Eurotrash

Roman

Auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2021

»I’ll see you in twenty-five years.« Laura Palmer.

»Also, ich musste wieder auf ein paar Tage nach Zürich. Es war ganz schrecklich. Aus Nervosität darüber hatte ich mich das gesamte verlängerte Wochenende über so unwohl gefühlt, dass ich unter starker Verstopfung litt. Dazu muss ich sagen, dass ich vor einem Vierteljahrhundert eine Geschichte geschrieben hatte, die ich aus irgendeinem Grund, der mir nun nicht mehr einfällt, ›Faserland‹ genannt hatte. Es endet in Zürich, sozusagen auf dem Zürichsee, relativ traumatisch.«

Christian Krachts lange erwarteter neuer Roman beginnt mit einer Erinnerung: vor 25 Jahren irrte in »Faserland« ein namenloser Ich-Erzähler (war es Christian Kracht?) durch ein von allen Geistern verlassenes Deutschland, von Sylt bis über die Schweizer Grenze nach Zürich. In »Eurotrash« geht derselbe Erzähler erneut auf eine Reise – diesmal nicht nur ins Innere des eigenen Ichs, sondern in die Abgründe der eigenen Familie, deren Geschichte sich auf tragische, komische und bisweilen spektakuläre Weise immer wieder mit der Geschichte dieses Landes kreuzt. »Eurotrash« ist ein berührendes Meisterwerk von existentieller Wucht und sarkastischem Humor.

  • Gebundene Ausgabe 22,00 €
  • E-Book 18,99 €

Erscheinungstermin: 04.03.2021

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  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch eBook
  • Erscheinungstermin: 04.03.2021
  • Lieferstatus: Verfügbar
  • 224 Seiten
  • ISBN: 978-3-462-32125-8
  • »Krachts 'Dichtung und Wahrheit' (...) wird zu einem großen, heiteren Abenteuerroman, bestimmt dem herzlichsten, den es von Kracht bislang zu lesen gab.«

    Felix Stephan, Süddeutsche Zeitung, 4. März 2021
  • »Phänomenales Buch (...) Frau Kracht ist der Star dieses neuen Romans. Die mit Geld um sich wirft. Und Pelze hortet. Und Schuhe, die sie nie getragen hat. Vielleicht hat sie sogar mal Nabokov geküsst. Die Mutter ist die exzentrischste, witzigste, wunderbarste Figur, von der Christian Kracht bislang erzählt hat.«

    Tobias Rüther, FAS, 28. Februar 2021
  • »Eine erstaunlich leichtfüßige Geschichte, ein mutiger Roman, der sich hineinbegibt ins Zentrum des familiären Schreckens, sich aber von diesem Schrecken nie erdrücken lässt. Einzigartig im Werk von Christian Kracht und wohl auch in der deutschsprachigen Literatur.«

    Sebastian Hammelehle, Der Spiegel, 27. Februar 2021
  • »Kracht zeigt sich als feinfühliger Schreiber mit gutem Humor und rührenden Einsichten. Es gibt Szenen in diesem Buch, die hauen einen um – auch weil man selbst oft das Gefühl hat: ›Das alles, was nicht ins Bewusstsein steigt, kommt als Schicksal zurück.‹«

    Ulrike Hug, NZZ, 23. September 2021
  • »Krachts Roman ist ein ungeheuerliches Werk über die Zerstörungskraft des Schweigens über Jahrzehnte, über Generationen hinweg.«

    Volker Weidermann, SPIEGEL Online, 16. September 2021
  • »Scharfsinnig, schonungslos und mit maliziösem Witz entlarvt Christian Kracht zweifelhafte symbiotische Verbindungen und menschliche Abgründe.«

    Ingeborg Jaiser, titel-kulturmagazin.net, 20. Juli 2021
  • »Christian Kracht war schon immer für Überraschungen gut und durch seinen aktuellen Roman ›Eurotrash‹ fängt man an diesen Mann zu verstehen, denn er erzählt uns seine Familiengeschichte.«

    SWR 1 Baden-Württemberg, 15. Juli 2021
  • »Meisterhaft versteht es der Autor dabei erneut, die große Erzählung mit einem spöttischen Ton zu verknüpfen.«

    Daniel Hadler, Kleine Zeitung, 10. Juli 2021
  • »Die Figuren in ›Eurotrash‹ [sind] von Gerhard Richterscher Unschärfe und Wahrhaftigkeit zugleich.«

    Frauke Hamann, Kultur und Kritik, 20. Juni 2021
  • »Was am Anfang nach Autofiktion aussieht, erweist sich im Laufe der Erzählung immer mehr als ebenso komplexes wie äußerst amüsantes poetisches Vexierspiel. Wer anfängt die biografischen Eckdaten Krachts zu googeln, wird bald nicht mehr wissen, was Wahrheit und Lüge unterscheidet.«

    NDR, 1. Juni 2021
  • »Es geht um das Erzählen und die Rolle des Erzählers zwischen Fiktion und Realität. Da gelingt Christian Kracht einerseits eine Selbst-Inszenierung der Autorenfigur und auch eine kritische Selbstbespiegelung. Das ist brillant.«

    Edith Rabenstein, Passauer Neue Presse, 27. Mai 2021
  • »Sehr amüsant.«

    Christina Graf, Schweizer Radio DRS 1, 20. Mai 2021
  • »Der beste Roman, der in diesem Jahr erschienen ist, ist für mich ›Eurotrash‹ von Christian Kracht, der als Autor über eine so große Könnerschaft verfügt. Das Buch entwickelt vor allem am Anfang einen regelrechten Sog. Es ist großartig, was sich da unter der offensichtlichen ersten Erzählebene entwickelt und wie der Autor die Charaktere schildert. Höchst unterhaltsam und vor allem sehr sehr amüsant.«

    Klaus Bittner, Westdeutsche Zeitung, 19. Mai 2021
  • »Eine irrwitzige, selbstironische Reise durch die Schweiz.«

    Ingrid Schindler, ensuite kulturmagazin, 1. Mai 2021
  • »Für mich ist es das Beste, ›Eurotrash‹ von Christian Kracht, was man derzeit in der deutschen Literatur lesen kann. Und darum, obwohl schon überall besprochen, mein Spitzentitel dieser Woche.«

    Elke Heidenreich, SPIEGEL Online, 25. April 2021
  • »›Eurotrash‹ ist ein Buch voller Intelligenz und Klamauk, meisterhaft wird parodiert und ironisiert, was es zu parodieren gibt und was es zu ironisieren gilt.«

    Ö1 Ex libris, 21. März 2021
  • »[...] ›Eurotrash‹ brilliert in seiner ästhetischen Finesse, indem es nach dem Sinn des Erzählens generell fragt.«

    Björn Hayer, Berliner Zeitung, 6. März 2021
  • »Verstörend, erhellend und großartig provozierend wie alle Kracht-Romane.«

    Ulrich Steinmetzger, Freie Presse, 6. März 2021
  • »Ein metaphysischer Romancier. Vielleicht: der letzte grosse metaphysische Romancier dieser Zeit.«

    Philipp Theisohn, NZZ, 4. März 2021
  • »'Eurotrash' ist ein Höhepunkt im Kracht-Werk. Es ist brutal in seiner Kälte, entsetzlich in seinem Lebensekel, und doch ganz und gar leicht und unterhaltsam.«

    stern, 4. März 2021
  • »Der moderne Schriftseller Christian Kracht hat einen fabelhaften Dekonstruktionsroman geschrieben, in dem Leid und Spiel, Authentizität und Spiegelfechterei, Mystifikation und Aufklärung wunderbar ineinandergreifen. 'Eurotrash' ist ein Ereignis.«

    Ijoma Mangold, Die Zeit, 4. März 2021
  • »„Eurotrash“. Das ist der beste Romantitel der Saison (...) Ein famoser neuer Roman (...) sein bestes Buch seit „Faserland“. Mindestens.«

    Thomas Andre, Hamburger Abendblatt, 3. März 2021
  • »Dies ist der berührendste, menschlich reifste Roman, den Christian Kracht bislang geschrieben hat. Und der lustigste.«

    Denis Scheck, SWR 2 lesenswert, 3. März 2021
  • »Ein lohnendes Buch, welches einen kompletten Gegenentwurf zu seinem bisherigen literarischen Œuvre darstellt...Es macht Freude Kracht bei seiner Verwandlung, den skurrilen Dialogen mit seiner Mutter und abenteuerlichen Geschichten zu folgen.«

    Jakob Stärker, WDR 3, 2. März 2021
  • »Dieser Roman (...) bildet die konsequente Fortschreibung von Krachts Poetik. Es ist die brillante literarische Erinnerungszirkulation eines großen und bewundernswert eigenwilligen Autors.«

    Christian Metz, Deutschlandfunk Büchermarkt, 2. März 2021
  • »'Eurotrash' erzeugt so viel Sog und Faszination, dass man sich die gesamten 210 Seiten lang einfach nicht davon losreißen kann (...) Dieser Erzähler bietet mehr als der Vorgänger [in 'Faserland'], auf den er sich beruft. Er ist reicher an Erfahrung, seine Sterblichkeit ist ihm bewusster, er ist vielschichtiger. Das gibt diesem bislang besten der großartigen Romane von Christian Kracht eine unerwartete, melancholische Wärme.«

    Felix Müller, Berliner Morgenpost, 1. März 2021
  • »'Eurotrash' liest sich gut und leicht.«

    Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel, 28. Februar 2021
  • »Christian Krachts intimstes Buch - es ist auch ein zarter, grausamer Liebesbrief an seine kranke Mutter. Wie Kracht diese Begegnung [mit der Mutter] ankündigt und mit Erinnerungen verwebt (...) gehört zum Besten, was er je geschrieben hat, eiskalt und herzzerreißend.«

    Jan Küveler, Welt am Sonntag, 28. Februar 2021
  • »Ein brillantes Spiel mit dem Leser. Dieser Autor ist der ungeschlagene Meister der Aura-Produktion und zugleich der selbstironischen Dekonstruktion.«

    Knut Cordsen, BR Hörfunk, 28. Februar 2021

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