Kapoks Schwestern Kapoks Schwestern
Kapoks Schwestern
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Kapoks Schwestern

Roman

Kleine Verhältnisse, große Geschichte: Zwei Nachbarsfamilien in Weitwinkelaufnahme

Kathrin Schmidt greift weit aus: Entlang der spannungsreichen Beziehungen der Familien Kapok und Schaechter erzählt sie von Krieg, Flucht, Teilung, Bespitzelung und neuer Freiheit – und von Liebe, Freundschaft, Schuld und Glück.

Die Siedlung Eintracht, einst direkt an der Berliner Mauer gelegen, hat ihre Abgeschiedenheit bewahrt. Jahrzehntelang hat Werner Kapok sein Elternhaus, in das seine Schwester Renate gezogen ist, gemieden. Stattdessen gründete er eine eigene Familie und verließ sie schnell wieder. Später gab er seine Professur auf und verschwand. Nun kehrt er zurück, und die Familiengeschichte holt ihn ein. Denn im Haus gegenüber wohnen immer noch die Schaechter-Schwestern Barbara und Claudia, mit denen er groß geworden ist und seine Sehnsüchte teilte. Dass sie ihn, jede für sich, in die Liebe einführten, haben sie einander bis heute verschwiegen. Als dann auch noch Werners verlorener Sohn auftaucht, kann nichts bleiben, wie es war.

Alte Geheimnisse, vergessene Leidenschaften, noch immer schwelende Konflikte müssen ans Licht. Kathrin Schmidt erzählt eine große Geschichte aus kleinen Verhältnissen, führt ihre Leser in abgelegene Gegenden, vergangene Zeiten und in die deutsche und europäische Gegenwart. Kunstvoll, mit Gespür fürs Detail, große Gefühle und niedere Instinkte.

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Erscheinungstermin: 08.09.2016

  • Verlag: Kiepenheuer&Witsch
  • Erscheinungstermin: 08.09.2016
  • Lieferstatus: Verfügbar
  • 448 Seiten
  • ISBN: 978-3-462-04924-4
Book Cover
Kapoks Schwestern
  • » Kapoks Schwestern ist ein hyperrealistisches Bild des Alltags im entideologisierten “Nachmauerdeutschland”. Mit allen privaten und historischen Grundierungen erzählt der Roman, wie man wurde, was man ist. Das ist oft schwer auszuhalten, aber großartig ist es doch.«

    Paul Jandl, Die Welt, 14. Juli 2020
  • »Vielfältig sind die Mittel, deren sich Kathrin Schmidt bedient, wenn sie ihren beiden Familien durch mehr als 100 Jahre deutscher und europäischer Geschichte folgt.«

    literaturkritik.de, 14. Juli 2020
  • »[...] ein üppiges Panorama des 20. Jahrhunderts. [...] Manche Passagen erinnern an den magischen Relismus, andere bestechen duch knappe, sich alle Sentimentalitäten verbietende Sätze.«

    Tiroler Tageszeitung, 14. Juli 2020
  • »Der neue Roman Kapoks Schwestern klingt mitunter, als hätte ein Buch des Blechtrommlers Günter Grass danebengelegen, so kräftig, sinnlich und alltagssatt.«

    Sächsische Zeitung, 14. Juli 2020
  • »Der Roman gelingt indessen dort, wo Kathrin Schmidt ganz in den Mirkokosmos ihrer Figuren und der Ereignisse vordringt, wo sie die Physiognomien der Menschen schildert [...]. Da wird die Erzählung ohne Aufregung dramatisch, da verdichtet sich das Atmosphärische zur sinnlichen Anschauung.«

    NZZ, 14. Juli 2020
  • »Ein schillerndes Epochenbild.«

    Deutschlandradio Kultur, 14. Juli 2020
  • »Dass sich auch in normalen Familien bewegende Geschichten ereignen, zeigt dieser liebevoll erzählte Roman voller Gefühle.«

    Frau im Leben, 14. Juli 2020
  • »spannender, spöttisch-witziger Roman«

    Wiener Zeitung, 14. Juli 2020
  • »[...] man kommt ihnen [den Personen] so nahe, dass sie einem noch im Kopf herumschwirren, wenn man die Geschichte längst fertiggelesen hat.«

    Freie Presse, 14. Juli 2020
  • »Viel mehr kann ein Buch nicht leisten.«

    Kölner Stadt-Anzeiger Magazin, 14. Juli 2020
  • »Ein intensiver Roman um alte Geheimnisse, vergessene Leidenschaften, schwelende Konflikte, große Gefühle und niedere Instinkte, der einen nicht so bald wieder loslässt.«

    Öko-Test Magazin, 14. Juli 2020
  • »Kunstvoll, mit Gespür fürs Detail, große Gefühle und niedere Instinkte.«

    Deutschlandfunk, 14. Juli 2020

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