Astrid Geisler

Piratenbraut

Meine Erlebnisse in der wildesten Partei Deutschlands

Piratenbraut

Piratin auf Probe – ein Selbstversuch unter Nerds

Die Piraten wollen 2013 in den Bundestag einziehen und nebenbei die Demokratie updaten. Sind sie größenwahnsinnige Dilettanten oder ernstzunehmende Newcomer? Astrid Geisler unterzieht die politischen Versprechen der Piratenpartei einem Praxistest. Ihr unterhaltsamer Erlebnisbericht führt in eine ebenso nerdige wie chaotische und liebenswerte politische Szene.
Was genau erwartet eine technisch unversierte Mittdreißigerin, wenn sie sich unter Piraten wagt? Astrid Geisler hat die selbsternannte Mitmachpartei beim Wort genommen. Kaum hatte sie den Mitgliedsantrag ausgefüllt, fragten die ersten Freunde: »Und, kommst du jetzt in den Bundestag?« Willkommen in der Partei der angeblich unbegrenzten Möglichkeiten.
Und tatsächlich: Nach ein paar Wochen verfasste die Neupiratin schon offizielle Briefe in der Parteizentrale, entwarf Anträge fürs Bundestagsprogramm, diskutierte mit Hackern übers Kloputzen und stand samstags mit ihrer Crew hinterm Infostand in der Nachbarschaft. Die Parteiverwaltung schickte ihr versehentlich gleich mal zwei Mitgliedsnummern. Dafür war der Zugangscode zur Abstimmungsplattform Liquid Feedback auch nach Monaten noch nicht da. Mitbestimmen? Theoretisch erwünscht, praktisch leider zum Teil unmöglich.
Als eine von 33.000 Piraten muss Astrid Geisler feststellen, dass die klassische Ochsentour auch in der Liquid Democracy existiert. Denn weder die Koffeinlimonade Club Mate noch Twitter können Sitzfleisch und Leidensfähigkeit ersetzen.


KiWi-Paperback
ISBN: 978-3-462-04530-7
Erschienen am: 09.03.2013
240 Seiten, Klappenbroschur
Lieferbar

Preis

Deutschland
16,99 €
Österreich
17,50 €

Rezensionen

Über die Autorin

Astrid Geisler
Astrid Geisler, Jahrgang 1974, ist Reporterin der tageszeitung (taz) in Berlin. Sie hat Journalistik und Rechtswissenschaften in München und Paris studiert und als Norddeutschland-Korrespondentin der Nachrichtenagentur Agence-France Presse (AFP) in Hamburg gearbeitet. Für ihre Reportagen erhielt sie unter anderem ein Stipendium des »Netzwerks Recherche«, den Medienpreis Mecklenburg-Vorpommern und den Theodor-Wolff-Preis. Ihr 2011 gemeinsam mit Christoph Schultheis ... mehr

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