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Erik Fosnes Hansen erhält den Willy-Brandt-Preis 2019

Der norwegischen Autor Erik Fosnes Hansen erhält den diesjährigen Willy-Brandt-Preis. Die Norwegisch-Deutsche Willy-Brandt-Stiftung ehrt den international erfolgreichen Autor damit für seinen Beitrag zum norwegisch-deutschen Literaturaustausch. Wir gratulieren unserem Autor herzlich!

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© Marcel Leliënhof

Verleihung am 16. Oktober

Seit dem Jahr 2000 zeichnet die Willy-Brandt-Stiftung jedes Jahr Personen oder Institutionen für ihren besonderen Verdienst um den Ausbau des norwegisch-deutschen Verhältnisses aus. Der Vorstand der Stiftung betont, Fosnes Hansen thematisiere in seinen Romanen die deutsche Geschichte und Gesellschaft und seine Werke seien als „norwegische Stimme“ in zahlreichen deutschen Medien präsent. Der jüngste Roman des Autors – »Ein Hummerleben« – ist am 12. August auf Deutsch erschienen.

Da Norwegen dieses Jahr Ehrengast auf der Frankfurter Buchmesse ist, findet die Verleihung am 16. Oktober auf der Messe statt. Fosnes Hansen wird gemeinsam mit der deutschen Literaturwissenschaftlerin Marie-Theres Federhofer ausgezeichnet. Der Preis besteht aus einer Willy-Brandt-Büste des norwegischen Bildhauers Nils Aas sowie einer Ehrenurkunde.

Erik Fosnes Hansen wurde 1965 in New York geboren. Er wuchs in Oslo auf, wo er heute lebt. Zwei Jahre studierte er in Stuttgart (und spricht hervorragend Deutsch). Seinen ersten Roman »Falkenturm« schrieb er im Alter von 18 Jahren, das Buch wurde gleich nach seinem Erscheinen 1985 in Norwegen als literarisches Ereignis gefeiert. »Choral am Ende der Reise« wurde zu einem internationalen Bestseller.