Die Zweisamkeit der Einzelgänger Der neue Roman von Joachim Meyerhoff
Meyerhoff Zweisamkeit 3D Buchblock

Die Zweisamkeit der Einzelgänger

Der neue Roman von Joachim Meyerhoff

Endlich verliebt! In Hanna, Franka und Ilse.

Eine blitzgescheite Studentin, eine zu Exzessen neigende Tänzerin und eine füllige Bäckersfrau stürzen den Erzähler in schwere Turbulenzen. Die Gleichzeitigkeit der Ereignisse ist physisch und logistisch kaum zu meistern, doch trotz aller moralischen Skrupel geht es dem fragilen und stabil erfolglosen Jungschauspieler so gut wie lange nicht.


»Wer Meyerhoffs saukomische Lebensgeschichte noch nicht kennt, greife zu, aber Vorsicht: Suchtgefahr.«
Klaus Modick, Nordwest-Zeitung

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Die ersten drei Titel der Erfolgsreihe

Alle Toten fliegen hoch

Der äußerst unterhaltsame Aufbruch eines Jungen ins Leben

Ein Aufbruch als Ausbruch: In seinem hochgelobten Debütroman führt Joachim Meyerhoff seinen Ich-Erzähler, den Sohn eines Psychiatriedirektors, aus der norddeutschen Provinz in die Weiten des amerikanischen Westens – und in ein Wechselbad der Gefühle. Eine mitreißende Geschichte von Liebe, Fremde, Verlust und Selbstbehauptung. Sensibel erzählt, selbstironisch, witzig.

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Wann wird es endlich wieder so sein, wie es nie war

Zu Hause in der Psychiatrie – das kommt davon

Joachim Meyerhoff erzählt von einer Welt, die ihresgleichen sucht. Wie es ist, zwischen Hunderten von körperlich und geistig Behinderten aufzuwachsen, wenn der Vater der Psychiatriedirektor ist und das Elternhaus mitten auf dem Anstaltsgelände liegt. Ein brüllend komischer und tieftrauriger Roman über einen Jungen, der am besten schläft, wenn nachts die Schreie der Patienten hallen, der Blutsbrüderschaft mit dem Hund schließt und dem Doppelleben seines Vaters auf die Spur kommt – einem faszinierenden Mann, der in der Theorie glänzt, in der Praxis versagt, voller Lebensfreude ist und doch nichts gegen sein Ende vermag.

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Meyerhoff Lücke TB
Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke

Von einem, der auszog, Schauspieler zu werden – und bei den Großeltern einzieht

»Mit zwanzig wurde ich zu meiner großen Überraschung in München auf einer Schauspielschule angenommen und zog, da ich kein Zimmer fand, bei meinen Großeltern ein. Diese beiden Welten hätten nicht unterschiedlicher sein können. Davon will ich erzählen: von meinen über alles geliebten Großeltern, gemeinsam gefangen in ihrem wunderschönen Haus, und davon, wie es ist, wenn einem gesagt wird: ›Du musst lernen, mit den Brustwarzen zu lächeln.‹«

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Joachim Meyerhoff liest aus "Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war"

Informationen zum Autor

Joachim Meyerhoff, geboren 1967 in Homburg/Saar, aufgewachsen in Schleswig, ist seit 2005 Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. In seinem sechsteiligen Zyklus »Alle Toten fliegen hoch« trat er als Erzähler auf die Bühne und wurde zum Theatertreffen 2009 eingeladen. 2007 wurde er zum Schauspieler des Jahres gewählt. Für seinen Debütroman wurde er 2011 mit dem Franz-Tumler-Literaturpreis und 2012 mit dem Förderpreis zum Bremer Literaturpreis ausgezeichnet. Im September 2016 erhielt er den Nicolas-Born-Debütpreis, den Euregio-Schüler-Literaturpreis, im Januar 2017 die Carl-Zuckmayer-Medaille des Landes Rheinland-Pfalz. Im Mai 2017 wurde Joachim Meyerhoff in der Sektion Darstellende Kunst in die Akademie der Künste aufgenommen und von der Fachzeitschrift Theater heute im September zum Schauspieler des Jahres 2017 gewählt.


Vorabdruck aus »Die Zweisamkeit der Einzelgänger«

»Wir beide liebten Lakritzschnecken. Man konnte sie abrollen und mittig teilen, da die Schnecke aus zwei Lakritzschnüren bestand. In die Enden der Schnüre hinein machten wir einen Knoten, steckten ihn in den Mund und schluckten. Es dauerte, bis man ihn endlich unten hatte. Mit jedem Schlucker glitt der Lakritzknoten tiefer die Speiseröhre hinab und das Lakritzband, das aus dem Mund hing, wurde kürzer und kürzer…«

Diese Illustration (Felder KölnBerlin) wird auch auf dem Vorsatzpapier von »Die Zweisamkeit der Einzelgänger« abgebildet.


Die Zweisamkeit der Einzelgänger

Endlich verliebt! In Hanna, Franka und Ilse.

Eine blitzgescheite Studentin, eine zu Exzessen neigende Tänzerin und eine füllige Bäckersfrau stürzen den Erzähler in schwere Turbulenzen. Die Gleichzeitigkeit der Ereignisse ist physisch und logistisch kaum zu meistern, doch trotz aller moralischer Skrupel geht es ihm so gut wie lange nicht.

Am Anfang stand eine Kindheit auf dem Anstaltsgelände einer riesigen Psychiatrie mit speziellen Freundschaften zu einigen Insassen und der großen Frage, wer eigentlich die Normalen sind. Danach verschlug es den Helden für ein Austauschjahr nach Laramie in Wyoming. Fremd und bizarr brach die Welt in den Rocky Mountains über ihn herein. Kaum zurück bekam er einen Platz auf der hochangesehenen, aber völlig verstörenden Otto-Falckenberg-Schule, und nur die Großeltern, bei denen er Unterschlupf gefunden hatte, konnten ihn durch allerlei Getränke und ihren großbürgerlichen Lebensstil vor größerem Unglück bewahren.

Nun ist der fragile und stabil erfolglose Jungschauspieler in der Provinz gelandet und begegnet dort Hanna, einer ehrgeizigen und überintelligenten Studentin. Es ist die erste große Liebe seines Lebens. Wenige Wochen später tritt Franka in Erscheinung, eine Tänzerin mit unwiderstehlichem Hang, die Nächte durchzufeiern und sich massieren zu lassen. Das kann er wie kein Zweiter, da es der eigentliche Schwerpunkt der Schauspielschule war. Und dann ist da auch noch Ilse, eine Bäckersfrau, in deren Backstube er sich so glücklich fühlt wie sonst nirgends. Die Frage ist: Kann das gut gehen? Die Antwort ist: nein.

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