Virginie Despentes

King Kong Theorie

King Kong Theorie

Die feministische Streitschrift von Virginie Despentes.

Gleich zu Beginn ihres autobiografischen Essays stellt Virginie Despentes klar, für wen sie hier schreibt: für die hässlichen Frauen, die schlechtgefickten, die ungefickten, die unzufriedenen, die, die in keine Schublade passen. Auch sich selbst rechnet sie dazu. Mit siebzehn Jahren wurde sie vergewaltigt und mit den traumatischen Folgen und Ängsten, die sie bis heute begleiten, sich selbst überlassen. Sie musste ihren eigenen Weg finden, um das Trauma zu bewältigen, einen Weg, der über Prostitution und Provokation am Ende zur Schriftstellerei geführt hat. Das Buch ist ein wütendes Pamphlet gegen den Männlichkeitswahn, gegen die Beschränkung des Menschen, sei er weiblich oder männlich, auf Geschlechter- und Rollenklischees. Ein Plädoyer für das Recht auf Selbstbestimmung und das »Aus-der-Rolle-Fallen«, gegen das Opferdasein und für ein – wenn nötig auch aggressives – Eintreten für sich selbst. Schonungslos, zuweilen brutal, und immer noch hochaktuell.


KiWi-Taschenbuch
Titel der Originalausgabe: King Kong Théorie
Aus dem Französischen von Claudia Steinitz und Barbara Heber-Schärer
ISBN: 978-3-462-05239-8
160 Seiten, Broschur
Noch nicht erschienen
(erscheint am 07.09.2018)

Preis

Deutschland
10,00 €
Österreich
10,30 €

Über die Autorin

Virginie Despentes
Virginie Despentes, Jahrgang 1969, hierzulande bekannt als Autorin der »Skandalbücher« »Baise-moi – Fick mich«, »Apokalypse, Baby« und »King Kong Theorie«, hat sich mit den Vernon-Subutex-Romanen in den Olymp der zeitgenössischen französischen Schriftsteller geschrieben. Die Bücher waren in Frankreich Riesenbestseller und werden gerade als Serie fürs Fernsehen verfilmt. Despentes war mehrfach für den Prix Goncourt nominiert. Seit Anfang 2016 ist sie Mitglied der Jury.

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