berg, 700 Seiten. Man muss ihn nicht werfen, er trifft auch so.«

    Kurier, 21. Mai 2022
  • »So wirklichkeitsnah und zugleich so pessimistisch wagt heute kaum jemand zu schreiben. Sibylle Berg setzt mit ihren alarmierenden Weltbild Zeichen, die sich einbrennen und zur Auseinandersetzung zwingen.«

    Eberhard Falcke, Deutschlandfunk Büchermarkt, 12. Mai 2022
  • »So wird auch die Leser*in zur Komplizin der Fülle an Wissens die Menschheit zur Rettung und Gestaltung der Welt - und ertappt sich beim Gedanken, den sich vielleicht schon viele dachten: Wir wissen alles Nötige, warum tut niemand das Richtige?«

    Boris Jordan, Radio fm 4, 11. Mai 2022
  • »Da ist er wieder, sofort, eindringlich, erbarmungslos: der typische Sibylle-Berg-Sound. Sie umhüllt uns mit Schwärze. Kaum auszuhalten - und darin genial.«

    Juliane Bergmann, NDR Kultur, 5. Mai 2022
  • »Mit Wucht, schonungsloser Anklage und zornigen Anschlägen auf einer glühenden Tastatur legt Berg ein Gesellschaftspanorama vor, das weder an Groteske noch an Schauerlichkeit zu überbieten ist.«

    Björn Hayer, neues deutschland, 21. Juli 2022

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