Die Autorenwand #12: Christian Kracht

Christian Kracht, Faserland

Also, es fing damit an, dass der Lektor Helge Malchow 1993 eine Postkarte an die Redaktion der Zeitschrift TEMPO schickte: »Lieber Herr Kracht, ich würde gerne einmal ein Buch von Ihnen lesen …«  Zwei Jahre später erschien das Debüt von Christian Kracht. 20 Jahre danach ist es zu einem Klassiker der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur geworden. Ein Buch, das, so Daniel Kehlmann (FAS), »tief in die seelische Substanz dieses Landes trifft, es spricht von Ästhetik und meint Moral, und es verschweigt nicht, obgleich es das nur zart andeutet, dass die Hässlichkeit im Herzen Deutschlands von dem kommt, was hier vor noch immer nicht langer Zeit passiert ist.« Und weiter: »Wie kann ein Roman, der so viel fertigbringt, derart witzig sein, wie kann er so viel Spaß machen? Ich stehe mit Bewunderung vor diesem Geheimnis.«

#12 Christian Kracht

 

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