Aus dem Notizbuch des Verlegers #15

malchow 350pxMit einem Moleskine, das ihm der Rowohlt-Kollege Alexander Fest geschenkt hat, fing es an. Aus so einem ersten kleinen schwarzen Notizbuch wird im Laufe der Jahre schnell mal ein Berg. Das (im Bild unten) sind die vergangenen acht Jahre unseres Verlegers Helge Malchow in Stichworten. Was steht da drin? Was macht dieser Mann den ganzen Tag? Und was hat es mit dem einzigen roten Buch auf sich? Wir zeigen es Ihnen ab sofort in unserer neuen Kolumne »Aus dem Notizbuch des Verlegers«. Alle Einträge wurden von uns mit Fußnoten versehen, in diesen befinden sich Erklärungen, Enträtselnden zu den Notizen und – sehr niedrig dosiert – Werbung. Für das ZEITmagazin füllte Helge Malchow den Proust-Fragebogen für Blogger aus.

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1. Irre! Rainald Goetz ist Georg-Büchner-Preisträger. Endlich, findet auch Volker Weidermann (auf Spiegel Online): »Es ist ein Witz, dass die Akademie für Sprache und Dichtung ihn erst jetzt auszeichnet […] Rainald Goetz ist wie für den Büchner-Preis gemacht.«.  >

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Die Anzeige zu Kamel Daouds Roman über Meursaults anonymes arabisches Mordopfer (aus Camus’ »Der Fremde«). Im Frühjahr bei KiWi.

2.  Zadie Smith (1) hat zuletzt bei KiWi ein Buch mit brillanten »Gelegenheitsessays« veröffentlicht. Von Jonathan Safran Foer (2), das dürfen wir verraten, wird es im Frühjahr nächsten Jahres ein neues Buch geben. Und das heiß erwartete, nennen wir es mal vereinfacht kritisches Camus-Spin-off, von Kamel Daoud (3) wird ebenfalls im Frühjahr bei uns erscheinen. Der Auszug aus dem neuen Buch von Jonathan Franzen (4) hat den schönen Titel »The Republic of Bad Taste« (gemeint ist damit übrigens die DDR), im Herbst 2015 wird »Purity« in deutscher Übersetzung bei den Kollegen aus Reinbek vorliegen. Der Auszug, den Helge Malchow im New Yorker las, erinnerte ihn an die Geschichte von Angela Marquardt »Vater, Mutter , Stasi«. >

3. Malakoff Kowalskis neues Album »I love you« erscheint erst im September. Wieso Malchow jetzt schon weiß, wie es klingen wird, ist uns ein Rätsel. Aber wir vertrauen ihm ja sowieso blind. Wir empfehlen dieses  Album also sehr ausdrücklich. »Chambers« von dem Wahlkölner Chilly Gonzales jedenfalls klingt wunderbar. Das können wir bestätigen. Überhaupt, das Chilly ein genialer Pianist ist, weiß so ziemlich jeder bei KiWi,  – Achtung, neues KiWi-Leak! – weil nämlich eben jener außergewöhnliche Musiker damals auf dem 60.Geburtstag des Verlegers aufgetreten ist. Im Bademantel. Zusammen mit Helge Schneider. Oh, das war so aufregend! Leider hat damals niemand den Auftritt aufgezeichnet, aber ein anderes Privatkonzert von Chilly kann man sich noch bis zum 30.09.15  in der Arte-Mediathek anschauen. >

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Helge Schneider und Chilly Gonzales …
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… auf der Feier zum 60. Geburtstag von Helge Malchow (2010)

 

4. Eine Premiere! Der Verleger verlost eine CD aus seinem persönlichen (wundersamen) CD-Regal, und zwar unter allen, die uns sagen können, wer auf diesem Bildausschnitt zu sehen ist und wie sein (vielleicht ist es auch eine Frau!) neues Buch heißt. >

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5 Kommentare

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  1. Jürgen Freigang

    Helge Schneider

  2. Silvia WEgscheider

    Helge Schneider

  3. Karin Rudat

    gern dabei

  4. Maria Klinger

    Helge Schneider

  5. Christine Mahlstedt

    Das ist wohl Helge Schneider – sein letztes Buch heisst “Satan Loco”.
    Grüsse aus Bremen!

    Christine Mahlstedt
    Aachener Str. 25 a
    28844 Weyhe

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