Kiepenheuer & Witsch auf der Frankfurter Buchmesse 2019

vom 16. bis zum 20. Oktober

Am 16. Oktober geht es wieder los! Die weltgrößte Buchmesse in Frankfurt öffnet ihre Tore und feiert bis zum 20. Oktober Bücher – mit allem, was dazu gehört. Wir sind selbstverständlich auch wieder vor Ort und haben renommierte Autoren und Autorinnen sowie spannende Debüts dabei. Ehrengast der Frankfurter Buchmesse ist in diesem Jahr Norwegen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch an unserem Stand Halle 3.1, Stand D121.
KiWi wünscht eine schöne Messezeit!

Unsere Autoren auf der Buchmesse

Unsere Autoren auf der Buchmesse

Unsere Autoren auf der Buchmesse

Tobias Blumenberg

Tobias Blumenberg, geboren 1959 in Kiel, ist der Sohn des Philosophen Hans Blumenberg. Er hat Archäologie und Zahnmedizin studiert und jahrelang als Deutschlands belesenster Zahnarzt gearbeitet. Er war als Herausgeber tätig und verfügt über eine unermesslich große Bibliothek.

Der Lesebegleiter

Tobias Blumenberg führt durch die Klassiker der Weltliteratur und zu allem, was sich zu lesen lohnt. Er erzählt klug und verführerisch von griechischen Tragödien, komischen Gedichten und tollkühnen Detektivgeschichten, von Helden wider Willen und Autoren am Rande des Nervenzusammenbruchs. Aufregende Geschichten und überraschende Anekdoten – ein funkensprühendes Buch für ein ganzes Leseleben.

»Ein Buch, das richtig Lust macht aufs Lesen … Es lohnt sich!« SWR Lesenswert

»Braucht den Vergleich zu ›Sofies Welt‹ von Jostein Gaarder nicht zu scheuen.« Schwäbische Zeitung

© Autorenfoto Patrick Harz


Termine und Lesungen:

Freitag, 18. Oktober, 17:00-18:00 Uhr ARD-Forum, BR Diwan


Isabel Bogdan

Isabel Bogdan, geboren 1968 in Köln, studierte Anglistik und Japanologie in Heidelberg und Tokyo. Sie verfasste zahlreiche Übersetzungen, u.a. von Jane Gardam, Nick Hornby und Jonathan Safran Foer. 2011 erschien ihr erstes eigenes Buch, »Sachen machen«, bei Rowohlt, außerdem schrieb sie Kurzgeschichten in Anthologien. 2006 erhielt sie den Hamburger Förderpreis für literarische Übersetzung und 2011 den für Literatur. 2016 erschien ihr Roman »Der Pfau«, der ein Bestseller wurde.

Laufen

Eine Frau glaubt nach einem erschütternden Verlust, am Ende ihrer Kraft zu sein. Dennoch beginnt sie zu laufen. Ihre Runden werden von Woche zu Woche länger – und was als Davonlaufen beginnt, wird schließlich ein Weg zurück ins Leben. Immer an ihrer Seite: ihre Freunde, ihre Wut, ihre Liebe zur Musik und ein Humor, der es mit ihrer Verzweiflung aufnehmen kann.

© Autorenfoto Heike Blenk


Termine und Lesungen:

Mittwoch, 16. Oktober, 15:00-15:30 Uhr SPIEGEL / Gespräch

Mittwoch, 16. Oktober, 16:30-17:00 Uhr ARD-Bühne, 3-Sat Gespräch

Donnerstag, 17. Oktober, 20:30 Uhr Literatur im Römer

Freitag, 18. Oktober, 18:30-19:30 Uhr OPEN BOOKS


Lotta Elstad

Lotta Elstad, Jahrgang 1982, arbeitet als Autorin, Journalistin, Historikerin, Lektorin. Sie hat diverse Romane und Sachbücher auf Norwegisch veröffentlicht. »Mittwoch also« ist ihr erstes Buch, das auf Deutsch erscheint.

Mittwoch also

Jung, ledig, selbstbestimmt – und ungewollt schwanger.

Hedda ist nach einem One-Night-Stand ungewollt schwanger und möchte schnellstmöglich abtreiben. Doch sie hat die Rechnung ohne das norwegische Gesundheitssystem gemacht, das eine mehrtägige Bedenkzeit vorsieht. Und die setzt ihr unerwartet zu …

Die 33-jährige Hedda, Journalistin in Oslo, hat eine Lebenskrise: Ihr wird gekündigt, und ihre Langzeitaffäre (und heimliche große Liebe) Lukas macht Schluss mit ihr. Sie wählt die große Geste und bricht zu einer Irrfahrt quer durch Europa auf, die mit einem Fast-Flugzeugabsturz über Sarajewo beginnt und mit einem One-Night-Stand mit dem Aussteiger Milo in Berlin endet. Zurück in Oslo stellt sie fest, dass sie ungewollt schwanger ist. Sie ist sich sicher, dass sie das Kind nicht behalten und eine schnelle Abtreibung möchte. Doch gar so einfach macht man es ihr nicht, denn der Arzt eröffnet ihr, dass sie zunächst eine mehrtägige Bedenkzeit einhalten muss. Und diese bringt Hedda ins Grübeln.

Lotta Elstad gelingt ein ungewöhnlicher, sehr unaufgeregter, sehr heutiger Blick auf einen wichtigen Aspekt weiblicher Selbstbestimmung, und sie schafft eine toughe, unabhängige Protagonistin mit bissigem Humor, der unsere Sympathien jederzeit sicher sind.

© Autorenfoto Oda Berby


Termine und Lesungen:

Dienstag, 15. Oktober, 19:30 Uhr Lesung in der Stadtbibliothek Bad Homburg

Mittwoch, 16. Oktober, 18:30-19:30 Uhr OPEN BOOKS

Mittwoch, 16. Oktober, ab 20:00 Uhr Romanfabrik

Donnerstag, 17. Oktober, 16:00-16:30 Uhr Pavillon Gastland


Erik Fosnes Hansen

Erik Fosnes Hansen wurde 1965 in New York geboren. Er wuchs in Oslo auf, wo er heute lebt. Zwei Jahre studierte er in Stuttgart (und spricht hervorragend Deutsch). Seinen ersten Roman »Falkenturm« schrieb er im Alter von 18 Jahren, das Buch wurde gleich nach seinem Erscheinen 1985 in Norwegen als literarisches Ereignis gefeiert. »Choral am Ende der Reise« wurde zu einem internationalen Bestseller.

Ein Hummerleben

Ein grandios erzählter Roman, der vor wunderschöner Kulisse den Niedergang eines einstmals mondänen Hotels in den norwegischen Bergen beschreibt, und eine Geschichte über Lügen und Geheimnisse, falsche Erwartungen und großelterliche Liebe.


Termine und Lesungen:

Mittwoch, 16. Oktober, 17:15-18:00 Uhr Live-Interview »Kultur heute« DLF, Halle 3.1, Stand J11

Donnerstag, 17. Oktober, 13:00-13:45 Uhr arte Stand

Donnerstag, 17. Oktober 16:30-17:00 Uhr Hauptbühne des norwegischen Pavillons

Freitag, 18. Oktober 09:50-11:00 Uhr Lesart Deutschlandfunk Klutur

Freitag, 18. Oktober 12:00-12:30 Uhr Das Blaue Sofa

Freitag, 18. Oktober 14:00-15:00 Uhr Pavillon, Bühne 2, Gemeinsames Gespräch mit Erika über Reiseführer

Freitag, 18. Oktober 20:40 Uhr lange hr Radionacht, hr Sendesaal, Bertramstraße 8


Sascha Lobo

Sascha Lobo, geboren 1975, lebt als Publizist in Berlin und im Internet. Er ist Autor zahlreicher Bücher, Blogger und Podcaster, häufiger Gast in Fernsehsendungen und schreibt eine vielgelesene Kolumne bei SPIEGEL ONLINE.

Realitätsschock

Haben Sie auch das Gefühl, die Welt sei aus den Fugen geraten?

Damit sind Sie nicht allein. Die meisten Menschen sind heute überfordert: Woher kommt der weltweite Rechtsruck? Warum scheint uns die Klimakrise so schnell eingeholt zu haben? Wieso sind autoritäre Regimes so erfolgreich? Was ist der Grund für die enorme Macht Chinas? Weshalb gibt es in den sozialen Netzwerken so viel Hass?

Wer »Realitätsschock« liest, wird
- verstehen, warum so viele frühere Selbstverständlichkeiten einfach verpufft sind,
- erkennen, wie die meisten Krisen durch Globalisierung und Digitalisierung verbunden sind und beschleunigt werden,
- besser gewappnet sein für die kommenden Brüche und Veränderungen – in Politik und Alltag.

© Autorenfoto Urban Zintel


Termine und Lesungen:

Mittwoch, 16. Oktober, 09:50-11:00 Uhr Lesart DLF Kultur

Mittwoch, 16. Oktober, 12:00-12:30 Uhr SPIEGEL / Gespräch

Donnerstag, 17. Oktober, 11:30-12:00 Uhr SZ Stand

Donnerstag, 17. Oktober, 13:00-14:00 Uhr Buch|Lesen|Digital. Die neue Allianz?/ Panel
Halle 3.1, Stand H 85

Donnerstag, 17. Oktober, 16:00-16:30 Uhr DLF Büchermarkt / Live Sendung

Freitag, 18. Oktober, 15:00-15:30 Uhr ARD-Forum, Das Interview

Freitag, 18. Oktober, 16:30-17:00 Uhr Frankfurt Audio Stage Lesung

Freitag, 18 Oktober, 18:30-19:30 Uhr OPEN BOOKS

Samstag, 19. Oktober, 10:30-11:00 Uhr Das blaue Sofa

Samstag, 19. Oktober, 12:00-13:00 Uhr Signierstunde am KiWi-Stand

Samstag, 19. Oktober, 14:00-14:30 Uhr Vorwärts Stand


Judith Merchant

Judith Merchant studierte Literaturwissenschaft und unterrichtet heute Creative Writing an der Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Für ihre Kurzgeschichten wurde sie zweimal mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet. Nach der Veröffentlichung ihrer Rheinkrimi-Serie (darunter »Nibelungenmord« und »Loreley singt nicht mehr«) zog Judith Merchant von der Idylle in die Großstadt. »ATME!« ist ihr erster Thriller bei Kiepenheuer & Witsch.

ATME!

DU traust mir
SIE traut dir
ICH traue niemandem

Nile hat endlich ihre große Liebe getroffen: Ben. Doch plötzlich verschwindet Ben spurlos. Nile ist sich sicher, dass etwas Schreckliches passiert sein muss. Sie stürmt los, um ihn zu finden, aber niemand will ihr bei der Suche helfen. Bis auf eine – Bens Frau. Ihre ärgste Feindin. Wenn die Liebe zum Höllentrip wird: Judith Merchant inszeniert in diesem hoch¬karätigen psychologischen Thriller ein so packendes wie raffiniertes Vexierspiel voller doppelter Böden und verblüffender Wendungen.

© Autorenfoto Maya Claussen


Termine und Lesungen:

Donnerstag, 17. Oktober, 20:00-22:00 Uhr Open Books Krimiabend, 5 Autoren, Ratskeller im Römer


Norman Ohler

Norman Ohler, 1970 geboren, ist der Autor von vier von der Presse gefeierten Romanen und zwei Sachbüchern. Sein erster Roman »Die Quotenmaschine« erschien 1995 zunächst als Hypertext im Netz und gilt als weltweit erster Internet-Roman. »Mitte« (2001) und »Stadt des Goldes« (2002) komplettieren seine Metropolentriologie. 2015 erschien »Der totale Rausch« über die kaum aufgearbeitete Rolle von Drogen im Dritten Reich. Es wurde in mehr als 30 Sprachen übersetzt und stand auf der Bestsellerliste der New York Times. Paramount hat eine Option auf die Filmrechte erworben. 2017 erschien Ohlers historischer Kriminalroman »Die Gleichung des Lebens«, der mit lebendigem Zeitkolorit das 18. Jahrhundert wiederauferstehen lässt. Mit dem erzählenden Sachbuch »Harro & Libertas« (2019) behandelt Norman Ohler erneut einen bislang nur unzureichend gewürdigten Stoff aus dem dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte.

Harro & Libertas

Harro & Libertas – das Paar, das Deutschlands Widerstand gegen die Nazis prägte: Bestsellerautor Norman Ohler erzählt die unglaubliche, aber wahre Geschichte zweier idealistischer Liebender, um die sich ein Netzwerk bildete, das sich dem NS-Terror entgegenstellte und dem fast zur Hälfte Frauen angehörten. Es ist der Widerstand der Berliner Boheme.

© Autorenfoto Markus Tedeskino


Termine und Lesungen:

Donnerstag, 17. Oktober, 14:00-14:30 Uhr SZ Stand

Donnerstag, 17. Oktober, 18:30-20:00 Uhr Bookfest, Jüdische Gemeinde

Samstag, 19. Oktober, 13:00-13:30 Uhr Das Blaue Sofa


Sophie Passmann, Jahrgang 1994, ist für ihr Alter schon ganz schön viel da. Ihre Jugend verbrachte sie deutschlandweit mit Auftritten bei Poetry Slams, später trat sie als Comedian und Autorin auf. Nach ihrem Studium der Politikwissenschaft und Philosophie ging sie als Radiomoderatorin zu 1LIVE, außerdem ist sie im Ensemble des Neo Magazin Royale mit Jan Böhmermann. Ihre Texte und Kolumnen erschienen u.a. bei NEON und im ZEIT Magazin. Ihr Hauptwohnsitz ist das Internet, auf Instagram und Twitter spricht sie über alles, was in ihrem Leben eine Rolle spielt: tinder, Gin Tonic, die Europäische Union, vegane Pizza oder der Nahostkonflikt. Sie scheint das ganz gut zu machen, denn in beiden Netzwerken hat sie mittlerweile rund 90.000 Follower. Sie trinkt sehr gerne Riesling und kann kein bisschen Klavier spielen.

Sophie Passmann über Frank Ocean

Frank Oceans Album Blonde ist für Sophie Passmann ein Souvenir aus einer Zeit, in der nichts gut war. Und doch ist es das Album ihres Lebens. Es erschien in dem Sommer, in dem sie in Arztpraxen saß, mal ominöse, mal seriöse Pillen nahm, sich hektisch verliebte und alles in allem brachial lebte. Song für Song seziert sie das Album und damit ihre Gefühle. Sophie Passmann zeigt auf ihre unnachahmliche Weise, wie eng Musik mit dem verknüpft ist, was man so Leben nennt.

© Autorenfoto Julia von der Heide


Termine und Lesungen:

Mittwoch, 16. Oktober, 15:00-16:00 Uhr KiWi Musikbibliothek Pavillon

Samstag, 19. Oktober, 13:30-14:30 Uhr Signierstunde am KiWi-Stand


Thomas Pletzinger

Thomas Pletzinger, geboren 1975, wuchs in der Basketballstadt Hagen auf und verbrachte seine ganze Jugend in Sporthallen. Für eine Profikarriere reichte es nicht, stattdessen studierte er Amerikanistik in Hamburg und am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Sein Romandebüt »Bestattung eines Hundes« erschien 2008, danach begleitete er für sein Sachbuch »Gentlemen, wir leben am Abgrund« (2012) ein Jahr lang die Basketballprofis von Alba Berlin. Zuletzt erhielt er für seine Arbeit den Comicbuchpreis der Berthold Leibinger-Stiftung und das Arbeitsstipendium des Deutschen Literaturfonds. Er lebt mit seiner Frau und seinen drei Töchtern in Berlin und arbeitet als Autor, Journalist und Übersetzer.

The Great Nowitki

»All die Stunden in der Halle, die Niederlagen und Siege, all die Geschichten und Gedanken – es braucht einen Autor wie Thomas Pletzinger, um die richtigen Worte für meine Welt und mein Spiel zu finden. Ich hätte mir keinen besseren wünschen können.« Dirk Nowitzki

Dirk Nowitzki gehört zu den Legenden eines weltweiten Spiels, er hat Basketball grundlegend revolutioniert. Kein deutscher Sportler hat seine Sportart tiefgreifender geprägt. Dirk Nowitzki ist ein globaler Superstar – als Mensch ist er zugleich nahbar und schwer zu fassen. Thomas Pletzinger hat ihn über viele Jahre immer wieder getroffen und ihn begleitet. In diesem Buch erzählt der Schriftsteller erstmals die Geschichte der großen und faszinierenden Karriere Nowitzkis – packend, kenntnisreich und dicht beobachtet.

© Autorenfoto Juliane Henrich


Termine und Lesungen:

Mittwoch, 16. Oktober, 16:00-16:30 Uhr Gespräch am FR-Stand

Donnerstag, 17. Oktober, 20:15 Uhr Große Lesung mit Pletzinger und Nowitzki im Schauspielhaus (ausverkauft)


Anja Rützel

Anja Rützel lebt als freie Autorin in Berlin. Ihr liebstes Take-That-Mitglied ist Jason Orange (wegen seiner geheimnisvollen Aura und seines Kiefers).

Anja Rützel über Take That

1996 musste Anja Rützel zwei Mal bitterlich weinen: um ihr eingestelltes Lieblingsmagazin Tempo – und um ihre aufgelöste Lieblingsband Take That. Aus ihren Liedern hatte sie alles gelernt, was man über das Suchen und Erfinden der Liebe wissen muss. Aus der Trennung und der glücklichen Wiedervereinigung lernte sie dann alles über Hass und Versöhnung. Und über würdevoll cooles Erwachsenwerden im Pop und anderswo.

© Autorenfoto Vera Dawin Meckel/OSTKREUZ


Termine und Lesungen:

Mittwoch, 16. Oktober, 15:00-16:00 Uhr KiWi Musikbibliothek Pavillon

Mittwoch, 16. Oktober, 16:30-17:00 Uhr SPIEGEL / Gespräch


Thees Uhlmann
Thees Uhlmann über Die Toten Hosen

Thees Uhlmann, geboren 1974 in Hemmoor, ist Musiker und Autor. Mit seiner Band Tomte und seit 2011 als Solokünstler feiert er große Erfolge, zuletzt mit seinem Album »Junkies und Scientologen«. Sein Romandebüt »Sophia, der Tod und ich« begeisterte Kritik und Publikum und war ein Spiegel-Bestseller. Er wurde fürs Theater adaptiert, in mehrere Sprachen übersetzt und wird demnächst fürs Kino verfilmt. Thees Uhlmann arbeitet an seinem zweiten Roman.

Thees Uhlmann über Die Toten Hosen

Ein handgeschriebener Zettel am Schwarzen Brett seiner Schule – »Wer will mit zum Toten-Hosen-Konzert nach Hamburg? Bus wird organisiert. Eintragen!« – markiert den Beginn eines Orkans, der Thees Uhlmann aus der Ödnis ins Paradies wirbelt. Es ist 1988, und wer wie Thees Uhlmann zwischen Helmut Schmidt und Angela Merkel als Punk in Deutschland aufwächst, der liebt die Toten Hosen für immer. Und lernt fürs Leben: »Befehl an alle! Bleibt besser klug.« Thees Uhlmann erzählt von einer Liebe, die seit 30 Jahren währt, von einer Freundschaft, die entstanden ist, von gemeinsamen Konzerten und Fußballausfl ügen und dem Blitz der Erkenntnis in den bizarrsten Situationen.

© Autorenfoto Ingo Pertramer


Termine und Lesungen:

Mittwoch, 16. Oktober, 15:00-16:00 Uhr KiWi Musikbibliothek Pavillon


Bernd Ulrich

Bernd Ulrich, geboren 1960 in Essen, stellvertretender Chefredakteur und Leiter des Politikressorts der ZEIT. Für seine journalistische Arbeit erhielt er 2013 den Henri-Nannen-Preis und 2015 den Theodor-Wolff-Preis. Bei KiWi erschienen bisher: »Sagt uns die Wahrheit! Was was Politiker verschweigen und warum« (2015) und »Guten Morgen, Abendland – Der Westen am Beginn einer neuen Epoche« (2017).

Alles wird anders

Klimawandel, Artensterben, Ernährung: Sind wir radikal genug?

Die ökologischen Widersprüche verschärfen sich, die politischen Auseinandersetzungen um Klimawandel, Artensterben, Ernährung, ja unsere ganze Lebens- und Produktionsweise werden härter. Die Ökologie ist endgültig kein Thema mehr unter anderem, sie wird zum zentralen Aggregatzustand der Politik. Die politische Kultur des Landes ist darauf nicht vorbereitet. Immer noch wird nicht nach einer Politik für die Probleme gesucht, sondern umgekehrt: Die Probleme werden so zurechtgestutzt, dass sie auf die Politik passen, die wir kennen. Diese Verdrängung der ökologischen Herausforderung aber neurotisiert unsere Gesellschaft. Bernd Ulrich zeigt, wie es gelingen kann, diese Blockade zu überwinden und neue Freiheiten und neue Zuversicht zu gewinnen.

© Autorenfoto Vera Tammen


Termine und Lesungen:

Donnerstag, 17. Oktober, 20:00-21:00 Uhr OPEN BOOKS

Freitag, 18. Oktober, 14:00-15:00 Uhr Deutschlandfunk / Wortwechsel


Stefanie de Velasco
Kein Teil der Welt

Stefanie de Velasco, geboren 1978 im Rheinland, studierte Europäische Ethnologie und Politikwissenschaft. Sie schreibt regelmäßig für das Berliner Stadtmagazin Zitty, für die FAS und ZEIT Online. 2013 erschien ihr Debütroman »Tigermilch«, der in zahlreiche Sprachen übersetzt und für das Kino verfilmt wurde.

Kein Teil der Welt

Vom Aufwachsen in der Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas

Mit unwiderstehlicher Kraft führt uns Stefanie de Velascos aufrüttelnder Roman in eine Welt, die mitten in der unsrigen existiert und dennoch kein Teil von ihr ist. Klug, rasant und herzzerreißend erzählt er vom Emanzipationsprozess einer jungen Frau, der sämtliche Fundamente zum Einstürzen bringt.

»Hör zu, wenn heute Harmagedon kommt, dann will ich, dass du das hier weißt. Ich will begraben werden, nicht verbrannt, und zwar mit dem Kopf nach unten. Mit dem Kopf nach unten, und meine Füße sollen rausschauen, wie Blumen mit dicken Stängeln. Wie Blumen, an denen die Blüten schon verwelkt sind, nur die Blütenstempel sind noch da. Das sind meine Schuhe.«

© Autorenfoto Joachim Gern


Termine und Lesungen:

Donnerstag, 17. Oktober, 20:00-21:00 Uhr OPEN BOOKS

Samstag, 19. Oktober, 15:00 Uhr DLR Kultur Live


Dana von Suffrin

Dana von Suffrin wurde 1985 in München geboren. Sie studierte Politikwissenschaft, Neuere und Neueste Geschichte und Komparatistik in München, Neapel und Jerusalem. Seit 2009 ist sie Museums- und Stadtführerin in München. 2017 Promotion mit einer Arbeit zur Rolle von Wissenschaft und Ideologie im frühen Zionismus, seitdem Postdoc an der LMU. Sie lebt in München.

Otto

»Selten begegnet man in Romanen liebenswerteren, gemeineren, tragischeren und lustigeren Figuren als dem Helden in Dana von Suffrins brillantem Debüt.« Christoph Farkas, Stern

Dana von Suffrin erzählt, was es für zwei Töchter bedeutet, wenn ein starrköpfiger jüdischer Patriarch mit siebenbürgischen Wurzeln zum Pflegefall wird: eine Geschichte vom unbedingten Familienzusammenhalt, über die Lebendigkeit des Vergangenen und über den unendlich schweren Abschied von einem Menschen, den man sein ganzes Leben lang eigentlich loswerden wollte.

© Autorenfoto Gerald von Foris


Termine und Lesungen:

Mittwoch, 16. Oktober, 16:30-17:00 Uhr Süddeutsche Zeitung

Donnerstag, 17. Oktober, 20:00-21:00 Uhr OPEN BOOKS


Volker Weidermann

Volker Weidermann, geboren 1969 in Darmstadt, studierte Politikwissenschaft und Germanistik in Heidelberg und Berlin. Er war Feuilletonchef der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, ist seit 2015 Autor beim SPIEGEL und Gastgeber des »Literarischen Quartetts« im ZDF. Zuletzt erschien von ihm »Ostende. 1936, Sommer der Freundschaft« und »Träumer. Als die Dichter die Macht übernahmen« über die Münchner Räterepublik.

Das Duell

»Es gibt Ehen, die werden auf keinem Standesamt besiegelt und auch von keinem Scheidungsrichter getrennt. Ich werde ihn nicht los, er wird mich nicht los.« Günter Grass

Der Nobelpreisträger und der Kritikerpapst – mitreißend erzählt Bestseller-Autor Volker Weidermann die Geschichte dieses großen, untrennbaren und seltsamen Paars der deutschen Nachkriegsliteratur. Und weitet die fulminante Doppelbiografie von Günter Grass und Marcel Reich-Ranicki zu einer Jahrhundertgeschichte, die die großen Fragen nach Widerstand, Schuld und Verdrängung aufwirft.

© Autorenfoto Reto Klar


Termine und Lesungen:

Mittwoch, 16. Oktober, 10:00-11:00 Uhr ARD-Bühne, NDR Gesprächsrunde “Tolle Typen”
mit Verena Friederike Hasel

Mittwoch, 16. Oktober, 14:00-14:25 Uhr FAZ-Stand

Mittwoch, 16. Oktober, 17:00-17:30 Uhr ARD Bühne

Donnerstag, 17. Oktober, 11:00 Uhr SZ-Stand

Donnerstag, 17. Oktober, 13:30 Uhr SPIEGEL-Stand


Deniz Yücel

Deniz Yücel wurde 1973 als Kind türkischer Einwanderer in Flörsheim am Main geboren und studierte an der Freien Universität Berlin Politikwissenschaften. Er arbeitete als Redakteur bei der Wochenzeitung Jungle World und der tageszeitung (taz). 2015 ging er als Korrespondent der Welt in die Türkei. Für seine Arbeit wurde Yücel mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Theodor-Wolff-Preis. »Agentterrorist« ist sein drittes Buch.

Agentterrorist

»Gefängnis ist für mich weniger ein Ort, aus dem ich nicht raus kann, wann ich will, als ein Ort, an dem die Macht zu mir rein kann, wann sie will. Aber müsste ich die Frage, wie ich die Zeit im Gefängnis verbracht habe, mit einem einzigen Wort beantworten, es würde ›kämpfen‹ lauten.« Deniz Yücel, Journalist, von 2017 bis 2018 im Hochsicherheitsgefängnis Silivri Nr. 9 bei Istanbul in Haft

© Autorenfoto Urban Zintel


Termine und Lesungen:

Mittwoch, 16. Oktober, 14:00-14:30 Uhr SPIEGEL / Gespräch

Mittwoch, 16. Oktober, 15:00-15:30 Uhr SZ Stand

Donnerstag, 17. Oktober, 11:00-11:30 Uhr Das blaue Sofa

Donnerstag, 17. Oktober, 16:00-16:30 Uhr Die ZEIT Bühne

Donnerstag, 17. Oktober, 18:00-19:00 Uhr Lesung Katharinenkirche

Samstag, 19. Oktober, 11:00-11:50 Uhr Schurken, die die Welt beherrschen, Frankfurter Rundschau / Podium

Samstag, 19. Oktober, 12:30-12:55 Uhr ARD Forum