Die Autorenwand #44: Volker Weidermann

Weidermann

Volker Weidermann, geboren 1969 in Darmstadt, studierte Politikwissenschaft und Germanistik in Heidelberg und Berlin. Der ehemalige Feuilletonchef der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, Autor beim SPIEGEL und Gastgeber des »Literarischen Quartetts« im ZDF feiert heute seinen 50. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich und erinnern uns an sein erstes Buch bei KiWi aus dem Jahr 2006: »Lichtjahre. Eine kurze Geschichte der deutschen Literatur von 1945 bis heute«. Das Besondere an diesem anekdotenreichen Buch sind der frische Blick sowie die Leselust und Meinungsfreude, mit denen Weidermann die jüngste Epoche der deutschen Literatur mustert, erzählt und sortiert. »Lichtjahre« macht schlicht wahnsinnige Lust, deutsche Autorinnen und Autoren (wieder) zu lesen.

Nach »Lichtjahre« hat Volker Weidermann die deutsche Literaturgeschichte in Werken wie »Das Buch der verbrannten Bücher« (2008), »Max Frisch. Sein Leben, seine Bücher« (2010), »Ostende. 1936, Sommer der Freundschaft« (2014) und »Träumer – Als die Dichter die Macht übernahmen« (2017) immer wieder neu beleuchtet und dabei großes Wissen und einen exzellenten Stil bewiesen. Zuletzt erzählte er in »Das Duell« auf mitreißende Weise von dem wechselhaften Verhältnis zwischen Kritikerpapst Marcel Reich-Ranicki und Nobelpreisträger Günter Grass.

Mit dem ersten Satz aus »Lichtjahre« ist Volker Weidermann nun an unserer virtuellen Autorenwand verewigt. Wir freuen uns auf weitere schillernde Werke aus der Feder eines großen Kenners, Liebhabers sowie Kritikers der Literatur und der Literat*innen. Am 6. Dezember wird der Autor nach vier Jahren das letzte Mal als Gastgeber des »Literarischen Quartetts« im ZDF zu sehen sein, das 1988 unter anderem durch Marcel Reich-Ranicki zur Institution im deutschen Fernsehen wurde.

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(Autorenfoto © F.A.Z. GmbH)

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