Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
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Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke

Roman. Alle Toten fliegen hoch, Teil 3

Alle Toten fliegen hoch, Band 3

Von einem, der auszog, Schauspieler zu werden – und bei den Großeltern einzieht

Mit Anfang zwanzig geschieht dem Erzähler in Joachim Meyerhoffs drittem Roman das Unerwartete: Er wird auf der Schauspielschule in München angenommen und zieht in die großbürgerliche Villa seiner Großeltern. Die Tage der ehemaligen Schauspielerin und des emeritierten Professors für Philosophie sind durch abenteuerliche Rituale strukturiert, bei denen Alkohol eine nicht unwesentliche Rolle spielt. Der Erzähler wird zum Wanderer zwischen den Welten. Tagsüber an der Schauspielschule systematisch in seine Einzelteile zerlegt, ertränkt er abends seine Verwirrung auf dem opulenten Sofa in Rotwein. Doch ihm entgeht nicht, dass auch die Großeltern gegen eine große Leere ankämpfen, während er auf der Bühne sein Innerstes nach außen kehren soll und dabei fast immer grandios versagt.

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Erscheinungstermin: 09.03.2017

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  • Verlag: KiWi-Taschenbuch
  • Erscheinungstermin: 09.03.2017
  • Lieferstatus: Verfügbar
  • 352 Seiten
  • ISBN: 978-3-462-05034-9
Book Cover
Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
  • » Ach, diese Lücke ... ist nicht weniger intensiv und riskant als Joachim Meyerhoffs Bühnenpräsenz.«

    FAZ
  • »Wer Meyerhoffs saukomische Lebensgeschichte noch nicht kennt, greife zu, aber Vorsicht: Suchtgefahr.«

    Klaus Modick, Nordwest-Zeitung
  • »Für den jetzt erschienenen Band, in dem es Meyerhoff bravourös gelingt, das Tragische und das Komische in eine schwebende Balance zu bringen, verdient er anhaltenden Applaus.«

    Holger Heimann, Deutschlandfunk
  • »Hochgradig amüsant und mit bewegendem Tiefgang.«

    Deutschlandradio Kultur
  • »Und wenn man das Buch zuklappt, hat der Leser schließlich den Normalzustand der Oma erreicht. Nur dass er dafür keine ihrer Glückspillen braucht.«

    merkur.de
  • »Möglicherweise das beste von drei insgesamt fantastisch guten Büchern. [...] Die Komik ist komischer geworden. Und der Ernst ernster.«

    Frankfurter Rundschau
  • »Man schließt es [das Buch] dankbar ins Herz.«

    mittelhessen.de
  • »Einige der am Esstisch oder Couch der Großeltern spielenden Szenen könnten von Loriot stammen. Andere [...] hätte man mit Diether Krebs verfilmen können.«

    Der Tagesspiegel
  • »Wie er [Joachim Meyerhoff] .(...) beschreibt, ist so voller Zärtlichkeit und Zuneigung, ist poetisch und poiniert, spielerisch, bemerkenswert beobachtet und klug verdichtet, ist verrückt und in aller Traurigkeit aber auch immer tröstlich.«

    Hamburger Abendblatt
  • »Meyerhoff kann erzählen, wie nicht viele in diesem Land.«

    Die Rheinpfalz
  • »Vor allem hat er [Joachim Meyerhoff] eine Gabe für Timing, ein Gefühl für Komik – eine extrem knappe Ressource in der Literatur.«

    Matthias Wulff, Morgenpost
  • »Ein großartiges, unterhaltsames und sehr menschliches Buch.«

    Kerster Schlenz, stern
  • »Das [Buch] ist wirklich sehr besonders und berührend. Joachim Meyerhoff hat sich damit sein eigenes Ritual, der Toten zu gedenken, geschaffen.«

    Andrea Gerk, MDR Figaro
  • »Meyerhoffs vitale Lust am Erzählen, an der überraschenden Anekdote, sein Wille, den Leser zu überraschen und zu unterhalten, kommt in der zeitgenössischen deutschen Literatur nicht so häufig vor. [...] Geschichten [...], die zum Lachen und zum Heulen sind, und die uns auf höchst unterhaltsame Weise von der Tragikomödie menschlicher Existenz erzählen.«

    Claus-Ulrich Bielefeld, Die Welt
  • » Roman heißt das alles, was Meyerhoff, dieser großartige Beobachter und Fabulierer, aufgeschrieben hat. Aber es ist sein Leben – pointiert.«

    Jürgen Kanold, Südwest Presse
  • »[...] ein riesiger Andenken-Laden [...], aus dem der Autor eine köstliche Miniatur nach der anderen hervorzaubert. [Joachim Meyerhoff] stellt mit Ach, diese Lücke... erneut sein überbordendes Talent zum Fabulieren, zur spaßigen Schilderung von Traurigen und der achtsamen Erzählung von Skurrilem unter Beweis.«

    Bernadette Lietzow, Tiroler Tageszeitung
  • »Hochkomische Geschichten über Identitäts- und Textlücken, Fontane aus Nilpferd-Perspektiven und den Theatertod als Reinkarnationserlebnis. Aber auch Geschichten über erschütternde Verluste – und darüber wie man Trost durch das Erinnern erfährt.«

    Gabriele Gillen, WDR 5
  • »zum Brüllen komisch«

    Salzburger Nachrichten
  • »Es ist ein wunderschönes, fast schon proustisches Buch.«

    taz
  • »[Joachim Meyerhoff] als Leser auf diesem Weg begleiten zu dürfen, ist ein großes Glück. [...] Er kann einfach mit Worten umgehen. Seine Alltagsminiaturen sind von zärtlicher Poesie und einer über das rein private hinausgehende Treffsicherheit.«

    NDR
  • »liebevoll und sehr witzig«

    NDR Kulturjournal
  • »Es ist ein großartiger München-Roman geworden, sehr komisch und dabei sehr traurig grundiert.«

    Süddeutsche Zeitung Extra

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