Aus dem Notizbuch des Verlegers #4

zu 6. Weihnachtsflaschenpost von Frank und Sabina Schätzing

malchow 350pxMit einem Moleskine, das ihm der Rowohlt-Kollege Alexander Fest geschenkt hat, fing es an. Aus so einem ersten kleinen schwarzen Notizbuch wird im Laufe der Jahre schnell mal ein Berg. Das (im Bild unten) sind die vergangenen acht Jahre unseres Verlegers Helge Malchow in Stichworten. Was steht da drin? Was macht dieser Mann den ganzen Tag? Und was hat es mit dem einzigen roten Buch auf sich? Wir zeigen es Ihnen ab sofort in unserer neuen Kolumne »Aus dem Notizbuch des Verlegers«. Alle Einträge wurden von uns mit Fußnoten versehen, in diesen befinden sich Erklärungen, Enträtselungen zu den Notizen und – sehr niedrig dosiert – Werbung. Für das ZEITmagazin füllte Helge Malchow kürzlich den Proust-Fragebogen für Blogger aus.

Notizen mit Hund

 

 

Fußnoten (Klicken Sie bitte auf den “>” um die Großansicht der Notizen aufzurufen)

1. Adam Soboczynski hat Anfang Dezember in der Zeit (leider nicht online) kritisch über die Frage der direkten Demokratie und des SPD-Mitgliederentscheids zur GroKo nachgedacht. Das turbulente TV-Interview von Marietta Slomka mit Sigmar Gabriel dazu ist inzwischen legendär. Und dass dieses Thema “ins Gabriel-Buch muss”, freut uns, denn: Wir haben im nächsten Frühjahr ein Buch mit dem neuen Vizekanzler Sigmar Gabriel im Programm. >

2. Ist der nicht süß!? Das könnte »Sirius« sein, also ein Zeichnung von ihm. So heißt der vierbeinige Held eines Romans, den wir im Herbst 2014 veröffentlichen. Ein Buch, auf das sich hier im Verlag schon alle mächtig freuen, über das wir jetzt aber leider nicht mehr sagen dürfen. >

zu 6) Flaschenpost von Frank und Sabina Schätzing

3. Diese tollen Paarkonstellationen sind Veranstaltungen auf der 14. lit.COLOGNE im nächsten März. Als da wären: Arundhati Roy trifft John Berger , Diedrich Diederichsen trifft Rainald Goetz , Martin Mosebach trifft Feridun Zaimoglu , Werner Spies trifft Jonathan Meese , Leander Haußmann trifft Moritz von Uslar , Michael Ballhaus trifft Günter Lamprecht >

4. Auslandslizenzen für Maxim Billers hochgelobte Novelle Im Kopf von Bruno Schulz sind gerade begehrt: Übersetzungen werden in den USA und Großbritannien erscheinen, in den Niederlanden bei Uitgeverij Cossee, in Spanien bei Minúscula, in Schweden bei Coltso Ersatz. To be continued … >

5. Benjamin v. Stuckrad-Barre und Harald Schmidt schauten in der Welt am Sonntag vom 15. Dezember kongenial auf das Jahr zurück: Stuckrad-Barre hat wie in besten gemeinsamen Late Night Show-Zeiten Schmidt 250 Fotos vorgelegt, dann wurde munter drauflos assoziiert. Herausgekommen ist ein Monolog, der 2013 erklärt: eine geniale Jahresbilanz. >

6. Frank Schätzing und seine Frau Sabina (“Bini”) haben uns beschert: Gestern wurden hier im Verlag drei Kisten Weihnachtsflaschenpost angeschwemmt, eine kleine große Überraschung für alle (!) KiWi-Mitarbeiter schon fürs nächste Jahr, das ja ein Breaking News Jahr wird. >

zu 7) Till Lindemanns Gedichtband “In stillen Nächten”

7. Adventszeit und Weihnachten spielten bei der Titelfindung für Till Lindemanns Buch keine Rolle. Tatsächlich verkauft sich der schon im August veröffentlichte Gedichtband aber vor allem jetzt, also  in stillen Nächten, besonders gut. >

8. Aha, im Februar, zum Bundesliga-Rückrundenstart, erscheint also FC. Lebenslang, ein gemeinnütziges Buchprojekt der Stiftung 1. FC Köln . Ein Buch voller Geschichten von und über die Fans des 1. FC Köln – über würdige Spiele, kuriose Erlebnisse, seltsame Rituale und große Leidenschaften. Mit Beiträgen von Lukas Podolski, Michael Schumacher, Pierre Littbarski, Wolfgang Niedecken, Heiner Brandt und vielen anderen. Wir fragten kurz nach, interessiert das irgendwen außerhalb Kölns? Oh ja, sagte der Verleger und verwies auf den Fangesang »Üvverall jitt et Fans vum FC Kölle«. >

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