Sein oder Nichtsein Sein oder Nichtsein
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Sein oder Nichtsein

Roman

»Ist dieses Buch ein Theaterroman? Natürlich, aber weit mehr! Ist dieses Buch ein Liebesroman? Auch das. Ist dieses Buch ein Tagebuch, eine Komödie, eine Tragödie? All das.« Joachim Meyerhoff.

Es ist und bleibt ein großes Geheimnis: Wie entsteht ein Kunstwerk?

Klaus Pohl ist es mit seinem grandiosen Roman »Sein oder Nichtsein« gelungen, diesem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Denn er erzählt in seinem Buch von der Entstehung eines wirklich großen Kunstwerks, der denkwürdigen »Hamlet«-Inszenierung des Starregisseurs Peter Zadek aus dem Jahr 1999 mit der Schauspielerin Angela Winkler als Hamlet. Mit zu diesem kleinen Wunder hat sicher beigetragen, dass der Autor Klaus Pohl als Schauspieler in der Rolle des Horatio selbst Teil der Inszenierung war und so an den monatelangen Probenarbeiten in Straßburg teilgenommen hat.

Und so erlebt der Leser, wie sich eine Gruppe der besten Theaterschauspieler der letzten Jahrzehnte – Angela Winkler, Ulrich Wildgruber, Otto Sander, Eva Mattes u. a. – auf eine Reise ins Unbekannte begibt. Dabei erlebt er ein Abenteuer nach dem anderen, heftige Kämpfe und zarte Liebesgeschichten, Wut und Hingabe, Konkurrenz und Freundschaft, Hysterie und Selbstzweifel, Tragödien und Komödien und am Ende das unvergleichliche Glück des Entdeckens und Gelingens. Und dies nicht nur auf der Probebühne, sondern im Leben aller Beteiligten vom Regie-Zampano bis zum Bühnenbildner und der Souffleurin …

Zugleich ist Klaus Pohls Roman dieser Inszenierung nicht nur ein kulturhistorisches Dokument, sondern selbst ein poetisches Kunststück voller überraschender Wendungen und intimer Portraits.

  • Gebundene Ausgabe 23,00 €
  • E-Book 19,99 €

Erscheinungstermin: 19.08.2021

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  • Verlag: Galiani-Berlin
  • Erscheinungstermin: 19.08.2021
  • Lieferstatus: Verfügbar
  • 288 Seiten
  • ISBN: 978-3-86971-243-7
Book Cover
Sein oder Nichtsein
  • Klaus Pohl [...] hat diesen oft komischen, hoch tumultuösen Betriebsbericht nun in eine passende dramatische Sprache gefasst.

    Elke Schmitter, Der Spiegel, 14. August 2021
  • Ein grandioses Buch. Lesen, bitte!

    Christine Westermann, WDR 2 Buchtipp, 5. September 2021
  • In seinem Roman erzählt er aus der Welt des Theaters und wie er das macht, das ist ganz großes Kino (..) Mit stiller Leidenschaft und feiner Distanz schreibt Pohl über die Arbeit auf und das Gezerre hinter der Bühne.

    Christine Westermann, WDR 5, 27. August 2021
  • Peter Zadeks Wahnsinn und Genie, seine mimosenhafte Empfindlichkeit, seine Wutausbrüche und sein einzigartiges Geschick, Akteure jeden Geschlechts mal als Darling, mal wie Dreck zu behandeln und dann doch zu trösten und sie zu eben noch kaum vorstellbaren Gesten des Menschenmöglichen zu bringen, dieses Wunder gehört mit zu Pohls vielen Geschichten und Anekdoten. Zu den plötzlich messerscharfen und dabei schonungslos zärtlichen Bildern einer werdenden Aufführung.

    Peter von Becker, Der Tagesspiegel, 16. September 2021
  • Man muss die Inszenierung nicht gesehen haben, um diesen Roman mit Vergnügen zu lesen. (..) Klaus Pohl hat mit seinem poetischen Roman mindestens zwei Liebeserklärungen geschrieben: an das Theaterspielen und an den großen Schauspieler Ulrich Wildgruber.

    Claudia Ingenhoven, taz, 18. September 2021
  • Ein Roman über Leben und Tod … über Kunst und bedingungslose Hingabe … komisch, tragisch, zu Tränen rührend. Wie Zadek seine Schauspieler lässt Pohl seine Figuren wirklich fliegen – noch während man über sie lacht, rühren sie einen zu Tränen. - Christian Berkel

    Christian Berkel, ZDF Das literarische Quartett, 27. August 2021
  • Inzwischen sind auch viele andere, die an der Produktion mitwirkten, gestorben (..). Klaus Pohl holt sie mit „Sein oder Nichtsein“ zurück: liebevoll, fast zärtlich, aber eben auch schonungslos unverblümt. „Sein oder Nichtsein“ ist mehr als ein Kapitel ge- und erlebte Theatergeschichte, mehr als Probennostalgie. Es ist ein großartiger Roman über große Kunst und die Menschen, die sie machen.

    Tiroler Tageszeitung, 18. September 2021
  • Klaus Pohl gelingt Erstaunliches … eine große Metapher auf die Daseinsabsurdität. - Thea Dorn

    Thea Dorn, ZDF Das literarische Quartett, 27. August 2021
  • Einer der lustigsten Irrenhausromane, die ich je gelesen habe. - David Schalko

    David Schalko, ZDF Das literarische Quartett, 27. August 2021
  • Was für ein herrlicher Roman! - Ijoma Mangold

    Ijoma Mangold, ZDF Das literarische Quartett, 27. August 2021
  • Packend gelingt ihm ein atemberaubender, grandios plastischer, hinreißend intensiver Probenroman, der die Aufführung ahnen lässt, indem er die anstrengenden Schritte hin zu ihr so leidenschaftlich wie liebevoll und so kenntnisreich wie warmherzig ausformuliert.

    Irene Bazinger, Märkische Oderzeitung, 2. September 2021
  • Klaus Pohl wirft noch einmal ein Schlaglicht auf eines der letzten Regiegenies, Peter Zadek, und auf die besten Schauspieler der Nachkriegsrepublik. Liebevoll markiert er die Macken und die grenzenlosen Spielmöglichkeiten u.a. von Otto Sander, Eva Mattes und Hermann Lause (..) - unbedingt lesenswert.

    Ute Büsing, rbb Inforadio, 21. September 2021
  • Selten konnte man derart differenziert und eindringlich nachvollziehen, wie schwer die höchste Theaterkunst zu schaffen ist und welche Hingabe und Leistungsbereitschaft sie den Beteiligten abfordert.

    Irene Bazinger, Berliner Zeitung, 21. September 2021
  • Kurz: Theater wie im Bilderbuch

    Ijoma Mangold, Die Zeit, 16. September 2021
  • Was für ein grandioses Buch! Wer nach der Lektüre noch einmal ins Theater geht, darf nicht später sagen, er hätte von nichts gewusst.

    Maxim Biller, Süddeutsche Zeitung, 29. Dezember 2021

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