Renate Feyl

Die unerlässliche Bedingung des Glücks

Roman

Die unerlässliche Bedingung des Glücks

Wie die Sozialdemokratie aus einer Liebe entstanden ist.

Der neue Roman von Renate Feyl handelt von dem spektakulärsten Scheidungsprozess des 19. Jahrhunderts, von Liebe und Verrat, von Revolution und den Anfängen der Sozialdemokratie.

1845: Europa ist in Aufruhr. Der Student Ferdinand Lassalle begegnet der zwanzig Jahre älteren Gräfin Sophie von Hatzfeldt und verliebt sich in sie. Sie ist mit einem der reichsten und mächtigsten Männer des Landes verheiratet und will sich scheiden lassen – doch kein Anwalt hat den Mut, sie zu vertreten. Kurz entschlossen bricht Lassalle sein Studium ab, um für ihre Freiheit und ihr Recht zu kämpfen. Er verwandelt den Scheidungsprozess in eine öffentliche Anklage gegen die herrschenden Verhältnisse.

Von den feudalen Machtträgern gehasst und als Staatsfeind wiederholt verhaftet, wird Lassalle vom Volk gefeiert, avanciert mit der Unterstützung der Gräfin zum Wortführer der frühen Arbeiterbewegung und bereitet den Boden für die Sozialdemokratie. Seine vulkanische Natur und ihr besänftigendes Wesen bilden eine kraftvolle Symbiose – bis er der Diplomatentochter Helene von Dönniges begegnet und eine verhängnisvolle Affäre beginnt.

Eine große Geschichte über die ungewöhnliche Liebe zweier Querdenker und zugleich das eindrucksvolle, leuchtende Porträt einer Zeit, in der sich unser Gesellschaftssystem zu formen begann.


Kiepenheuer & Witsch eBook
ISBN: 978-3-462-32006-0
450 Seiten, eBook
Noch nicht erschienen
(erscheint am 12.09.2019)

Preis

Deutschland
19,99 €

Über die Autorin

Renate Feyl
Renate Feyl, geboren in Prag, studierte Philosophie und lebt als freie Schriftstellerin in Berlin. Von ihr erschienen bei Kiepenheuer & Witsch »Idylle mit Professor«, 1988; »Ausharren im Paradies«, 1992; »Die profanen Stunden des Glücks«, 1996; »Das sanfte Joch der Vortrefflichkeit«, 1999; »Streuverlust«, 2004; »Aussicht auf bleibende Helle«, 2006 und »Lichter setzen über grellem Grund«, 2011.

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