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Freizeit

Roman

Hinter Franziska liegen zwei Jahre in Paris und eine auf erwachsene Art beendete Beziehung. In Sachen Selbstverwirklichung steht sie gut da – abgeschlossenes Studium, solides Einkommen, gesundes Sozialleben, untrügliches Stilempfinden – und doch scheint etwas zu fehlen. 

Auf der Suche nach der verlorenen Leichtigkeit sitzt sie in Cafés, arbeitet Aufträge ab, treibt Sport und trifft ihre Freund:innen. Um sie herum prallen Lebensentwürfe aufeinander, Stadtflucht und reflektierter Drogenkonsum, authentische Social-Media-Profile und künstlich beschworene Zwischenmenschlichkeit. Franziska beobachtet die Ambivalenzen ihrer Gegenwart ungerührt und schreibt darüber aus sicherer Distanz in einem Romanmanuskript - bis ein unabgeschlossenes Kapitel sie mit großer Wucht einholt.

Mit feinem Humor und einer präzisen Sprache beschreibt Carla Kaspari ein Milieu, ohne ihre Protagonist:innen vorzuführen, aber auch ohne auf sie hereinzufallen.

  • Taschenbuch 15,00 €
  • E-Book 9,99 €

Erscheinungstermin: 07.07.2022

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  • Verlag: KiWi-Taschenbuch
  • Erscheinungstermin: 07.07.2022
  • Lieferstatus: Verfügbar
  • 304 Seiten
  • ISBN: 978-3-462-00252-2
  • »Die Coming-of-Age-Geschichte, die es nicht sein will, ist es natürlich doch, wenn auch eine in ihrer Losgelöstheit von den Dingen dumpf schmerzende.«

    Aurelie von Blazekovic, Süddeutsche Zeitung, 7. Juli 2022
  • »Der Text lebt von seinem lakonischen Witz, von einem ganz eigenen Stil. [...] [Kasparis] sehr konkrete Sprache trifft auf eine Welt, die alles andere als konkret und greifbar ist. Vielleicht liegt darin der spezielle Zauber dieses Romans.«

    Kerstin Meier, Kölner Stadt-Anzeiger, 8. Juli 2022
  • »Bemerkenswert reibungslos verbindet Kaspari (Jahrgang 1991) reale und digitale Lebensrealitäten ihrer immer aktiven Heldin.«

    Harper's Bazaar, 3. Juli 2022
  • »In seinen mittleren oder späten Zwanzigern „Freizeit“ zu lesen, ist eine besonders intensive Erfahrung. Weil man das, was Kaspari beschreibt, womöglich gerade selbst durchläuft. [...] [M]an spürt in diesen Jahren und schon am Anfang von Kasparis Roman, dass hier etwas vorbeigeht, und wünscht sich, genau wie Franziska: Kann es nicht noch ein bisschen so bleiben wie früher?«

    Friedrich Conradi, Berliner Zeitung, 13. Juli 2022
  • »Wenn Sie in diesem Sommer ein Buch lesen sollten, dann den Roman dieser Frau.«

    Friedrich Conradi, Berliner Zeitung, 13. Juli 2022
  • »Kaspari bringt das Lebensgefühl einer ganzen Generation auf den Punkt.«

    1LIVE, 12. Juli 2022
  • »[Ein Roman], der von der Sehnsucht nach Identität und dem Gefühl der Unverbundenheit unter den Menschen [erzählt], was die Autorin mit klugen Worten inszeniert.«

    Claudia Cosmo, WDR 5, 19. Juli 2022
  • »Eine über Strecken mitleidslose, sehr genaue Beobachtung eines Milieus, in dem Dialoge klingen wie Chatfetzen. Was am Ende schmerzt, ist Mitleid mit der Generation Ich.«

    WAZ, 4. August 2022

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