Aus dem Notizbuch des Verlegers #17

Der Plattenspieler von Malchow. Das ist Kunst, das muss bleiben. Von Jay Gard.

malchow 350pxMit einem Moleskine, das ihm der Rowohlt-Kollege Alexander Fest geschenkt hat, fing es an. Aus so einem ersten kleinen schwarzen Notizbuch wird im Laufe der Jahre schnell mal ein Berg. Das (im Bild unten) sind die vergangenen neun Jahre unseres Verlegers Helge Malchow in Stichworten. Was steht da drin? Was macht dieser Mann den ganzen Tag? Und was hat es mit dem einzigen roten Buch auf sich? Wir zeigen es Ihnen in unserer Kolumne »Aus dem Notizbuch des Verlegers«. Alle Einträge wurden von uns mit Fußnoten versehen, in diesen befinden sich Erklärungen, Enträtselnden zu den Notizen und – sehr niedrig dosiert – Werbung. Für das ZEITmagazin füllte Helge Malchow den Proust-Fragebogen für Blogger aus.

 

Notizbuch 17

Acht Jahre Verlegerleben
Acht Jahre Verlegerleben

 

 

 

 

 

Fußnoten (Klicken Sie bitte auf den “>” um die Großansicht der Notizen aufzurufen)

1.  Falls Sie es Wolfgang Niedecken gleichtun und sich auch mal von Neil Young chauffieren lassen möchten, folgen Sie diesem Link und erfahren Sie mehr über das Buch Special Deluxe. Kommen wir jetzt zu einem ernsten Thema. Seit sieben Jahren bin ich (“Superscout”) bei KiWi. Anne May-Kantereit gibt es erst seit, keine Ahnung, vielleicht 3 Jahren, wahrscheinlich haben wir (meine Kolleginnen Laura Bastian, Nicole Koch und ich) diese außergewöhnliche Band damals sogar entdeckt, als wir sie quasi von der Straße holten und zur KiWi-Weihnachtsfeier einluden. Jedenfalls: AnnenMayKantereit=3 Jahre, Philipp=7 Jahre. Und welchen Namen kann mein Chef nicht richtig schreiben? Ist das nicht traurig? Schnell das Video von der Weihnachtsfeier anschauen. >

Der Plattenspieler von Malchow. Das ist Kunst, das muss bleiben. Von Jay Gard.
Zu 1) Der Plattenspieler von Malchow. Das ist Kunst, das muss bleiben. Von Jay Gard.

2.  Premiere für Helge Malchow als Vorleser. Letzten Sonntag ist unser Verleger für Sven Regener eingesprungen und las 90 Minuten aus dem Buch »Ärger mit der Unsterblichkeit« von Andreas Dorau, während dieser das tat, was er am besten kann: Filme zeigen, bemalte Steine hochhalten, Fotos und Projekte erklären und kunstvoll zerkratzte Platten vorspielen. Statt des schneidigen Bremer Sounds von Sven Regener nahmen die Gäste mit dem gemütlichen rheinischen Singsang von Helge Malchow vorlieb. Malchow berichtet, die Leute haben gelacht, also an den gleichen Stellen wie bei Sven Regener. Davon können wir uns bald überzeugen, 1LIVE Klubbing war dabei und hat alles aufgezeichnet. Diesen Sonntag, ab 21 Uhr, wird der Mitschnitt ausgestrahlt. >

3. »An oddball masterpiece … a strange, engrossing tale, by turns slapstick, philosophical, and suspenseful … « (Publishers Weekly) Für die New York Times ist die US-Ausgabe von Christian Krachts Roman »Imperium« eines der zehn besten Bücher des Jahres 2015. Wir freuen uns sehr mit unserem Autor und beglückwünschen ihn zu diesem schönen Erfolg. Und wir freuen uns außerdem auf das kommende Jahr, dann nämlich wird es wahrscheinlich einen neuen Roman von C.K. geben. >

4.  Dieter Wellershoff, langjähriger Lektor (u.a. von Rolf Dieter Brinkmann) und auch Autor bei KiWi, feierte gestern seinen 90. Geburtstag. Helge Malchow verrät uns zu diesem Anlass ein Geheimnis, das ein Verleger eigentlich für sich behalten sollte (siehe Abb. »Geheimnisverrat«). >

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Zu 4) Geheimnisverrat (aus der Festschrift »Der Seins-Erschließer – Dieter Wellershoff zum 90.« Hg. von Peter Henning)

 

Verlosung:

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