Maxim Biller

Wenn ich einmal reich und tot bin

Erzählungen

Wenn ich einmal reich und tot bin

»Ein deutscher Philip Roth.« Michael Wise in der_ Jerusalem Post_

»Ich mag keine Gedichte, sie sind mir fremd, und ich verstehe auch nichts von bisexuellen russischen Poetessen ä la Marina Zwetajewa. Ich lebe jetzt anderswo, doch meine Eltern wohnen nach wie vor in dem alten Bürgerhaus am Hamburger Rotherbaum, wo wir 1974 auf unserem Weg von Moskau über Wien, Israel und New York schließlich untergekommen waren, zufrieden über jene lebensnotwendige Portion materieller Sicherheit, die Deutschland uns bot.«

Mit beißendem Sarkasmus, Witz und oft auch liebevoller Zuneigung führt Maxim Biller die Figuren seiner Welt vor: Die Überlebenden des Holocaust, ihre Kinder und Enkel, vereinsamte Alte, verfolgungs- und größenwahnbesessene Kulturkosmopoliten, Intellektuelle und Geschäftsleute, vor allem die Jüngeren unter ihnen zwischen Aufbegehren gegen die eigenen Eltern, dem Kampf gegen aufrichtige Antisemiten und heuchlerische Philosemiten und der Suche nach der eigenen jüdischen Identität.

 


Kiepenheuer&Witsch
ISBN: 978-3-462-02032-8
Erschienen am: 01.01.1990
250 Seiten, gebunden mit SU
Lieferbar

Preis

Deutschland
18,90 €
Österreich
19,50 €

Rezensionen

Über den Autor

Maxim Biller
Maxim Biller, geboren 1960 in Prag, lebt seit 1970 in Deutschland. Von ihm sind bisher u.a. erschienen: der Roman »Die Tochter«, die Erzählbände »Wenn ich einmal reich und tot bin«, »Land der Väter und Verräter« und »Bernsteintage«. Sein Roman »Esra« wurde gerichtlich verboten und ist deshalb zurzeit nicht lieferbar. Über sein letztes Theaterstück »Kanalratten« schrieb die Literarische Welt, es sei »so komisch, sexy und aufregend«, als hätten Woody Allen ... mehr

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