Danielo Dolci

Danilo Dolci, geboren 1924 in Sesana bei Triest, gab sein Architekturstudium auf und ging 1952 nach Trappeto, einem Fischerdorf in der Nähe von Palermo. Von hier aus verwirklichte er seinen Plan, den Ärmsten der Armen zu helfen. Er organisierte »Umgekehrte Streiks«, eine Demonstration von Arbeitslosen für das Recht auf Arbeit. Er initiierte Kooperativen, in denen Bauern lernten, gemeinschaftlich zu wirtschaften. Er gründete Schulen, die allen zugänglich waren. Er engagierte sich in einem Staudammprojekt und trat in Hungerstreik, als seine Verwirklichung gefährdet schien. Er kämpfte gegen die Mafia, lieferte Material für einen Prozeß – den er verlor gegen einen übermächtigen Gegner. Wer so kompromißlos seinen Weg geht, bleibt nicht ohne Feinde. Immer wieder wurde versucht, Dolci auf eine politische – linke – Linie festzulegen – er ist ein Einzelgänger und Einzelkämpfer geblieben.
Danilo Dolci starb 1997 in Trappeto.

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