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Die KiWi-Autor:innen und -Bücher auf der lit.COLOGNE 2024

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Vom 5. bis 17. März 2024 können Sie sich auf Veranstaltungen mit Künstler:innen aus der ganzen Welt auf dem internationalen Literaturfestival lit.COLOGNE freuen.

Auch viele unserer Autoren und Autorinnen und Bücher sind mit dabei! Hier finden Sie eine entsprechende Terminübersicht.

Mehr zum Festival unter litcologne.de.

Martin Sonneborn bleibt in Brüssel – Neue Abenteuer...

Inzwischen ist Martin Sonneborn nicht mehr so naiv: Er weiß jetzt, wie in der Europäischen Union Politik gemacht wird – und kennt alle Tricks. Das ist auch gut so, denn in seiner zweiten Amtszeit im Europaparlament geht es in Europa um alles. (Fast.) In seinem neuen Buch Herr Sonneborn bleibt in Brüssel führt uns der Satiriker, Autor und „Die PARTEI“-Politiker in die Büros der EU-Verwaltung, in das Londoner Hochsicherheitsgefängnis „Hellmarsh“ und sogar nach Ostdeutschland. „Sonneborn wäre Kommissionspräsident, ginge es nur um digitale Reichweite und Popularität“ (Der Spiegel). In dem Buch beschreibt er die Ernennung der tatsächlichen Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen – und stellt gleich noch die seltsamsten Kommissar: innen vor. Sonneborn schreibt über Europapolitik zwischen Brüssel und Straßburg und zeigt dabei, dass sich vermeintlicher Unernst und der Kampf für die Demokratie nicht zwingend im Wege stehen.

Mit Martin Sonneborn.

Mi, 06.03. | 20:00 Volksbühne am Rudolfplatz

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Premierenlesung mit Tennislegende Andrea Petković

Andrea Petković begann im Alter von sechs Jahren mit dem Tennissport, 2011 und 2014 schaffte sie es unter die Top Ten der Weltrangliste. Die US Open im Jahr 2022 waren schließlich ihr letztes Turnier. Doch Andrea Petković ist nicht nur eine Weltklasse-Tennisspielerin, mit ihrem Debüt „Zwischen Ruhm und Ehre liegt die Nacht“ gelang ihr ein weiterer fulminanter Aufschlag. Ihre ehrlichen und berührenden Geschichten rund um ihr Leben als Tennisprofi begeisterten und etablierten sie als neue Stimme in der Literaturszene. In ihrem Buch Zeit, sich aus dem Staub zu machen stellt sie sich nun dem großen Bruch in ihrem Leben – dem Ausstieg aus dem Profisport – und damit existenziellen Fragen zu Veränderung, Transformation und Abschied. Was bleibt, wenn man das zurücklässt, was das gesamte Leben bestimmt hat? Wie sich neu erfinden? Und wie vor allem weiß man, dass es Zeit ist für diesen lebensverändernden Einschnitt?

Mod.: Marion Brasch

Fr, 08.03 | 21:00 Theater am Tanzbrunnen

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lit.pop - Fragen, die uns umtreiben, berühren und anstoßen...

Wie weit muss Protest gehen? Wie kann Liebe aussehen? Sind Pornos ein Spiegel der Gesellschaft? Gibt es toxische Weiblichkeit? Wie wollen wir zukünftig arbeiten? Und wann stellen wir uns unserer Identitätskrise?

Mit Alice Hasters, Ilona Hartmann, Betterov, Madita Oeming, Necati Öziri, Moshtari Hilal, Fatma Aydemir, Ole Liebl, Miryam Schellbach, Yasmine M’Barek, Verena Bogner, Jan Kawelke & Vassili Golod, Lea Bonasera, Sophia Fritz, Miriam Davoudvandi, Mithu Sanyal, Antigone Akgün, Maria Popov, Friedemann Karig, Précey & weiteren...

Fr, 08.03 | Stadtgarten

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Demokratie und Revolution – Hedwig Richter und Bernd Ulrich

Die Lebenden haben nicht das Recht, die Freiheit künftiger Generationen zu halbieren – so lautet das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Klimaschutz. Trotzdem wird das Pariser Abkommen nicht eingehalten. Die Bundesregierung stößt an die Grenzen des Wachstums und der Schuldenbremse, weil die Kosten der Klimakrise und des Klimawandels zugleich aufgebracht werden müssen. Die Langsamkeit der Demokratie steht im klaren Widerspruch zum Zeitdruck der Klimakrise. Die Historikerin Hedwig Richter („Demokratie. Eine deutsche Affäre“) und der ZEIT-Journalist Bernd Ulrich wollen diesen Widerspruch überwinden und entwerfen in Demokratie und Revolution eine Zukunft, die auch den kommenden Generationen die Gestaltungsfreiheiten garantiert, die für eine Demokratie essenziell sind. Wie kann eine Revolution zur Erhaltung unserer Lebensgrundlagen mit der Verteidigung und Entfaltung der Demokratie einhergehen?

Mod.: Friedemann Karig („Was ihr wollt“)

Mo, 11.03 | 19:00 Kulturkirche Köln

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Als Köln einmal Weltstadt war - mit u.a. Diedrich Diederichsen

„Die Zeit, als Köln das Zentrum des Cool war“, schrieb das Kunstmagazin „Monopol“ zur letzten ART Cologne. Ein Anlass dieser Neubewertung der „rauschhaften Jahre der Kölner Subkultur zwischen 1980 und 1995“ ist die fulminante Buchcollage „Wir waren hochgemute Nichtskönner“: Bildende Kunst, Popmusik, Literatur und Nachtleben beerdigten die 1970er-Jahre per Handstreich. Für eine Weile war Köln united mit Düsseldorf, wurde (West-)Berlin damals nonchalant in die Zweite Liga verwiesen ... Oder wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ nicht unstolz zu vermelden wusste: „Als Köln einmal Weltstadt war!“
Mit der „Can“-Legende Irmin Schmidt, dem Kulturwissenschaftler Diedrich Diederichsen und der Galeristin Gisela Capitain. Diese illustre Crossover-Runde wirft an diesem Abend einen Blick zurück nach vorn.

Konzept: Ralf Niemczyk, Mod.: Anja Backhaus

Mo, 11.03. | 19:30 Volksbühne am Rudolfplatz

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Viva la libertà – es lebe die Freiheit!

Der Freiheit ein Fest! Elke Heidenreich, Reinhold JoppichMario Di Leo und Luca di Leo wollen genau ein solches feiern. Endlich findet der legendäre Abend „Amore, Amore“, aufgeführt auf der lit.COLOGNE 2015, seine Fortsetzung.
Der Feier der Liebe folgt nun der Ruf nach der Freiheit. In der Literatur Italiens finden sich zuhauf großartige, bewegende Texte zum Thema Freiheit und Widerstand, voller Temperament, von aktueller Brisanz, Leidenschaft und Dringlichkeit und voller Witz, Humor und Ironie. Elke Heidenreich und Reinhold Joppich lesen aus Romanen und Erzählungen von Stefano Benni, Andrea Camilleri, Dario Fo, Natalia Ginzburg, Elsa Morante, Ignazio Silone und vielen, vielen mehr. Und sie erzählen deren Geschichten.
Mario Di Leo (Gesang/Gitarre) und Luca Di Leo (Gitarre/Bass/Trompete) begleiten und begeistern mit „canzoni popolari e della Resistenza“.
Fest steht: Viva la libertà!

Di, 12.03. | 12:00 Theater am Tanzbrunnen

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Nochmal von vorne – Dana von Suffrin

Dana von Suffrin legt ihren zweiten großartigen Roman vor, nach dem mehrfach ausgezeichneten und hochgelobten Debüt „Otto“. In Nochmal von vorne bringen der Tod ihres Vaters und die Auflösung seiner Wohnung für Rosa vieles in Bewegung, bei dem sie eigentlich froh war, dass es geruht hatte. Denn die Geschichte der Familie Jeruscher ist ein einziges Durcheinander aus Streitereien, versuchten oder gelungenen Fluchten, aus Sehnsüchten und enttäuschten Hoffnungen und dem vergeblichen Wunsch, irgendwo heimisch zu werden. Nun ist alles wieder da: die Erinnerungen an ihre irrwitzige Kindheit in den 90ern, an das Scheitern der Ehe der Eltern und die Verwandtschaft in Israel. Kraftvoll und mit schwarzem Humor schreibt von Suffrin über ein modernes jüdisches Leben zwischen München und Tel Aviv – und von zwei Schwestern, die sich entzweien und wieder versöhnen, weil es etwas gibt, das nur sie aneinander verstehen.

Mod.: Lara Sielmann

Mi, 13.03. | 19:30 COMEDIA Theater Grüner Saal

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Mutproben mit Thomas Hitzlsperger und Carolin Emcke

Das Coming-out 2014 von Thomas Hitzlsperger als homosexueller Profifußballer war ein Meilenstein im Kampf gegen Schwulenfeindlichkeit. Mutproben (verfasst mit Holger Gertz) erzählt eine Lebensgeschichte voller Erfolge und Abenteuer, die in der bayrischen Provinz begann und die ihn schon als 18-jährigen Jugendspieler von Bayern München in die englische Premier League zu Aston Villa wechseln ließ, später wurde er Deutscher Meister mit dem VfB Stuttgart und spielte in der italienischen Serie A bei Lazio Rom, war zudem erfolgreicher Nationalspieler. Sein Mut ließ ihn zu einem engagierten Kämpfer für Vielfalt und Toleranz im Fußball und in der Gesellschaft werden. Zusammen mit der Publizistin Carolin Emcke spricht er über seinen Werdegang und den Kampf gegen Homophobie – aber auch darüber, dass sich bis heute nicht alle Hoffnungen erfüllt haben, die er mit seinem historischen Schritt vor zehn Jahren verbunden hat.

Mod.: Christoph Biermann

Mo, 14.03. | 19:30 COMEDIA Theater Roter Saal

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„Writers’ Thursday Special“ mit Helene Hegemann, Hendrik Bolz...

Der Literatursalon „Writers’ Thursday“, den der Journalist Rainer Schmidt in Berlin über dem legendären Restaurant Borchardt betreibt, ist längst zur begehrtesten Literaturveranstaltung der Hauptstadt geworden. Viermal im Jahr lädt er sechs Autor:innen ein, die kurz und markant aus ihren Werken lesen. Besonderes Augenmerk liegt dabei stets auf dem Verhältnis von Literatur und Musik. Musiker:innen lassen sich durch Literatur inspirieren, und Autor:innen holen sich kreative Impulse aus Musik und Popkultur. Das passt zur lit.COLOGNE, und so wird es jetzt erstmals in Köln ein „Writers’ Thursday Special“ geben. Es lesen der Schauspieler Charly Hübner, der DJ Westbam, die Musikerin Inga Humpe, die Wiener Autorin Stefanie Sargnagel, die Autorin Helene Hegemann und der Musiker Hendrik Bolz (Zugezogen Maskulin) aus ihren Büchern, zusammen reden sie über das Wechselspiel ihrer Künste. Livemusik kommt von 2raumwohnung und Drangsal!

Do, 14.03. | 19:00 Theater am Tanzbrunnen

 

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Im Osten nichts Neues? Mit Dirk Oschmann und Jessy Wellmer

Der Mauerfall liegt über dreißig Jahre zurück, doch die Einheit wird von der wachsenden gesellschaftlichen Spaltung überschattet. Dirk Oschmann fragt sich, was es bedeutet, eine Ost-Identität auferlegt und Attribute wie Populismus, mangelndes Demokratieverständnis, Rassismus, Verschwörungsmythen und Armut zugeschrieben zu bekommen. Mit seiner Streitschrift Der Osten: eine westdeutsche Erfindung trifft er einen Nerv der Zeit und facht die Ost-West-Debatte neu an. Jessy Wellmer versteht sich als Vermittlerin und sucht nach einem Weg, wie die deutsche Vereinigung noch glücken könnte. In Die neue Entfremdung. Warum Ost- und Westdeutschland auseinanderdriften und was wir dagegen tun können beobachtet sie, wie die Spaltung zwischen Ost und West besonders seit dem Ukraine-Krieg weiter zunimmt. Im Gespräch gehen die beiden der Frage nach, warum das so ist. Was ist schiefgegangen? Und vor allem: Wie kommen wir da wieder raus?

Mod.: Cornelius Pollmer

Do, 14.03. | 21:00 Stadthalle Köln

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Zukunft: Eine Bedienungsanleitung. Mit Frank Schätzing

„Der Mensch ist das Wesen, das die Fähigkeit hat, sich die Zukunft so detailliert vorzustellen, dass er sie erschaffen kann“, sagt die Politikwissenschaftlerin, Militärstrategin und Zukunftsforscherin Florence Gaub, und das ist eine Nachricht voll Hoffnung. Denn selten war die Zukunft mit so vielen Unsicherheiten behaftet wie heute: Krieg, Klima, Inflation …
In ihrem neuen Buch Zukunft: Eine Bedienungsanleitung zeigt sie mit Beispielen aus Neurowissenschaften, Psychologie, Philosophie und der Geschichte, wie der Mensch die „Zukunft“ imaginiert, konstruiert und real erschafft. Gemeinsam mit dem Bestsellerautor und Experten für fiktive Zukunftsvisionen Frank Schätzing spricht sie über das, was uns momentan zu entgleiten droht: den Glauben daran, unser zukünftiges Leben selbst in die Hand nehmen zu können. Ein Gespräch, das Ängste nimmt, den Blick nach vorne schärft und zeigt, wie wir Zukunft denken, planen und persönlich gestalten können.

Fr, 15.03. | 18:00 Theater am Tanzbrunnen

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Weitere Veranstaltungen mit KiWi-Autor*innen:

05.03. Robert Habeck und Michel Friedmann (Robert Habeck bei KiWi)

09.03. Tijan Sila (Tijan Sila bei KiWi)  

11.03. Mona Ameziane und Christine Westermann (Mona Ameziane und Christine Westermann bei KiWi)

14.03. Joschka Fischer und Herfried Münkler  (Joschka Fischer bei KiWi)

17.03. Matthias Brandt (Matthias Brandt bei KiWi)