Der Lärm der Zeit Der Lärm der Zeit
Der Lärm der Zeit
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Der Lärm der Zeit

Roman

Julian Barnes’ meisterhafter Roman über Dmitri Schostakowitsch

Im Mai 1937 wartet ein Mann jede Nacht neben dem Fahrstuhl seiner Leningrader Wohnung darauf, dass Stalins Schergen kommen und ihn abholen. Der Mann ist der Komponist Schostakowitsch, und er wartet am Lift, um seiner Familie den Anblick seiner Verhaftung zu ersparen.

Die Gunst der Mächtigen zu erlangen, hat zwei Seiten: Stalin, der sich plötzlich für seine Musik zu interessieren scheint, verlässt noch in der Pause die Aufführung seiner Oper »Lady Macbeth von Mzensk«. Fortan ist Schostakowitsch ein zum Abschuss freigegebener Mann. Durch Glück entgeht er der Säuberung, doch was bedeutet es für einen Künstler, keine Entscheidung frei treffen zu können? In welchem Verhältnis stehen Kunst und Unterdrückung, Diktatur und Kreativität zueinander, und ist es verwerflich, wenn man sich der Macht beugt, um künstlerisch arbeiten zu können?

Im neuen Roman von Julian Barnes wird das von Repressionen geprägte Leben von Schostakowitsch in meisterhafter Knappheit dargestellt – ein großartiger Künstlerroman, der die Frage der Integrität stellt und traurige Aktualität genießt.

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Erscheinungstermin: 16.02.2017

  • Verlag: Kiepenheuer&Witsch
  • Erscheinungstermin: 16.02.2017
  • Lieferstatus: Verfügbar
  • 256 Seiten
  • ISBN: 978-3-462-04888-9
Book Cover
Der Lärm der Zeit
  • »Ein Meisterwerk«

    Die Presse Spectrum, 30. September 2020
  • »Ein außerordentlich guter Roman.«

    Süddeutsche Zeitung, 30. September 2020
  • »Barnes gelingt es, die Angst des Einzelnen vor der Macht in Szenen zu fassen, die der Leser nicht vergessen wird. Auf 250 Seiten finden sich perfekte Sätze in einer Dichte, wie man sie sonst nur bei F. Scott Fitzgerald liest.«

    stern, 30. September 2020
  • »Es ist das beste Buch von Barnes seit mehr als zehn Jahren.«

    FAZ, 30. September 2020
  • »Wer den Künstler und Menschen [Dmitri Schostakowitsch] umweglos und intim kennenlernen möchte, sollte ohne Zögern zu Julian Barnes' Der Lärm der Zeit greifen.«

    spiegel.de, 30. September 2020
  • »perfekt durchkomponierter Roman«

    Rolling Stone, 30. September 2020
  • »Nicht nur ein Roman über Musik, sondern ein musischer Roman«

    The Times, 30. September 2020
  • »Mit diesem Schostakowitsch gelingt Barnes eine großartige Figur, die eine ganz eigenständige Qualität gewinnt, die hinausweist aus der Vergangenheit auf unsere aktuellen Zwangslagen, Zerrissenheiten, Verlogenheiten, nicht nur der Künstler.«

    MDR Kultur, 30. September 2020
  • »[...] ein optimistischer Roman über die Überlebenskraft der Kunst.«

    Deutschlandradio Kultur, 30. September 2020
  • »Barnes' Portrait ist sensibel und langsam erzählt. Ein Roman, in dem nicht ein Wort vergeudet ist und der zudem existentielle Fragen stellt.«

    SWR 2, 30. September 2020
  • »bewegend und ernst, dicht und wohlkomponiert«

    Die Zeit, 30. September 2020
  • »Barnes' fesselnder neue Roman«

    Der Freitag, 30. September 2020
  • »Mit viel Einfühlungsvermögen und großem literarischen Können wagt Julian Barnes den Blick in die Seele des Komponisten und zeigt ihn voller Selbstekel [...].«

    Frankfurter Neue Presse, 30. September 2020
  • »Mit Der Lärm der Zeit hat Julian Barnes einen großen Roman über die Probleme des Künstlers in einem totalitären System vorgelegt.«

    Freie Presse, 30. September 2020
  • »[...] drei Episoden aus dem Leben des Komponisten, die Barnes mit großem psychologischem Gespür für emotionale Zwischentöne [...] erzählt.«

    Kleine Zeitung, 30. September 2020
  • »Auf der Grundlage von Tagebüchern und Dokumenten entwickelt Barnes eine radikale Innensicht von Dmitrij Schostakowitsch, wie sie nur ein Romanautor mit großem Einfühlungsvermögen vollbringen kann.«

    rbbKultur, 30. September 2020
  • »Dieses Buch ist eine ergreifende Darstellung der Schwäche des Einzelnen in der Konfrontation mit der Macht.«

    hr-Info, 30. September 2020
  • »Was macht dieses so leichte, so schwere Buch mit uns? Es versucht, schnelles Urteilen zu verhindern.«

    Kurier, 30. September 2020
  • »Ein großartiger Roman, Barnes’ Meisterstück. Wie in ›Vom Ende einer Geschichte‹ erzählt er ein ganzes Leben in einem schmalen Buch.«

    The Guardian, 30. September 2020
  • »Man liest das mit großem Vergnügen.«

    Rolf-Bernhard Essig, MDR Kultur, 30. September 2020
  • »[...] ein sehr schönes, tiefsinniges und vielschichtiges Kunstwerk. Wie ein Streichquartett von Schostakowitsch!«

    Lesen Orell Füssli Magazin, 30. September 2020
  • »Barnes' Roman ist handwerklich bewundernswert gebaut und sprachlich ein Genuss.«

    Der Spiegel LiteraturSpiegel, 30. September 2020

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