Laufen

Roman

Eine Frau läuft zurück ins Leben.

Eine Frau glaubt nach einem erschütternden Verlust, am Ende ihrer Kraft zu sein. Dennoch beginnt sie zu laufen. Ihre Runden werden von Woche zu Woche länger – und was als Davonlaufen beginnt, wird schließlich ein Weg zurück ins Leben. Immer an ihrer Seite: ihre Freunde, ihre Wut, ihre Liebe zur Musik und ein Humor, der es mit ihrer Verzweiflung aufnehmen kann. »Ich laufe mir die Grübelei weg, andere Leute laufen angeblich, weil sie dabei gut nachdenken können, ich kann an gar nichts anderes denken als an meinen Körper, ob er funktioniert, wie er funktioniert, wie das Laufen sich anfühlt, ob ich noch kann, und wenn ja, wie weit, und ob mir gerade etwas wehtut, oder was am meisten wehtut, als wüsste ich nicht, was am meisten wehtut, aber beim Laufen tut endlich der Körper weh.« Nach dem Bestseller »Der Pfau« zeigt Isabel Bogdan mit diesem berührenden und dennoch humorvollen Roman, was es heißt, an Leib und Seele zu gesunden.

  • Taschenbuch 11,00 €
  • Gebundene Ausgabe 20,00 €
  • E-Book 9,99 €

Erscheinungstermin: 12.09.2019

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  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch eBook
  • Erscheinungstermin: 12.09.2019
  • Lieferstatus: Verfügbar
  • 208 Seiten
  • ISBN: 978-3-462-35005-0
  • »Mutig – und absolut überzeugend (...) In diesen Momenten bricht sich die Wut der Erzählerin Bahn. Es ist nicht selten der Thomas-Bernhard-Furor, der dann zu vernehmen ist. Womit die literarische Referenz genannt wäre, die bei den weit ausgreifenden, den kunstvollen Langsätzen – die rhythmische Qualität dieses Textes! – mit den vielen Verschachtelungen, unweigerlich in den Sinn kommt.«

    Thomas André, Hamburger Abendblatt, 12. September 2019
  • »Mich fasziniert in erster Linie die Sprache. Isabel Bogdan benutzt viele kurze Sätze. Das kenne ich aus der Popmusik, und diese Sätze schwingen, ich muss aufpassen, dass ich nicht aufstehe und dazu tanze.«

    Martin Bechler, WDR 5 Bücher, 12. Juni 2021
  • »Isabel Bogdan ist mit ihrem zweiten Roman ›Laufen‹ eine eindrucksvolle und neu gestaltete Perspektive auf das Thema Suizid gelungen, die besonders nach dem Umgang und der Bewältigung der Hinterbliebenen fragt.«

    Paulina Lemke, Rezensöhnchen, 5. Juni 2020
  • »Isabel Bogdans Roman liest sich auch deshalb so gut, weil ihre Heldin liebenswert und robust ist, und auch die größte Krise ihren Humor nicht zu ersticken vermag.«

    Linda Schildbach, MDR, 7. April 2020
  • »›Laufen‹ ist ein Trauer- und Trostbuch, eine Ermutigung und bei aller Schwere des Themas auch ein Buch, dass Lust aufs Leben und das Laufen macht.«

    Wiebke Mandalka, Der Evangelische Buchberater, 9. März 2020
  • »Ein starker, berührender Roman über Verlust und Neuanfang, ganz ohne Kitsch oder kluge Ratschläge. «

    Badische Neueste Nachrichten, 23. Februar 2020
  • »voller Klugheit, Witz und nackter Verzweiflung«

    Meike Schnitzler, Brigitte, 2. Januar 2020
  • »Ein starker Roman über Verlust und Neuanfang.«

    Günter Keil, Landshuter Zeitung, 26. Oktober 2019
  • » Laufen ist ein Versprechen. Es geht nämlich immer auch anders, lautet die doppelte Botschaft dieses Romans, im Leben wie in der Literatur.«

    Carsten Otte, zeit.de, 27. September 2019
  • »Isabel Bogdan schenkt ihrer Protagonistin den Lauf zurück ins Leben – ohne Kitsch, ohne kluge Ratschläge. Ein Roman, bei dem man weinen darf, aber nicht muss.«

    Natascha Geier, NDR Kulturjournal, 9. September 2019
  • »Isabel Bogdan erzählt eindrücklich von der Zerbrechlichkeit und den Heilungskräften des Lebens.«

    Daniel Kaiser, NDR, 9. September 2019
  • »Laufen ist ein inniger, grandioser Roman nicht nur über Depression und Trauer, sondern auch über Akzeptanz und Lebendigkeit. […] Trauer ist ein individueller Prozess. Laufen zeigt diesen Prozess in vielen Facetten, so nah und intim, so ambivalent und menschlich, dass man sich dem kaum entziehen kann.«

    Sophie Weigand, literatourismus.net
  • »Große Themen sind das, doch nie wird der Ton gefühlsdusselig oder bedeutungsschwer. Die Laufende spricht mit sich und dem Leser, als ob die Worte, die Erinnerungen, die Gedanken und Beobachtungen gerade im Moment des Sprechens aus ihr heraussprudelten. Lange Zeit atemlos – Ein ein aus aus aus aus – und dann immer ruhiger werdend. Ein-at-men aus-at-men aus-at-men. Man macht es mit. Ob man läuft oder nicht. Und war lange keiner literarischen Figur so nah.«

    Barbara Weitzel, laufendlesen.de

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