Aus dem Notizbuch des Verlegers #11

malchow 350pxMit einem Moleskine, das ihm der Rowohlt-Kollege Alexander Fest geschenkt hat, fing es an. Aus so einem ersten kleinen schwarzen Notizbuch wird im Laufe der Jahre schnell mal ein Berg. Das (im Bild unten) sind die vergangenen acht Jahre unseres Verlegers Helge Malchow in Stichworten. Was steht da drin? Was macht dieser Mann den ganzen Tag? Und was hat es mit dem einzigen roten Buch auf sich? Wir zeigen es Ihnen ab sofort in unserer neuen Kolumne »Aus dem Notizbuch des Verlegers«. Alle Einträge wurden von uns mit Fußnoten versehen, in diesen befinden sich Erklärungen, Enträtselnden zu den Notizen und – sehr niedrig dosiert – Werbung. Für das ZEITmagazin füllte Helge Malchow kürzlich den Proust-Fragebogen für Blogger aus. Artikel lesen ›

How to make a Hörbuch

Die KiWis sind die Besten! Zwei Wochen haben sie mich beim Büchermachen über die Schulter gucken lassen und sich auf jede Frage eingelassen, die sich die Mitarbeiterin eines Hörbuchverlags – in meinem Fall des Argon Verlags – nur ausdenken kann. Als kleine Gegenleistung würde ich allen unverbesserlichen Lesern gerne eine Vorstellung davon geben, wie man ein Hörbuch macht. Doch wo anfangen? Da Listen in privater sowie beruflicher Hinsicht ungemein strukturierende Wirkung haben, wie ich auf beeindruckende Weise von KiWi-Autor Peter Wittkamp gelernt habe,  versuche ich mich in 10 Punkten an der Beantwortung der Frage: „Warum es so großartig ist, in einem Hörbuchverlag zu arbeiten“ oder »How to make a Hörbuch?« Artikel lesen ›

20 Fragen an Phil Collins #3

© Peter Langer

© Peter Langer

Es ist zweifellos ein beinharter Job, fremden Leuten Fragen zu stellen, die Wahrheiten gebären sollen. Doch wer könnte ihn besser als Moritz von Uslar? Der Interviewer, der für das SZ-Magazin bis 2010 zunächst 100 Fragen stellte, um fortan im ZEITmagazin 99 zu stellen. Der, »der die Fragen stellt, die sich sonst keiner zu stellen traut, direkt, gleichermaßen unverschämt wie erhellend, auf Augenhöhe selbst mit internationalen Stars«. Wir freuen uns sehr, dass 20 seiner Interviews mit 100-1 Fragen nun mit dem sprechenden Titel »99 Fragen an« bei uns erschienen sind (wie zuvor bereits seine »100 Fragen an«). 2o erste Fragen dieser 20 Gespräche werden wir in loser Abfolge an dieser Stelle veröffentlichen, um Lust zu machen auf die restlichen 79 und um zu beweisen, »dass reden gegen jede Wahrscheinlichkeit doch möglich ist«, wie André Müller kurz vor seinem Tod feststellte. Artikel lesen ›

12 Fragen an Volker Kutscher #10

Kiepenheuer & Witsch ist ein Verlagshaus mit Tradition, sagen wir uns und schreiben es stolz auf unsere Homepage. Doch was wären wir ohne unsere Autoren? Eben. Und deswegen wird es an dieser Stelle in Zukunft und in unregelmäßigen Abständen Antworten auf Fragen geben. Genauer auf 12 Fragen, mit denen wir uns an unsere Autoren gewandt haben. Fragen, die uns auf der Zunge brannten und am Herzen lagen.

Den Fragebogen, der all diese Fragen versammelt, sinnigerweise »12 Fragen an…« genannt, schicken wir unseren Autoren zusammen mit einer Einwegkamera und bitten sie, ihren Alltag für uns festzuhalten. Gespannt wie ein Flitzebogen warten wir dann auf die Rücksendungen und freuen uns wie gleich mehrere Schneekönige über die Antworten und Fotos. Artikel lesen ›

»20 Fragen an« Barbara Schöneberger #2

© Peter Langer

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Es ist zweifellos ein beinharter Job, fremden Leuten Fragen zu stellen, die Wahrheiten gebären sollen. Doch wer könnte ihn besser als Moritz von Uslar? Der Interviewer, der für das SZ-Magazin bis 2010 zunächst 100 Fragen stellte, um fortan im ZEITmagazin 99 zu stellen. Der, »der die Fragen stellt, die sich sonst keiner zu stellen traut, direkt, gleichermaßen unverschämt wie erhellend, auf Augenhöhe selbst mit internationalen Stars«. Wir freuen uns sehr, dass 20 seiner Interviews mit 100-1 Fragen nun mit dem sprechenden Titel »99 Fragen an« bei uns erschienen sind (wie zuvor bereits seine »100 Fragen an«). 2o erste Fragen dieser 20 Gespräche werden wir in loser Abfolge an dieser Stelle veröffentlichen, um Lust zu machen auf die restlichen 79 und um zu beweisen, »dass reden gegen jede Wahrscheinlichkeit doch möglich ist«, wie André Müller kurz vor seinem Tod feststellte. Artikel lesen ›

12 Fragen an Verena Roßbacher #8

Kiepenheuer & Witsch ist ein Verlagshaus mit Tradition, sagen wir uns und schreiben es stolz auf unsere Homepage. Doch was wären wir ohne unsere Autoren? Eben. Und deswegen wird es an dieser Stelle in Zukunft und in unregelmäßigen Abständen Antworten auf Fragen geben. Genauer auf 12 Fragen, mit denen wir uns an unsere Autoren gewandt haben. Fragen, die uns auf der Zunge brannten und am Herzen lagen.

Den Fragebogen, der all diese Fragen versammelt, sinnigerweise »12 Fragen an…« genannt, schicken wir unseren Autoren zusammen mit einer Einwegkamera und bitten sie, ihren Alltag für uns festzuhalten. Gespannt wie ein Flitzebogen warten wir dann auf die Rücksendungen und freuen uns wie gleich mehrere Schneekönige über die Antworten und Fotos.

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»20 Fragen an« Hans Magnus Enzensberger #1

© Peter Langer

© Peter Langer

Es ist zweifellos ein beinharter Job, fremden Leuten Fragen zu stellen, die Wahrheiten gebären sollen. Doch wer könnte ihn besser als Moritz von Uslar? Der Interviewer, der für das SZ-Magazin bis 2010 zunächst 100 Fragen stellte, um fortan im ZEITmagazin 99 zu stellen. Der, »der die Fragen stellt, die sich sonst keiner zu stellen traut, direkt, gleichermaßen unverschämt wie erhellend, auf Augenhöhe selbst mit internationalen Stars«. Wir freuen uns sehr, dass 20 seiner Interviews mit 100-1 Fragen nun mit dem sprechenden Titel »99 Fragen an« bei uns erschienen sind (wie zuvor bereits seine »100 Fragen an«). 2o erste Fragen dieser 20 Gespräche werden wir in loser Abfolge an dieser Stelle veröffentlichen, um Lust zu machen auf die restlichen 79 und um zu beweisen, »dass reden gegen jede Wahrscheinlichkeit doch möglich ist«, wie André Müller kurz vor seinem Tod feststellte. Artikel lesen ›

Oh Hi O- Ein kleiner Arbeitsbericht aus Bowling Green von Vea Kaiser

Aussicht#1 Reiter in Residenz oder: Was bitte machst Du in Amerika? 

Als ich meiner Familie eröffnet hab, dass ich die erste Jahreshälfte 2014 an einer amerikanischen Uni als ‚Writer in Residence‘ verbringen würde, fragte die Oma:

»Is Residenz auf der linken oder auf der rechten Seit vo Amerika, und seit wann tuast’n du reitn?«

Einer 74jährigen Niederösterreicherin zu erklären, dass es Stiftungen gibt, die den geistigen Austausch am Campus sowie die literarische Produktion eines Schrifstellers fördern wollen, indem sie Schrifstellern Wohnungen und Büros am Campus zur Verfügung stellen, ist für meine Oma genauso absurd wie die Tatsache, dass man mit G’schichtldrucken überhaupt Geld verdient. Mein Bruder fand aber eine Art meine Mission zu erklären:

»Ein Writer in Residence ist das schreibende Haustier der Uni. Der Schrifsteller sitzt in seinem Büro, schreibt an seinem Roman und die Studenten können vorbeikommen und mit ihm über ihre eigenen Texte reden. Wie ein Hamster, der im Rad läuft und den man streicheln kann.« Artikel lesen ›

Aus dem Notizbuch des Verlegers #10

malchow 350pxMit einem Moleskine, das ihm der Rowohlt-Kollege Alexander Fest geschenkt hat, fing es an. Aus so einem ersten kleinen schwarzen Notizbuch wird im Laufe der Jahre schnell mal ein Berg. Das (im Bild unten) sind die vergangenen acht Jahre unseres Verlegers Helge Malchow in Stichworten. Was steht da drin? Was macht dieser Mann den ganzen Tag? Und was hat es mit dem einzigen roten Buch auf sich? Wir zeigen es Ihnen ab sofort in unserer neuen Kolumne »Aus dem Notizbuch des Verlegers«. Alle Einträge wurden von uns mit Fußnoten versehen, in diesen befinden sich Erklärungen, Enträtselnden zu den Notizen und – sehr niedrig dosiert – Werbung. Für das ZEITmagazin füllte Helge Malchow kürzlich den Proust-Fragebogen für Blogger aus.

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Das Ohr auf die Schiene der Geschichten – Nick Hornby #4

Was unsere Autoren schreiben, wissen wir ja. Was sie lesen, erfahren wir in unserer neuen Rubrik »12 Fragen an…«. Doch was hören Sie eigentlich? Beim Schreiben, beim Lesen, jeden Tag? Wir fragen nach, bei lebenden Autoren unseres Hauses und auch bei solchen, die uns schon vor einiger Zeit verlassen haben. Gut aufgelegte KiWi-Autoren verraten uns hier ihre unlektorierte Playlist, und wir legen unser Ohr auf die Schiene der Geschichten! Artikel lesen ›