Es bringen

Roman

Die rasante Geschichte von einem, der hart werden und zart bleiben will

Luis ist sechzehn und kein schmächiger Zauderer, kein pickliger Pubertierender: Er ist ein Bringer. Er ist der Trainer und er ist die Mannschaft, das ist sein Motto, und er trainiert jeden Tag. Gerade erst hat er die Höhenangst besiegt, nach jahrelangem Üben auf dem Balkon der Siedlungswohnung, in der er mit seiner Mutter wohnt – 15. Stock, nichts für Anfänger.Bei den Girls gibt’s nichts mehr zu trainieren, bei den Fickwetten, die er mit den Jungs seiner Gang abschließt, gewinnt er fast immer. Nur mit Jenny vögelt er am liebsten privat, sie ist eine von den Guten. Manchmal besucht er Nutella, das Pony vom alten Autoschrauber Jablonski, aber heimlich. Das beste Mädchen allerdings ist Luis‘ Mutter, Ma, sie ist die Frau aller Frauen und hat die gleiche Zahnlücke wie er. Und dann ist da noch Milan, Luis‘ bester Freund, der ist der Chef der Gang und hat immer das letzte Wort, wenn’s um Aktionen geht. Für Milan würde Luis fast alles machen. Luis hat sein Leben also fest im Griff, denn er hat einen Plan – bis er eines Tages auf die harte Tour lernen muss, dass nicht mal der größte Bringer Kontrolle hat, wenn die Welt aus den Fugen gerät. Und während ihm nach und nach alles entgleitet, erkennt er, dass man manche Dinge loslassen muss, um an sich selbst festhalten zu können …Schonungslos und erschütternd, leichtfüßig und heiter erzählt Güntner von der Haltlosigkeit des Erwachsenwerdens und von der größten Kunst überhaupt: dem Besiegen der eigenen Ängste.

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Erscheinungstermin: 14.08.2014

  • Verlag: Kiepenheuer&Witsch
  • Erscheinungstermin: 14.08.2014
  • Lieferstatus: Verfügbar
  • 256 Seiten
  • ISBN: 978-3-462-04692-2
  • »Ganz und gar gegenwärtige Literatur ohne Aktualitätszwang – das ist die Zukunft.«

    welt.de, 17. November 2014
  • »Ein schneller, harter, authentischer Debütroman.«

    Neon, 1. Oktober 2014
  • »Unbedingt lesen!«

    SRF 1 Literaturclub, 30. September 2014
  • »Herausgekommen ist eine urbane Abenteuergeschichte voller Gefühl und Härte. Cool geschrieben, zwischen Straßenjargon und Sprachkunst. Mit Tiefgang und Gesellschaftskritik, aber ohne erhobenen Zeigefinger.«

    SWR Kunscht!, 25. September 2014
  • »Verena Güntners Kunst, den Ton des sechzehnjährigen Luis und seiner Freunde perfekt wiederzugeben und einige großartige grammatische Herrlichkeiten hinzuzudramatisieren, ist beeindruckend.«

    FAS, 7. September 2014
  • »[...] es ist beruhigend, dass noch ein paar Literaturpreise übrig sind, mit denen man Verena Güntner auszeichnen kann.«

    Kulturnews, 1. September 2014
  • »Verena Güntner porträtiert mit feiner Beobachtungsgabe Jugendliche, wie sie jeder Leser tagtäglich an einschlägigen Treffpunkten wie Bushaltestellen oder Tankstellen beobachten kann.«

    Christoph Mahnel, literaturmarkt.info, 18. August 2014
  • »Ein beeindruckender Text, der seiner ästhetischen Idee konsequent folgt.«

    SWR 2 Forum Buch, 18. August 2014
  • »Verena Güntner hält die Rollenprosa ihres Ich-Erzählers bewundernswert konsequent durch. [...] das reißt mit und berührt.«

    Pascal Fischer, NDRkultur, 18. August 2014
  • »[...] einer der wichtigsten Romane dieses Herbstes [...].«

    kulturnews.de, 14. August 2014
  • »Trotz aller Krassheit ist es ein erstaunlich wenig grelles Buch geworden, das mitreißt und berührt.«

    NDRkultur, 14. August 2014
  • »[...] ein gelungenes Debüt.«

    ARD Morgenmagazin, 13. August 2014
  • »Einfühlsam, aber schonungslos direkt [...]. Da, wo andere Distanz einnehmen und aus der Ferne berichten, geht Verena Güntner noch näher heran.«

    Vivien Timmler, spiegel.de, 13. August 2014
  • » Es bringen erzählt einen dieser Sommer, von denen es in einem Leben nur zwei oder drei gibt und in denen man lebendiger ist, als man je wieder sein wird, weil alles sich verändert.«

    Bücher Magazin, 6. August 2014
  • » Es bringen hat durchaus das Potenzial zu einer härteren Variante von Wolfgang Herrndorfs Tschick und hebt sich von vielen anderen Adoleszenzgeschichten schon dadurch ab, dass hier keine persönliche Leidensgeschichte erzählt wird.«

    Richard Kämmerlings, Die Welt, 4. August 2014
  • » Es bringen und Tigermilch sind die verwahrlosten Geschwister einer neuen, krass realistischen Underdog-Literatur, in denen Hochhäuser kein bisschen cool – sondern einfach nur deprimierend sind.«

    Jan Drees, 1LIVE, 27. Juli 2014

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