Sönke Wortmann verfilmt Frank Goosens »Sommerfest«

Die Dreharbeiten beginnen angeblich schon im Sommer 2015

Sommerfest

Als Frank Goosens Roman Sommerfest 2012 erschien, sorgte er – wie eigentlich alle seine Bücher – für ein wohliges Gefühl bei jedem Heimatverbundenen aus dem Ruhrgebiet oder all jenen, die das Ruhrgebiet lieben. Nun hat sich kein geringerer als Sönke Wortmann gefunden, um diesen Roman zu verfilmen. Dabei ist Sönke Wortmann nicht nur als Regisseur, sondern auch als Produzent mit seiner Firma little Shark, die er gemeinsam mit Tom Spieß leitet, und als Schreiber der Drehbuchadaption tätig.
Die Besetzung des Films steht noch nicht fest, allerdings sollen die Dreharbeiten angeblich bereits im Sommer 2015 beginnen!

Über Sommerfest

Onkel Hermann, der seit dem Tod von Stefans Eltern in Bochum die Stellung hielt, ist gestorben, und Stefan muss zurück in die Heimat, um das kleine Bergarbeiterreihenhaus seiner Familie zu verkaufen. Zwei Tage, den Termin mit dem Makler hinter sich bringen, sich mit ein, zwei Leuten treffen, die es verdienen, und schnell wieder zurück nach München, ins wahre Leben. Rein, raus, keine Gefangenen. Das war der Plan. Doch schneller als man es für möglich hält, wird man in der Enge der Heimat zu Erinnerungen und Entscheidungen verurteilt. Just an diesem Wochenende wird die Sperrung der A40 im Ruhrgebiet zum kulturellen Happening, dessen Sog Stefan sich nicht entziehen kann.
Ein rasanter Roadtrip durch den »Pott« von heute; ein urkomischer Roman voller Wehmut und Tiefgang. Cool und sentimental, derb-witzig und warmherzig. Frank Goosen ist ein Meister der Zwischentöne und versteht es wie kein anderer, auf unbeschwerte Weise die großen Lebensthemen zu verhandeln.

Frank Goosen

Stimmen zum Roman

»Vielen Dank für vier Tage mit Lachen, mit Reise in die Vergangenheit, mit Gänsehaut. Mann, Mann, Mann, du bist astrein, Alter!« Bernd Stelter

»»Heimatliteratur« war eher ein Schimpfwort auch für mich – bis ich Frank Goosen gelesen habe.« arte

»Ein Heimatroman der charmantesten Sorte.« WDR4

»Sein Roman ist komisch und sentimental. Er stellt die große Frage nach dem Gehen oder Bleiben, die sich jeder im Leben einmal stellen muss.« Westdeutsche Zeitung