Vierundzwanzig Türen #22 (Thomas Pletzinger)

Vor ein paar Wochen fragten wir unsere Autorinnen und Autoren, ob sie Lust hätten, für uns und für Sie, liebe Leser, ihre Türen zu öffnen. Wir fragten: Womit beschäftigen Sie sich zurzeit? und Wo befinden Sie sich? Dürfen wir mal sehen?

Von sperrangelweit offenen Türen bis hin zur diskret angelehnten, von Herein! bis Ist offen!, von Tür zu, es zieht! bis Moment, ich komme lieber raus! war alles dabei.

Wir wünschen gute Unterhaltung mit unseren Vierundzwanzig Türen und viel Glück bei der großen Weihnachtsverlosung!

Tür 22: Thomas Pletzinger

Thomas Pletzinger, geboren 1975 in Münster, wuchs im Ruhrgebiet auf und absolvierte ein Studium der Amerikanistik in Hamburg. Dort und in New York arbeitete er für Verlage und Literaturagenturen. Nach dem Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig lebt er jetzt in Berlin und schreibt an einer Dissertation über den amerikanischen Dichter Gerald Stern. Bei KiWi erschien sein 2008 sein gefeiertes Romandebüt »Bestattung eines Hundes«.  und zuletzt »Gentlemen, wir leben am Abgrund – Eine Saison im deutschen Profi-Basketball«.

Thomas Pletzinger, ist das Harz an ihren Fingern?

Die letzten Wochen habe ich mit Recherchen für die nächsten beiden Bücher zugebracht, den neuen Roman und ein neues Sachbuch, ich war in Turnhallen, der Vorstandsetage einer Großbank, in einem Operationssaal, mit einer Tornadoexpertin auf der Prärie im Mittleren Westen der USA und bei Kurt Vonneguts Friseur in Iowa City. Aber gestern habe ich den Computer zugeklappt, das Notizbuch zu, die Tür zu, und habe im tiefsten Sauerländer
Nieselregen Weihnachtsbäume umgehackt, Blaufichten und Nordmanntannen.
Braucht noch jemand einen?
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